Scooter für die ganze Familie: unu und Vodafone vernetzen Elektro-Roller

Vernetzte Mobilität: Der neue E-Roller vom Berliner Start-Up unu funkt im Netz von Vodafone und wird so für die gesamte Familie zum perfekten Verkehrsmittel in der Stadt. Eine eigene App und ein integriertes Display ermöglichen zukünftig smarte Features wie Navigation und das komfortable Teilen des Rollers: Per Smartphone können mehrere autorisierte Nutzer den neuen unu Scooter starten und im Stadtverkehr einsetzen – ganz ohne Schlüssel oder andere Zugangssysteme. Besitzer des Scooters können Freunden oder Familienmitgliedern mit der unu App einfach und schnell entsprechende Nutzungsrechte zuordnen – und diese bei Bedarf wieder aufheben. Per App können alle autorisierten Nutzer zu jeder Zeit einsehen, wo sich der E-Roller gerade befindet, wer ihn zuletzt genutzt hat und wie viele Kilometer bis zum nächsten Ladevorgang noch gefahren werden können. Denn der unu Scooter funkt im Internet der Dinge. Ausgestattet mit einer fest verbauten SIM-Karte kommuniziert er ständig mit den Nutzern. Und er schützt die Besitzer vor unschönen Überraschungen: Ein digitaler Diebstahlschutz schlägt automatisch Alarm, wenn der Scooter unrechtmäßig bewegt wird. Die vernetzten Services können von Kunden optional und kostenlos aktiviert werden und sind dank automatischer Updates aus der Ferne nach der Auslieferung Schritt für Schritt verfügbar.

„Die Mobilität auf unseren Straßen erfindet sich neu. Vor allem in der Stadt. Aus Besitzen wird Teilen.”

Scooter für die ganze Familie: unu und Vodafone vernetzen Elektro-Roller

Hannes Ametsreiter CEO Vodafone Deutschland

Smarte Mobilität mit Diebstahlschutz
„Die Mobilität auf unseren Straßen erfindet sich neu. Vor allem in der Stadt. Aus Besitzen wird Teilen“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. „Wenn die unu Scooter im Internet der Dinge funken, werden sie für ganze Familien zum täglichen Begleiter im Straßenverkehr. Und sie machen Langfingern das Leben schwer: IoT schützt den Scooter vor Diebstahl und seine Besitzer vor den kostspieligen Folgen.“ Versucht ein Dieb den vernetzten Elektro-Roller zu bewegen, bemerkt dieser automatisch, dass dies ohne Berechtigung geschieht. Der Nutzer erhält sofort per Mobilfunk einen Alarm auf dem Smartphone. Gelingt es dem Dieb dennoch den unu Scooter unrechtmäßig zu bewegen, kann der Nutzer zu jeder Zeit den aktuellen Standort einsehen. Der Dieb kann die fest verbaute IoT-SIM-Karte nicht vom Roller trennen. Die Kommunikation zwischen Besitzer und Fahrzeug im Internet der Dinge kann Sicherheitskräfte so dabei unterstützen die Täter zu überführen.

Scooter für die ganze Familie: unu und Vodafone vernetzen Elektro-Roller

Vodafone vernetzt die neuen unu Scooter. © unu

Auslieferung der vernetzten E-Roller im Spätsommer
Heute beginnt der Vorverkauf der neuen unu Scooter in Deutschland. Der vernetzte Elektro-Roller ist in Deutschland schon ab 69 Euro im Monat bzw. einmalig ab 2.799 Euro erhältlich und wird im September an erste Kunden ausgeliefert. Die Kosten für die Vernetzung im Internet der Dinge sind im Kaufpreis enthalten. „Die Möglichkeit, digital auf ein Fahrzeug zuzugreifen, ist ein disruptiver Ansatz, der unsere Städte und die Art und Weise wie wir uns in ihnen bewegen, zukünftig stark verändern wird“, so unu Gründer Mathieu Caudal.

Ideal für den täglichen Weg zur Arbeit, zum Sportverein oder zur Schule
Der unu Scooter verfügt bei einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h über eine Reichweite von mehr als 100 Kilometern bei zwei Batterien und ist damit ideal geeignet für den täglichen Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Sportverein oder zum Supermarkt. Der Akku vom unu Scooter ist tragbar und kann so überall auch an einer herkömmlichen Steckdose geladen werden. Mit dem vollelektrischen Motor kostet das Fahren des Rollers auf einer Strecke von 100 Kilometern nur rund 80 Cent.

Scooter für die ganze Familie: unu und Vodafone vernetzen Elektro-Roller

Vodafone und unu vernetzen E-Scooter. © Unu

Angebot auch für Städte und großflächige Sharing-Anbieter
Per App können Nutzer zusätzlich und wenn gewünscht sämtliche Fahrzeug- und Streckendetails vergangener Fahrten einsehen. Auf dem Weg durch die Stadt können Nutzer über die App eine Zieladresse an den Roller übermitteln. Dieser navigiert den Nutzer dann über das integrierte Display an sein Ziel. Der vernetzte unu Scooter kann zudem von Städten oder Großbetrieben für großflächige Sharing-Angebote genutzt werden. Sämtliche Funktionen der unu-App sowie ein automatisches Abrechnungsverfahren können dafür in das Angebot Dritter implementiert werden.

Ausbau-Sprint läuft: 1.500 LTE-Bauprojekte schon fertig, 3.800 folgen

Vodafone forciert den LTE-Ausbau in Deutschland. Im vergangenen Geschäftsjahr brachten die Technik-Experten des Telekommunikationskonzerns das schnelle Mobilfunknetz erstmals zu 1,6 Millionen weiteren Menschen in Deutschland. Kunden verbringen heute durchschnittlich 89 Prozent der gesamtem Tageszeit im LTE-Netz (Time on 4G). Das sind täglich fast zwei Stunden mehr als noch vor einem Jahr. Und der großflächige Ausbau geht weiter: Der LTE-Ausbau-Sprint läuft auf Hochtouren. Die Techniker aus Düsseldorf bauen in diesem Jahr noch schneller und schließen noch mehr Funklöcher. Seit Jahresbeginn wurden rund 1.500 LTE-Bauprojekte bereits realisiert. Bis zum Ende des Geschäftsjahres macht Vodafone das schnelle Mobilfunknetz mit 3.800 weiteren Bauprojekten auf einer zusätzlichen Fläche von mehr als 20.000 Quadratkilometern erstmals verfügbar. Eine Fläche etwa so groß wie ganz Hessen. Die Düsseldorfer schließen so LTE-Funklöcher, erhöhen die LTE-Kapazitäten und damit auch die Surf-Geschwindigkeiten. Kunden surfen dann im Schnitt mehr als 90 Prozent der Gesamtzeit im LTE-Netz.

