„Wir bauen das Gigabit, weil es Zukunft schafft“

Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter erklärt Christoph Keese im Podcast wieso Deutschland einen Gigabit-Motor so dringend benötigt, welche politischen Hürden den Netzausbau erschweren und wieso er dennoch auf die digitale Zukunft des Landes wettet.

„In Deutschland ziehen wir nicht alle gemeinsam an einem Strang. Es fehlt das klare Bekenntnis für eine perfekte Infrastruktur und die Unterstützung für diejenigen, die wirklich darin investieren wollen“, so Ametsreiter zu den Hindernissen beim Ausbau der Mobilfunknetze. Noch könne Deutschland die Fehler korrigieren: „Ich bin kein Fan der Vergangenheit. Die ist passiert. Wir sollten nach vorne schauen und die Zukunft dieses Landes gestalten. Es dieses Mal gemeinsam besser machen. Packen wir es an.“ 

„Ich bin kein Fan der Vergangenheit. Die ist passiert. Wir sollten nach vorne schauen und die Zukunft dieses Landes gestalten. Es dieses Mal gemeinsam besser machen. ”

„Wir bauen das Gigabit, weil es Zukunft schafft“

Hannes Ametsreiter CEO Vodafone Deutschland

„Wir bauen das Gigabit, weil es Zukunft schafft“

Hannes Ametsreiter und Christoph Keese im hy-Podcast. © Vodafone

Unter der Erde sieht Ametsreiter Deutschland auf einem guten Weg: „Wir haben mit dem Gigabit in unserem Kabelglasfasernetz einen echten Motor für Digital-Deutschland gestartet. Fast neun Millionen Gigabit-Anschlüsse in wenigen Monaten – nirgendwo wird schneller gebaut. Das ist der richtige Weg. Ich bin überzeugt: Das Gigabit schafft Zukunft.“

Für die Zukunft wünscht sich Ametsreiter einen effizienten Breitbandausbau: „Die letzte Meile zum Haus ist eine große Herausforderung. Es ist enorm teuer, die Straße jeweils in Eigenregie aufzureißen. Es wäre besser, es zu machen wie beispielsweise die Spanier und Portugiesen. Der Staat legt Leerrohre, so wie er Autobahnen baut – also staatliche Investition in die Infrastruktur. Jeder Anbieter dürfte dann seine Kabel durch diese Rohre ziehen. Das ist effizienter. Und das heizt den Wettbewerb an.“

Das gesamte Interview ist in der Welt am Sonntag zu lesen.

Informationen zu Vodafone

Vodafone Deutschland ist eines der führenden integrierten Telekommunikationsunternehmen und zugleich der größte TV-Anbieter der Republik. Mit seinen 13.500 Mitarbeitern liefert der Konzern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Gigabit Company treibt Vodafone den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland federführend voran: Mit immer schnelleren Netzen ebnen die Düsseldorfer Deutschland den Weg in die Gigabit-Gesellschaft – ob im Festnetz oder im Mobilfunk. Geschäftskunden bieten die Düsseldorfer ein breites ICT-Portfolio: So vernetzt Vodafone Menschen und Maschinen, sichert Firmen-Netzwerke sowie Kommunikation und speichert Daten für Firmen in der deutschen Cloud. Rund 90 % aller DAX-Unternehmen und 15 von 16 Bundesländern haben sich bereits für Vodafone entschieden. Mit mehr als 47 Millionen Mobilfunk-Karten, 6,8 Millionen Festnetz-Breitband-Kunden sowie zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftete Vodafone Deutschland im letzten Geschäftsjahr einen Serviceumsatz von über 10 Milliarden Euro. Vodafone Deutschland ist die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Der Konzern betreibt eigene Mobilfunk-Netze in 25 Ländern und unterhält Partnernetze in weiteren 42 Nationen. In 19 Ländern betreibt die Gruppe eigene Festnetz-Infrastrukturen. Vodafone hat weltweit rund 700 Millionen Mobilfunk- und 21 Millionen Festnetz-Kunden.

Weitere Informationen unter www.vodafone-deutschland.de.

Die Vereinigten Digitalstaaten von Europa

Europa verkörpert für mich das Gefühl der Grenzenlosigkeit. Es steht für mich für ein vernetztes, verbundenes und in einer gemeinsamen Vision verwurzeltes Bündnis. In der die populistischen und nationalistischen Strömungen der jüngsten Vergangenheit keinen Platz haben, sondern Menschenrechte, Chancengleichheit sowie soziale Verantwortung eine Selbstverständlichkeit sein sollten – genau wie der freie Zugang zu Medien und Wissen.

Das Internet ist nicht für die Deutschen erfunden worden, die Spanier oder die Engländer – sondern für die Menschen der Welt. Damit sie Grenzen überwinden, sich austauschen, handeln und kommunizieren – und das stärker und schneller als jemals in der Geschichte. Im Internet ist die Idee der Vereinigten Staaten von Europa quasi inhärent. Denn das Internet kennt keine Ländergrenzen. Doch wir stehen kurz davor, dass uns unsere digitale Infrastruktur Grenzen zieht.