„Der Netzausbau könnte noch schneller gehen. Lange Genehmigungsverfahren bremsen uns massiv.”

Ausbau-Sprint läuft: 1.500 LTE-Bauprojekte schon fertig, 3.800 folgen

Hannes Ametsreiter CEO Vodafone Deutschland

„Wir bauen schneller, errichten noch mehr Masten und stopfen LTE-Funklöcher auf dem Land“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. „Was mich ärgert: Der Netzausbau könnte noch schneller gehen. Überdurchschnittlich lange Genehmigungsverfahren bremsen uns massiv“, so Ametsreiter. „Andere Länder machen es besser: In Österreich können die Netzbetreiber beispielsweise die Flächen öffentlicher Gebäude bundesweit und kostenlos nutzen, um dort Mobilfunk-Antennen zu installieren. In Deutschland muss jeder dieser Standorte neu verhandelt werden. In vielen Fällen können wir diese Flächen gar nicht nutzen. Oder nur zu hohen Preisen.“

Ausbau-Sprint läuft: 1.500 LTE-Bauprojekte schon fertig, 3.800 folgen

Vodafone forciert den LTE Ausbau in Deutschland. © Vodafone

Täglich brechen 40.000 weniger Gespräche ab als vor einem Jahr
Heute ist LTE für insgesamt 93,7 Prozent der Bevölkerung verfügbar. Dafür sorgen rund 18.000 LTE-Masten in ganz Deutschland. Das sind 2.300 mehr LTE-Masten als noch vor einem Jahr. Insgesamt betreibt Vodafone rund 25.000 Mobilfunkmasten in Deutschland. An ersten Orten sind mit den entsprechenden Smartphones heute bereits Geschwindigkeiten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde möglich. In insgesamt 90 Städten sind bis zu 500 Mbit/s verfügbar. Mit Mobilfunk (2G, 3G, LTE) versorgt Vodafone heute rund 99,8 Prozent der Bundesbürger. Von täglich 78 Millionen mobilen Telefonaten sind im Vodafone-Netz mehr als 99,6 Prozent der Anrufe von Anfang bis Ende erfolgreich. Täglich brechen im Netz von Vodafone bundesweit 40.000 Telefonate weniger ab als vor einem Jahr.

Täglich 10.000 weniger Gesprächsabbrüche an Autobahnen
Neben ländlichen Regionen stehen beim Netzausbau insbesondere die Hauptverkehrswege im Fokus. Aktuell ist LTE entlang der Autobahnen an rund 97 Prozent der Fläche verfügbar. Täglich brechen hier etwa 10.000 Anrufe weniger ab als vor zwölf Monaten.

Kabel: Das Gigabit ist für 8,8 Millionen Haushalte verfügbar
Unter der Erde treibt Vodafone den Gigabit-Ausbau mit großen Schritten voran. Heute ist das Gigabit über das schnelle Kabelglasfasernetz von Vodafone bereits für 8,8 Millionen Haushalte verfügbar. Damit hat Vodafone in den vergangenen acht Monaten mehr als doppelt so viele Gigabit-Anschlüsse gebaut, wie alle Glasfaser-Unternehmen in den letzten zehn Jahren zusammen. Und die hohen Geschwindigkeiten im Kabelnetz finden Anklang: Mehr als 70% der Neukunden entscheiden sich für Geschwindigkeiten von 200, 400, 500 oder 1.000 Megabit pro Sekunde.

„Wir bauen das Gigabit, weil es Zukunft schafft“

Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter erklärt Christoph Keese im Podcast wieso Deutschland einen Gigabit-Motor so dringend benötigt, welche politischen Hürden den Netzausbau erschweren und wieso er dennoch auf die digitale Zukunft des Landes wettet.

„In Deutschland ziehen wir nicht alle gemeinsam an einem Strang. Es fehlt das klare Bekenntnis für eine perfekte Infrastruktur und die Unterstützung für diejenigen, die wirklich darin investieren wollen“, so Ametsreiter zu den Hindernissen beim Ausbau der Mobilfunknetze. Noch könne Deutschland die Fehler korrigieren: „Ich bin kein Fan der Vergangenheit. Die ist passiert. Wir sollten nach vorne schauen und die Zukunft dieses Landes gestalten. Es dieses Mal gemeinsam besser machen. Packen wir es an.“ 

„Ich bin kein Fan der Vergangenheit. Die ist passiert. Wir sollten nach vorne schauen und die Zukunft dieses Landes gestalten. Es dieses Mal gemeinsam besser machen. ”

„Wir bauen das Gigabit, weil es Zukunft schafft“

Hannes Ametsreiter CEO Vodafone Deutschland

„Wir bauen das Gigabit, weil es Zukunft schafft“

Hannes Ametsreiter und Christoph Keese im hy-Podcast. © Vodafone

Unter der Erde sieht Ametsreiter Deutschland auf einem guten Weg: „Wir haben mit dem Gigabit in unserem Kabelglasfasernetz einen echten Motor für Digital-Deutschland gestartet. Fast neun Millionen Gigabit-Anschlüsse in wenigen Monaten – nirgendwo wird schneller gebaut. Das ist der richtige Weg. Ich bin überzeugt: Das Gigabit schafft Zukunft.“

Für die Zukunft wünscht sich Ametsreiter einen effizienten Breitbandausbau: „Die letzte Meile zum Haus ist eine große Herausforderung. Es ist enorm teuer, die Straße jeweils in Eigenregie aufzureißen. Es wäre besser, es zu machen wie beispielsweise die Spanier und Portugiesen. Der Staat legt Leerrohre, so wie er Autobahnen baut – also staatliche Investition in die Infrastruktur. Jeder Anbieter dürfte dann seine Kabel durch diese Rohre ziehen. Das ist effizienter. Und das heizt den Wettbewerb an.“

Das gesamte Interview ist in der Welt am Sonntag zu lesen.

Informationen zu Vodafone

Vodafone Deutschland ist eines der führenden integrierten Telekommunikationsunternehmen und zugleich der größte TV-Anbieter der Republik. Mit seinen 13.500 Mitarbeitern liefert der Konzern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Gigabit Company treibt Vodafone den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland federführend voran: Mit immer schnelleren Netzen ebnen die Düsseldorfer Deutschland den Weg in die Gigabit-Gesellschaft – ob im Festnetz oder im Mobilfunk. Geschäftskunden bieten die Düsseldorfer ein breites ICT-Portfolio: So vernetzt Vodafone Menschen und Maschinen, sichert Firmen-Netzwerke sowie Kommunikation und speichert Daten für Firmen in der deutschen Cloud. Rund 90 % aller DAX-Unternehmen und 15 von 16 Bundesländern haben sich bereits für Vodafone entschieden. Mit mehr als 47 Millionen Mobilfunk-Karten, 6,8 Millionen Festnetz-Breitband-Kunden sowie zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftete Vodafone Deutschland im letzten Geschäftsjahr einen Serviceumsatz von über 10 Milliarden Euro. Vodafone Deutschland ist die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Der Konzern betreibt eigene Mobilfunk-Netze in 25 Ländern und unterhält Partnernetze in weiteren 42 Nationen. In 19 Ländern betreibt die Gruppe eigene Festnetz-Infrastrukturen. Vodafone hat weltweit rund 700 Millionen Mobilfunk- und 21 Millionen Festnetz-Kunden.

Weitere Informationen unter www.vodafone-deutschland.de.

5G Edge Computing: Die kleinsten Rechenzentren im Netz

Sie brauchen kaum mehr Platz als ein handelsübliches Notebook. Sie sind unscheinbar. Sie machen viele digitale Innovationen möglich. Die kleinsten Rechenzentren im Netz. Mit Edge Computing wandern die Rechenzentren direkt an den Ort, an dem die Daten entstehen: In die Industriehalle, in das Klinikum oder an die Straßenecke. Die Daten müssen dann keine langen Wege mehr quer durch Deutschland zurücklegen, um verarbeitet zu werden. All das passiert direkt ‚am Rande des Netzwerks‘. Das spart Zeit: Der Austausch von Daten funktioniert dann in Echtzeit.

5G Edge Computing: Die kleinsten Rechenzentren im Netz

5G Edge Computing: Kleine Echtzeit-Rechenzentren verarbeiten Daten direkt am Ort des Geschehens. © Vodafone

Wer über 5G spricht, nennt früher oder später auch den Begriff ‚Latenz‘. Leichter: Reaktionszeit. Also die Zeit, die Daten benötigen, um verarbeitet zu werden und vom Sender zum Empfänger zu gelangen. Im Alltag von Smartphone zu Smartphone. Im Internet der Dinge von Maschine zu Maschine. Oder im Straßenverkehr von Auto zu Auto. 5G reduziert diese Latenzzeit. Heute sind mit LTE Reaktionszeiten von etwa 40 Millisekunden möglich. Für die allermeisten Kommunikationsformen ist das mehr als ausreichend. Wenn Daten jedoch in Echtzeit ausgetauscht werden müssen, bietet 5G Vorteile. Die fünfte Mobilfunkgeneration überträgt Daten quasi verzögerungsfrei. Die Latenzzeit wird auf weniger als 10 Millisekunden reduziert. Das ist dann etwa so schnell wie das menschliche Nervensystem. Ein Grund dafür ist neben der Weiterentwicklung der Mobilfunkmasten Mobile Edge Computing (MEC).

Bislang legen Daten lange Wege quer durch Deutschland zurück
Heute legen Daten erstaunlich lange Wege zurück, ehe sie beim Empfänger ankommen. Vom Mobilfunkmasten aus geht es unter der Erde über das sogenannte Transportnetz ins Kernnetz und auf diese Weise oft hunderte Kilometer bis zum nächsten Rechenzentrum. Hier werden sämtliche Daten verarbeitet und an den Empfänger vermittelt. Das funktioniert ähnlich wie in einer Postzentrale. Damit die Daten die kilometerweiten Wege zurücklegen, braucht es Zeit. Das ist für uns Menschen übrigens quasi gar nicht spürbar, wenn wir mit unserem Smartphone im Netz surfen und Nachrichten versenden. Doch es gibt zukünftig Anwendungen, die Echtzeit-Kommunikation benötigen.

Ein erster Schritt zu 5G: Supercore Rechenzentren
Mit vier neuen 5G-Supercore Rechenzentren erhöht Vodafone bereits jetzt die Anzahl der Rechenzentren und verringert damit die Wege, die Daten zurücklegen müssen, um verarbeitet zu werden. Die 5G-Supercore Rechenzentren sind nicht nur leistungsstärker, sie dezentralisieren auch die Datenverarbeitung. Zusätzlich werden bestehende Rechenzentren modernisiert. Und das ist erst der Anfang.

5G Edge Computing: Die kleinsten Rechenzentren im Netz

Der erste 5G-Mast von Vodafone funkt im 5G Mobility Lab.

Edge Computing: Datenverarbeitung direkt am Ort des Geschehens
Edge Computing wird die Anzahl der Rechenzentren in Deutschland vervielfachen. Die Rechenzentren wandern dann direkt an den Rande des Netzwerks. Oder: Direkt an den Ort des Geschehens. Also dorthin, wo die Daten entstehen. Beispielsweise direkt in die Industriehalle. Diese Echtzeit-Rechenzentren sind dann nicht mehr riesig und mit hunderten Servern ausgestattet. Sie sind unscheinbar. Und sie brauchen in vielen Fällen nicht mehr Platz als ein herkömmliches Notebook.

Schneller und sicherer: Edge Computing in der Industrie
Wenn bei einer Roboterstraße beispielsweise mehrere Roboter perfekt aufeinander abgestimmt arbeiten, erhöht Edge Computing die Präzision, mit der sie das tun. Denn ein Roboter informiert seine Kollegen – beispielsweise über einen aktuellen Arbeitsschritt, den er ausübt und der für die folgenden Schritte wichtig ist – in Echtzeit. Die Informationen, die der Roboter teilt, werden direkt in der Industriehalle verarbeitet und an alle weiteren Roboterarme und Maschinen übertragen. Kurz: Die Wege sind kürzer und der Datenaustausch wird schneller. Diese neue Netztopologie erhöht zusätzlich noch einmal die Datensicherheit weil die Daten beispielsweise einen Unternehmens-Campus gar nicht mehr verlassen.

5G Edge Computing: Die kleinsten Rechenzentren im Netz

Edge Computing ermöglicht die Kommunikation in Echtzeit. Auch zwischen Robotern.