Die Vereinigten Digitalstaaten von Europa

Vodafone Management: Dr. Hannes Ametsreiter, CEO Vodafone Deutschland und Mitglied im Executive Committee der Vodafone Group. © Vodafone

Digitale Infrastruktur: Die Zukunft wird mit Daten gebaut
Viele Jahre, sogar Jahrzehnte haben andere Handelsmächte dieser Welt neidvoll zu uns aufgeschaut – auch heute gilt Europa als eines der wohlhabendsten Kontinente. Wir haben den größten Binnenmarkt, die am zweithäufigsten genutzte Währung und sind führend in nachhaltiger Energie. Wir florieren in der klassischen Industrie, Landwirtschaft und in der Dienstleistung. Doch was nützt uns das, wenn die Zukunft des Wohlstands statt mit analogem Stahl mit digitalen Daten gebaut wird? Wir sind längst nicht mehr Klassenbester. Wir haben uns in puncto digitaler Infrastruktur abhängen lassen. Wir haben verlernt was es heißt, aktiv mitzugestalten. Wir haben uns selbst auf das analoge Wartegleis manövriert. Und können zusehen wie uns andere Länder im Breitband-Ausbau meilenweit überholt haben.

Einen richtungsweisenden Grundstein für die Gigabit-Zukunft Europas hat 2016 die Europäische Kommission gelegt – lange bevor viele der EU-Staaten das Thema für sich entdeckt hatten. Die Forderung: Diejenigen Monopolisten in ihre Schranken weisen, die zwanzig Jahre Wettbewerb zurückdrehen und den Fortschritt in Europa ausbremsen wollen. Der Fokus soll klar auf echte Zukunftstechnologien wie Kabel, Glasfaser und 5G gehen. Und Brücken-Technologien wie Vectoring den Riegel vorschieben, wo Zukunftstechnologien wie Glasfaser verfügbar sind. Auch mit dem Aktionsplan für 5G in Europa hat die Kommission wichtige Weichen für eine länderübergreifende 5G-Infrastruktur gestellt.

„Wir brauchen Fördergelder, die nicht nur Lackschäden ausbessern, sondern den Motor austauschen können.”

Die Vereinigten Digitalstaaten von Europa

Hannes Ametsreiter CEO Vodafone Deutschland

Doch damit Europas Traum von einer digitalen Pole-Position Realität wird, brauchen wir Rahmenbedingungen, die auf die gleiche Ziellinie ausgerichtet sind. Rahmenbedingungen, die Wettbewerb genau wie Investitionen fördern. Und Fördergelder, die nicht nur Lackschäden ausbessern, sondern den Motor austauschen können. Genau wie der Staat Autobahnen bauen musste, damit es wirtschaftlich wird, Autos zu vertreiben, muss der Staat einen Rahmen für den Infrastruktur-Ausbau legen, damit sich Infrastruktur-Investitionen in schnelle Netze auch rentieren. Dafür braucht es auch eine koordinierte Vergabe der 5G-Frequenzen bis 2020. Denn Mobilfunkwellen machen an Grenzen nicht Halt.

Das geht nur gemeinsam, nur europäisch. Denn was nützen uns Pakte und Programme, wenn wir physische Grenzen abschaffen, die wir online wiederaufrichten? Wenn die Mitgliedsstaaten unterschiedliche Startbedingungen haben, wie sollen wir als europäische Einheit gemeinsam ins Ziel fahren? Was wäre das für ein vereintes Europa, in dem autonom fahrende Autos an Landesgrenzen wieder kehrtmachen müssten – weil sie dahinter nicht funktionieren? Wir Mitgliedsstaaten müssen eine Fahrgemeinschaft bilden und unsere Möglichkeiten gemeinsam potenzieren.

„Mobilfunkwellen machen an Grenzen keinen Halt.”

Die Vereinigten Digitalstaaten von Europa

Hannes Ametsreiter CEO Vodafone Deutschland

Digitale Gründer: Laden wir Start-ups an den Tisch der Zukunft
Gleichzeitig brauchen wir Systeme, die ineinander greifen – zwischen allen Mitgliedsstaaten. Dafür braucht es neben dem analogen einen europäischen digitalen Binnenmarkt, der keinen Halt vor Landesgrenzen macht. Ich bin der Meinung, dass der freie Datenfluss die fünfte Säule der Demokratie sein sollte.

Dafür brauchen wir die europäische Antwort auf das amerikanische Digital-Modell. Ein Modell, mit dem wir uns gegen den Einfluss der Googles, Amazons und Facebooks dieser Welt stellen. Dabei geht es nicht darum, das Google Europas zu bauen. Sondern unseren, den europäischen Weg zu finden. Wir reden noch viel zu viel davon, dass uns Start-ups durch ihre Agilität und Innovation bereichern. Zugleich schrecken wir davor zurück, wagemutig in sie zu investieren – und sie an den Tisch der Zukunft einzuladen. Sie teilhaben zu lassen am digitalen öffentlichen Diskurs. Bisher bestimmen allzu oft noch Politik und Großkonzerne die Narrative der Digitalisierung. Doch wir brauchen einen mentalen Wandel hin zu einem inklusiven, europäischen Modell des digitalen Wachstums. Damit Europa nicht die verlängerte Werkbank der USA oder China wird, müssen wir mehr Kapital wagen, mehr Wagniskapital zulassen. Und Start-ups unter den gleichen Bedingungen den Zugang zum gesamten europäischen Gebiet verschaffen.

Nur so, machen wir Ideen möglich. Und nur so sorgen wir dafür, dass Ideen auch bei uns bleiben – und nicht