Erkennen von Fußgängern oder Gefahren: Edge Computing im Straßenverkehr
Auch im Straßenverkehr werden kleine Echtzeit-Rechenzentren eine bedeutende Rolle spielen. Im Auto werden sich sämtliche Technologien bestmöglich ergänzen müssen. Zum Beispiel 5G, LTE, WLAN, Kameras und Sensoren. Wenn eine Kamera an einem Auto erkennt, dass sich vor dem Auto etwas auf der Straße bewegt, wandern diese von der Kamera erfassten Daten in ein Echtzeit-Rechenzentrum direkt in der Nähe des Fahrzeugs. Dort werden die Bilddaten analysiert. Es wird beispielsweise erkannt, dass ein Kind einem Ball hinterherläuft und die Straße überquert. Basierend auf Erfahrungswerten kann sogar ermittelt werden, wie lange das Kind wahrscheinlich benötigen wird, um wieder auf dem Bürgersteig zu sein. Also eine Vorhersage der Zeit, bis die gefährliche Situation beendet ist. Diese zeitkritischen Informationen müssen auf schnellstem Wege zurück zum Auto gelangen, sodass es den Fahrer im Notfall warnt oder zukünftig eigenständig bremst, um einen Unfall zu vermeiden. Weil ein vollautomatisiertes Auto zukünftig pro Minute bis zu ein Gigabyte Daten verbrauchen wird, wäre eine Verarbeitung dieser Daten direkt im Fahrzeug kaum realisierbar.

Bessere Qualität bei AR und VR: Edge Computing für Privatkunden
Privatkunden werden weniger mit dem eigenen Smartphone und klassischen Messenger-Diensten von den kleinen Echtzeit-Rechenzentren profitieren. Wenn wir beispielsweise eine Nachricht bei WhatsApp versenden oder ein Video bei Youtube streamen, spüren wir nicht ob das mit einer Verzögerung von 10 oder 40 Millisekunden geschieht. Wichtiger ist eine Echtzeit-Datenübertragung dagegen, um virtuelle Realitäten (VR) oder erweiterte Realitäten (AR) in bestmöglicher Qualität wahrzunehmen. In Stadien oder Event-Arenen könnten Zuschauer so zukünftig ständig aktuelle Zusatzinformationen zum Geschehen auf dem Spielfeld oder auf der Bühne erhalten.

Surfen ist nicht ihr Sport, sondern ihr Job – die Vodafone-Netzpolizistin

Surfen ist nicht ihr Sport, sondern ihr Job – die Vodafone-Netzpolizistin

Sie ist 1,68 Meter groß, sportlich und reitet und surft so oft es geht. Ok, werden viele sagen, sportlich ist sie anscheinend, aber wie schafft diese Frau das neben ihrem Job? Denn Silke Holler arbeitet Vollzeit seit nunmehr 19 Jahren bei Vodafone in Düsseldorf. Und Reiten und Surfen sind ja auch zeitaufwendige Hobbies. Die Antwort ist einfach: Surfen – das gehört zu ihrem Job als Produkt-Managerin bei Vodafone und Reiten ist ihr abendliches Hobby. Surfen als Job? Richtig! Und der Clou dabei ist, dass die Vodafone-Kunden davon auch noch profitieren. Warum? Weil Silke nicht mit dem Surfbrett auf den Wellen der Meere gleitet, sondern mit ihrem Laptop durch die Weiten des Internets surft – stets auf der Suche nach Schädlingen und Müll wie Trojanern und Schadsoftware. Vor diesen warnt sie Vodafone-Kunden und hat ein Produkt mitentwickelt, dass automatisch vor diesen Gefahren des Netzes warnt und somit schützt: Vodafone Secure Net.

„Jeder, der ein Smartphone oder Notebook nutzt, geht damit auch täglich ins Internet“, weiß Holler. „Dabei kommt man auch oft unwissentlich auf Seiten, die Schadsoftware enthalten oder fängt sich Trojaner ein, die Daten ausspähen.“ Daher kümmert sie sich tagtäglich darum, das Vodafone-Netz für Kunden vor Trojanern und Schadsoftware zu schützen. Ihre wichtigste Waffe im Kampf gegen Phishing ist dabei Vodafone Secure Net.

Der Dienst bietet umfassenden Schutz gegen Viren und Schadsoftware, und filtert vollautomatisch Spams und Phishing-Attacken aus dem Daten-Strom – und das sogar in öffentlichen W-LAN Hotspots. „Dabei kann der Kunde jederzeit durch Ein- und Ausschalten selbst entscheiden, ob er den Schutz für seine Internet-Verbindung gerade benötigt oder nicht“, erklärt die Netzpolizistin. „Vodafone Secure Net funktioniert wie ein Filter. Die Daten werden analysiert und wenn wir etwas Schädliches finden oder vermuten, wird der Kunde per Blocking-Seite oder SMS informiert. Er kann dann selbst entscheiden, ob er der Webseite vertraut. Alle Daten, die wir erheben werden umgehend gelöscht.“

Auch nach 19 Jahren ist die Produkt-Managerin immer noch mit Begeisterung bei der Sache. Dabei gelang sie auf Umwegen zur Technik. Ursprünglich startete sie ihre berufliche Ausbildung mit einem Studium für Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, merkte aber, dass ‚irgendwas noch fehlte‘. So begann sie eine Ausbildung zur technischen Redakteurin und baut und entwickelt heute Services, Produkte und Apps. Neben der Sicherheit im Netz kümmert sich Holler aber auch im realen Leben um Hilfe im Notfall. Schließlich ist sie ausgewiesene Ersthelferin bei Vodafone und im Falle eines Noteinsatzes sofort an der Seite der hilfebedürftigen Kollegin oder des Kollegen.

Damit der Virenschutz immer auf dem aktuellsten Stand ist, ist Holler quasi im Sicherheitsauftrag von Vodafone regelmäßig im Netz unterwegs und aktualisiert den Schutz von Vodafone Secure Net. Unterstützung bekommt sie dabei durch weitere spezialisierte Dienstleister, die das Netz ebenfalls durchforsten und ihr wichtige Informationen über unsichere Webseiten und dergleichen liefern. „Sicherheit im Internet wird immer wichtiger insbesondere für Kinder. Deshalb haben wir auch zusätzliche Family Funktionen wie zum Beispiel Surfpausen für Kinder integriert“, erklärt sie. Wichtig ist dabei vor allem, dass es für den Kunden einfach zu nutzen sein muss. Je mehr gesurft wird, desto wichtiger wird Sicherheit im Netz. Daher arbeitet Holler bereits mit ihren Kollegen an der Erweiterung des Dienstes. Das ist eine spannende Aufgabe. Nach einem erfolgreichen Arbeitstag entspannt sie dann mit ihrer Trakehner Stute beim allabendlichen Ausritt. „Ein schöner Ausgleich“, wie Holler findet.

Das Netz nach Maß: Was 5G mit einer Schneiderei verbindet

Der Kauf des neuen Herrenanzugs ist für die meisten Männer kompliziert. Bis der passende Anzug von der Stange gefunden ist, dauert es gut und gerne mehrere Wochen. Die Alternative ist maßgeschneidert für die eigenen Körpermaße. Wenn Maschinen, Autos oder Smartphones per Mobilfunk kommunizieren, funktioniert das mit 5G ähnlich: Sie erhalten ein ‚Stück‘ vom Netz, das optimal auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Hinter dem Begriff ‚Network Slicing‘ verbirgt sich eine Schneiderei für Mobilfunk-Anwendungen. Vodafone erklärt das Netz nach Maß:

5G ist in vielerlei Hinsicht revolutionär. Die fünfte Mobilfunkgeneration vervielfacht die verfügbaren Netzkapazitäten. Milliarden Gegenstände und Smartphones können so auf kleinstem Raum zeitgleich kommunizieren. 5G macht außerdem die Kommunikation in Echtzeit möglich. Der kommende Mobilfunkstandard verringert die Latenzzeit auf bis zu eine Millisekunde – also die Verzögerung, mit der Daten vom Sender zum Empfänger gelangen.

Autos, Roboter und Smartphones stellen unterschiedliche Anforderungen an das Netz
Die wirkliche Revolution aber verbirgt sich hinter dem Begriff ‚Network Slicing‘. Denn 5G ist intelligent und weiß immer genau, welche Netzeigenschaften unterschiedliche Anwendungen benötigen. Basierend auf diesem Wissen, stellt 5G einer Anwendung immer das optimale Netz zur Verfügung. 5G schneidert perfekt passende ‚Netzscheiben‘ nach Maß und stellt den Nutzern diese individuell zur Verfügung. Denn Smartphones, Autos, Roboter und Co. stellen ganz unterschiedliche Anforderungen an das Mobilfunknetz, damit sie bestmöglich funktionieren. Die maßgeschneiderten ‚Netzscheiben‘ existieren natürlich nur virtuell.

So funktionieren 2G, 3G und LTE
Bislang ist diese intelligente Art der Netz-Bereitstellung so noch nicht im Alltag verfügbar. Verglichen mit dem Eingangsbeispiel, schneidern 2G, 3G und LTE die Anzüge für die verschiedenen Käufer mit unterschiedlichen Körpergrößen und Geschmäckern nicht nach Maß. Jeder Käufer erhält einen guten Herrenanzug von der Stange. Im Mobilfunk bedeutet das: Alle Nutzer, die sich in einer Mobilfunkzelle bewegen, greifen auf die identischen Netzeigenschaften zu, die lokal verfügbar sind.

Das Netz nach Maß: Was 5G mit einer Schneiderei verbindet

Das Netz nach Maß: 5G stellt immer das passende Netz bereit. © Vodafone

Echtzeit-Kommunikation: Auf den Straßen unserer Städte
Beispielhaft unterscheidet Vodafone bei 5G zwischen drei Kommunikations-Formen, die unterschiedliche Ansprüche an das Mobilfunknetz stellen: Die Echtzeit-Kommunikation, die Massen-Kommunikation und die Bandbreiten-Kommunikation. Die Echtzeit-Kommunikation ist immer dann wichtig, wenn zeitkritische Daten übertragen werden. Beispielsweise zwischen Verkehrsteilnehmern, um sich gegenseitig vor Gefahren zu warnen. Echtzeit-Kommunikation kann aber auch in Industriehallen wichtig werden, wenn Roboter oder sogar Kräne aus der Ferne gesteuert werden, um die Menschen bei gefährlichen oder gesundheitsschädlichen Arbeiten zu unterstützen.

Bandbreiten-Kommunikation: In den heimischen vier Wänden
Bandbreiten-Kommunikation meint jegliche Anwendungen bei denen extrem große Daten durch die Netze rauschen. Beispielsweise beim Streamen von hochauflösenden Videoinhalten mit zahlreichen Endgeräten zeitgleich. Wenn also der Familienvater am TV das Fußball-Länderspiel schaut, wenn die Mutter mit dem Tablet die neueste Staffel der aktuellen Netflix-Serie streamt, wenn der Sohn mit dem Smartphone bei Youtube stöbert und die Tochter zeitgleich auf dem Notebook den ‚Bachelor‘ schaut.

Massen-Kommunikation: In der Industrie oder in der Logistik
Bei der Massen-Kommunikation werden Millionen Gegenstände auf kleinstem Raum zeitgleich und verlässlich vernetzt. Zum Beispiel in der Logistik, wo Fahrzeuge, Paketboxen und Paletten immer ihren aktuellen Standort übermitteln, in der Industriehalle, wo Maschinen melden, ob sie funktionsfähig sind oder im Stadion, wo tausende Menschen zeitgleich die Zwischenstände in den weiteren Bundesliga-Stadien abfragen.

Vodafone testet bereits Einsatzgebiete für 5G
Als 5G-Partner der deutschen Industrie entwickelt Vodafone schon heute mit zahlreichen Partnern Einsatzgebiete für das Netz nach Maß. Im 5G Mobility Lab beispielsweise, also dem Ort, an dem Vodafone im vergangenen Jahr den ersten 5G-Mobilfunkmast in Deutschland gestartet hat, arbeitet Vodafone gemeinsam mit Continental erfolgreich am Straßenverkehr der Zukunft. Gemeinsam mit dem WDR hat Vodafone ein 5G-Projekt für die schnelle Übertagung von TV-Inhalten per Mobilfunk gestartet. Auch die Deutsche Bahn und Audi sind 5G-Partner von Vodafone.

Nachgefragt: Was genau kann welche Frequenz?

Mobilfunk ist in aller Munde. Vor allem mit Blick auf die bevorstehende Versteigerung der neuen 5G-Frequenzen. Politik und Wirtschaft diskutieren darüber wie 5G in Deutschland schnell ausgebaut werden kann. Doch was genau sind überhaupt Frequenzen? Welche Frequenzen eignen sich für den Ausbau in der Fläche und welche, um Höchstgeschwindigkeiten in die Stadt zu bringen? Und vor allem: Welche Frequenz-Bereiche werden in diesem Frühjahr von der Bundesnetzagentur eigentlich versteigert? 

Mobilfunk braucht Frequenzen
Mobilfunk braucht Frequenzen, damit Daten vom Mobilfunkmasten zum Smartphone und zurück gelangen. Für die Datenübertragung werden verschiedene Frequenz-Bereiche genutzt. Denn Mobilfunk teilt sich das elektromagnetische Spektrum mit anderen Technologien. Beispielsweise nutzen auch Radio, Fernsehen oder Polizeifunk bestimmte Frequenz-Bereiche für die Datenübertragung. Die Bereiche, die von den Netzbetreibern genutzt werden können, sind also begrenzt. Zudem werden sie staatlich reguliert. Die Nutzung der lizenzierten Frequenzen ist immer auch an Auflagen gebunden.

So lange dauert der Bau eines Mobilfunkmasten
Alleine Vodafone betreibt in Deutschland rund 25.000 Mobilfunkmasten für 2G, 3G und LTE. Einen neuen Mobilfunkmasten zu bauen, dauert in Deutschland etwa zwei Jahre – von der Anmeldung, über die behördlichen Genehmigungen bis zum Bauverfahren. Für das Mobilfunknetz werden in Deutschland aktuell beispielsweise Frequenzen in den Bereichen 800 MHz, 1,8 GHz und 2,6 GHz genutzt. Für den 5G-Ausbau versteigert die Bundesnetzagentur in diesem Jahr neue Frequenzen in dem Bereich zwischen 3,4 und 3,7 GHz, sowie im 2 GHz Bereich.

Nachgefragt: Was genau kann welche Frequenz?

So vernetzt Mobilfunk Menschen und Maschinen und nutzt dafür schon heute unterschiedliche Frequenzen. © Vodafone

Unterschiede in Reichweite, Leistungsstärke und Durchdringung
Die Frequenzen unterscheiden sich in ihren physikalischen Eigenschaften. Ein Hauptunterscheidungsmerkmal ist die Größe der Fläche, die ein Mobilfunkmast mit Netz versorgt. Also die Reichweite, auf der er funkt. Zusätzlich unterscheiden sich Mobilfunk-Frequenzen in ihrer ‚Leistung‘. Unterschiedliche Frequenz-Bereiche stellen verschieden große Bandbreiten zur Verfügung. Sie unterscheiden sich in der Stärke der Durchdringung und in der Latenzzeit (Verzögerungszeiten), die beim Datenaustausch anfällt. Wir unterscheiden beispielhaft in hohe, mittlere und niedrige Frequenzen, um zu erklären, welche Frequenzen sich für welche Nutzung gut oder weniger gut anbieten.

Hohe Frequenzen vernetzen viele Gegenstände auf kleiner Fläche (höher als 2,5 GHz)
Hohe Frequenzen sind extrem leistungsstark – allerdings versorgt ein Mobilfunkmast, der hohe Frequenzen nutzt, nur eine relativ kleine Fläche mit dem extrem schnellen Netz. Das hat physikalische Gründe: Je höher die Frequenz liegt, desto geringer ist die Reichweite. Frequenzen zwischen 3,4 und 3,7 GHz, wie sie im Frühjahr von der Bundesnetzagentur für 5G vergeben werden, verfügen unter optimalen Bedingungen groben Schätzungen zufolge über eine Reichweite von etwas mehr als drei Kilometern. Die hohen Frequenzen eigenen sich vor allem demnach für die Vernetzung von zahlreichen Endgeräten auf kleinem Raum – beispielsweise in Großstädten oder Industriehallen. Hohe Bandbreiten und geringe Latenzzeiten, die die hohen Frequenzen ermöglichen, sind wichtig damit sich Autos und andere Verkehrsteilnehmer in Echtzeit gegenseitig vor Gefahren warnen können. In der Industrie können so ganze Roboter-Straßen optimal aufeinander abgestimmt arbeiten. Weil die Reichweite von hohen Frequenzen eingeschränkt ist, eignen sie sich nicht für den Ausbau in der Fläche. Um mit den Frequenzen im Bereich zwischen 3,4 und 3,7 GHz in Deutschland ein nahezu flächendeckendes Mobilfunknetz zu bauen, bräuchte Deutschland deutlich mehr Mobilfunkmasten wie bislang.

Mittlere Frequenzen funken weiter und dennoch schnell (1 bis 2,5 GHz)
Verglichen mit hohen Frequenzen, versorgen mittlere Frequenz-Bereiche größere Flächen mit schnellem Netz. Deshalb eignen sich mittlere Frequenz-Bereiche beispielsweise um schnelles Netz abseits der Großstädte auch in Vorstädte, Gemeinden und Industriegebiete zu bringen.

Niedrige Frequenzen bringen Mobilfunk in die Fläche (kleiner als 1 GHz)
Niedrige Frequenzen eignen sich aufgrund ihrer physikalischen Eigenschaften gut, um Mobilfunk in der Fläche verfügbar zu machen. So können Funklöcher auf dem Land effektiv geschlossen werden. Die Bandbreiten und Latenzzeiten in diesen Frequenz-Bereichen erreichen nicht die Spitzenwerte wie mit hohen Frequenzen. Wegen der hohen Durchdringung können Gegenstände auch tief unter der Erde  oder hinter dicken Betonwänden Daten austauschen.

Der fließende Übergang von LTE zu 5G
Für den Ausbau von 5G werden die Netzbetreiber zahlreiche neue Mobilfunkmasten erbauen. Ebenso werden bereits bestehende Mobilfunkmasten künftig auch für die fünfte Mobilfunkgeneration genutzt. Die heutige LTE-Technik wird im Laufe der Zeit nahtlos in 5G aufgehen. Das bedeutet, die allermeisten heutigen LTE-Stationen werden früher oder später auch 5G-fähig sein. Dafür muss direkt an den Mobilfunkantennen Software ausgetauscht und für die höheren Frequenzen passende Funktechnik installiert werden.

Vodafone-Studie: Jedes zweite Unternehmen setzt beim Internet der Dinge auf 5G

Als weltweit führender Anbieter für das Internet der Dinge vernetzt Vodafone mehr als 80,9 Millionen Gegenstände per Mobilfunk. Vom Auto, über den Wasserzähler bis zur industriellen Maschine. Eine weltweite Studie, die der Telekommunikationskonzern jetzt veröffentlicht, zeigt: Das Internet der Dinge wird massentauglich. Bereits jedes dritte Unternehmen nutzt das Internet der Dinge. Rund 95 Prozent der Nutzer geben an, dass die Vernetzung von Gegenständen und Maschinen das eigene Geschäft nachweislich verbessert. Ein Grund: Das Vertrauen in das Internet der Dinge wächst bei den Unternehmen spürbar. 

Die weltweite Vodafone-Studie zeigt, dass das Internet der Dinge Unternehmen unabhängig von Größe und Branche beeinflusst. Fast zwei Drittel der Unternehmen, die das Internet der Dinge nutzen, geben an, dass sich ihr Geschäft durch die Vernetzung von Gegenständen verändert hat oder in den nächsten fünf Jahren deutlich verändern wird.

Das Vertrauen in die Technologie wächst
84 Prozent der Anwender berichten von wachsendem Vertrauen in das Internet der Dinge. Die Folge: Acht von zehn Unternehmen, haben den Umfang, in dem sie das Internet der Dinge nutzen, vergrößert. Einige Nutzer können sich das eigene Unternehmen ohne die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung kaum noch vorstellen: Fast jeder zehnte Anwender gibt sogar an, dass das gesamte Geschäft vom IoT (‚Internet of Things‘) abhängig ist.

52 Prozent der Unternehmen setzen im Internet der Dinge auf 5G
5G wird ein weiterer Treiber für das Internet der Dinge. Mehr als die Hälfte aller Nutzer wollen zukünftig vor allem auf die fünfte Mobilfunkgeneration setzen, um Dinge miteinander zu vernetzen. Das Studienergebnis zeigt aber auch: Für viele Anwendungen im Internet der Dinge wird insbesondere die vorhandene Mobilfunktechnologie LTE von hoher Bedeutung bleiben.

Vodafone-Studie: Jedes zweite Unternehmen setzt beim Internet der Dinge auf 5G

5G wird ein weiterer Treiber für das Internet der Dinge. © Vodafone

Neues Maschinennetz spart Strom und Kosten
Aufgrund der steigenden Bedeutung vom Internet der Dinge für Industrie und Wirtschaft hat Vodafone in Deutschland als erster Netzbetreiber ein neues Maschinennetz (Narrowband IoT) großflächig über Deutschland gelegt. Das Maschinennetz ist optimiert für die kosten- und stromsparende Vernetzung von Gegenständen, die regelmäßig Daten übertragen – sogar an Orten wo Mobilfunk sonst nur schwer hinkommt. Beispielsweise unter der Erde im Keller oder hinter dicken Betonwänden. Das Maschinennetz kann Milliarden Gegenstände zeitgleich vernetzen.

Vodafone-Studie: Jedes zweite Unternehmen setzt beim Internet der Dinge auf 5G

Smarter Reifen: Vodafone und Continental bringen LKW-Reifen ins Netz. © Continental

LKW-Reifen, E-Bikes und Yachten: vielfältige Einsatzgebiete
Die Einsatzgebiete im Internet der Dinge sind vielfältig. Gemeinsam mit Continental vernetzt Vodafone LKW-Reifen. Sie schlagen Alarm, wenn Reifendruck oder Temperatur nicht in Ordnung sind und verhindern so Unfälle. ZEG und Vodafone statten E-Bikes mit einem digitalen Diebstahlschutz aus. Zusammen mit Siren Marine bringt Vodafone Yachten und Boote ins Internet der Dinge. Intelligente Sensoren bemerken dann beispielsweise, wenn Wasser ins Schiff eindringt und lösen einen Notruf aus.

5G für Fernsehen und Video on Demand auch unterwegs

Der WDR und Vodafone testen in einem gemeinsamen Projekt, wie sich TV- und Mediatheken-Inhalte mithilfe der neuen Übertragungstechnologie 5G technisch verbreiten lassen. Der mögliche Vorteil für Zuschauerinnen und Zuschauer: drahtlos und ortsungebunden Videos in hochauflösender 4K-Qualität mit erweiterten Funktionalitäten zu empfangen.

Sämtliche TV-Inhalte überall in höchster Qualität verfügbar
Von der TV-Sportübertragung bis zum Spielfilm in der Mediathek sollen, so das Szenario des Tests, sämtliche Inhalte in einer App in höchstmöglicher Qualität mobil abrufbar sein – ganz egal ob im fahrenden Auto, in der Ferienwohnung oder in den heimischen vier Wänden. Wenn TV-Zuschauer diese riesigen Datenmengen live mit dem Smartphone als Stream empfangen wollen, braucht es ein extrem leistungsstarkes Broadcast- und Mobilfunknetz mit hohen Bandbreiten.

5G für Fernsehen und Video on Demand auch unterwegs

Vodafone und der WDR kooperieren jetzt bei einem gemeinsamen 5G-Projekt. © WDR/Herby Sachs

5G für die schnelle Übermittlung großer TV-Inhalte
Der WDR übermittelt seine Inhalte über ein 5G-Testsystem, das Vodafone im Laufe des Projekts erstmals direkt bei einer TV-Produktionsstätte aktivieren wird. Die Empfangsmöglichkeit der TV- und Mediatheken-Inhalte soll im Laufe des Jahres – mit Hilfe entsprechender Software – auf einem sich noch in der Produktentwicklung befindenden Smartphone oder Tablet mit 5G-Unterstützung erprobt werden.

Tests in Düsseldorf, Aldenhoven und Köln
Das Kooperationsprojekt von WDR und Vodafone ist zunächst bis Ende 2020 geplant. Zum Start testen die Partner die Datenübertragung im 5G Lab in Düsseldorf und im 5G Mobility Lab in Aldenhoven. Im kommenden Jahr soll die schnelle Datenübertragung dann auch in der Kölner Innenstadt auf dem WDR-Campus im 5G-Netz von Vodafone starten.

Informationen zu Vodafone

Vodafone Deutschland ist eines der führenden integrierten Telekommunikationsunternehmen und zugleich der größte TV-Anbieter der Republik. Mit seinen 13.500 Mitarbeitern liefert der Konzern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Gigabit Company treibt Vodafone den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland federführend voran: Mit immer schnelleren Netzen ebnen die Düsseldorfer Deutschland den Weg in die Gigabit-Gesellschaft – ob im Festnetz oder im Mobilfunk. Geschäftskunden bieten die Düsseldorfer ein breites ICT-Portfolio: So vernetzt Vodafone Menschen und Maschinen, sichert Firmen-Netzwerke sowie Kommunikation und speichert Daten für Firmen in der deutschen Cloud. Rund 90 % aller DAX-Unternehmen und 15 von 16 Bundesländern haben sich bereits für Vodafone entschieden. Mit mehr als 47 Millionen Mobilfunk-Karten, 6,8 Millionen Festnetz-Breitband-Kunden sowie zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftete Vodafone Deutschland im letzten Geschäftsjahr einen Serviceumsatz von über 10 Milliarden Euro. Vodafone Deutschland ist die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Der Konzern betreibt eigene Mobilfunk-Netze in 25 Ländern und unterhält Partnernetze in weiteren 44 Nationen. In 19 Ländern betreibt die Gruppe eigene Festnetz-Infrastrukturen. Vodafone hat weltweit rund 700 Millionen Mobilfunk- und 21 Millionen Festnetz-Kunden.

Weitere Informationen unter www.vodafone-deutschland.de.

Menschen bei Vodafone: Die ehrenamtlichen Lebensretter

Erschreckend: 82 Prozent der Deutschen wissen nicht, unter welcher Nummer an jedem Ort der Europäischen Union die Rettung kommt. Höchste Zeit zum Handeln, findet Vodafone. Besonders heute am „Tag des europäischen Notrufs“ möchte das Unternehmen darauf aufmerksam machen: Diese Nummer „112“ rettet Leben!

Über 1,3 Millionen Mal wählten Bürger im vergangenen Jahr die Notrufnummer. Davon über 420.000 mal aus dem Vodafone Netz. Damit das reibungslos gelingt, investiert Vodafone täglich in sein Netz. Mit rund 25.000 Mobilfunk-Standorten deutschlandweit werden 99,7 Prozent der Bundesbürger mit Mobilfunk  versorgt. Umgekehrt setzen sich etliche Vodafone-Mitarbeiter ehrenamtlich als Lebensretter ein. Zu Ihnen gehören Roland Wollenweber und Uwe Strauch.

Ehrenamtliches Engagement von Vodafone Mitarbeitern
Seit mehr als 15 Jahren ist Roland Wollenweber bei Vodafone tätig. Doch damit nicht genug. Der Wirtschaftsinformatiker aus Jülich hat es sich zur Aufgabe gemacht, als ehrenamtlicher Rettungssanitäter Leben zu retten. Vor vier Jahren wurde Roland von Vodafone als Betriebssanitäter angefragt: „Im Falle eines Notfalls muss ich als einer von 10 Betriebssanitätern bzw. Betriebssanitäterinnen am Vodafone Campus meinen Arbeitsplatz umgehend verlassen“, erklärt Roland. „Hier bei Vodafone haben wir eine eigene Notrufnummer – die 1010. Von dort aus wird alles organisiert, von der Alarmierung bis zur Einweisung der Rettungsdienstkräfte.“  Parallel bildet Roland beim DRK Sanitäter aus und leitet Erste-Hilfe-Kurse. „Wir haben hier bei Vodafone das offene Programm an Erste-Hilfe-Kursen teilzunehmen. Die Chance sollte man auf jeden Fall wahrnehmen. Auch kann mit dem M9 Training jeder Mitarbeiter ganz bequem vom Schreibtisch die Wiederbelebung mit Hilfe eines Defibrillators (AED) erlernen. Auf dieses Training weise ich immer gern hin, da Vodafone allein am Campus über 20 AEDs bereitstellt.“, beschreibt Roland.

Auch Uwe Strauch arbeitet hauptberuflich in der Technik bei Vodafone für den Innovation Park. Zusätzlich engagiert er sich bei der Freiwilligen Feuerwehr in Königshardt. Seit mehr als 40 Jahren ist der Oberhausener für die Feuerwehr im Einsatz. Uwe steht in ständiger Alarmbereitschaft: „Ich bekomme die Alarmierung über einen kleinen Empfänger und über das Handy. Falls es ein großer Alarm ist, fahre ich nach Oberhausen zur Wache, ziehe mich um und begebe mich umgehend zum Einsatzort“, erklärt der Feuerwehrmann. Von seinem Arbeitgeber bekommt Uwe volle Unterstützung: „Egal wann und wie lange ein Einsatz dauert, Vodafone gibt mir die Möglichkeit beide Berufungen miteinander zu verknüpfen. Solange es nötig ist kann ich an der Notfallstelle bleiben.“ Angst bereiten Uwe die Gefahren von Durchzündungen bei Wohnungsbränden. Die Schwierigkeit bei den Einsätzen ist Ungewissheit: „Auf den Knien suchen wir solche Wohnungen nach verletzten Personen ab. Dabei müssen wir auf uns selbst achten und den Brand löschen“, erzählt Uwe. Trotz allem erfüllt es den Vodafone Mitarbeitern Leuten in Not zu helfen: „Das ist es, was meine Arbeit als Freiwilliger Feuerwehrmann ausmacht: Leben zu retten!“

Menschen bei Vodafone: Die ehrenamtlichen Lebensretter

EmergencyEye hilft Leitstellen die Lage am Unfallort aus der Ferne besser einzuschätzen ©Vodafone

Vodafone hilft Ersthelfern zu helfen
Ein Albtraum: Der Moment in dem man zum Telefon greifen und den Notruf wählen muss. Sekunden die über Leben und Tod entscheiden. Unmittelbar nach Absetzen des Notrufs muss der Ersthelfer lebensrettende Sofortmaßnahmen einleiten. Doch viele sind sich unsicher und haben Angst etwas falsch zu machen. Als Technologiepartner hat Vodafone gemeinsam mit dem Start-Up Corevas  ein digitales Notruf-System entwickelt. EmergencyEye unterstützt Laien am Unfallort, damit sie im Notfall die richtigen Entscheidungen treffen können. Per Videoanruf mit jedem üblichen Smartphone und unabhängig vom verfügbaren Datenvolumen des Betroffenen. Vodafone hat für das System einen eigenen Kommunikationskanal eingerichtet. „Wir müssen die Möglichkeiten nutzen, die uns die Digitalisierung schon heute im Alltag bietet. Fast jeder hat ein Smartphone in der Hosentasche. Damit kann im Notfall auch jeder zum Retter von Menschenleben werden.“ so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter.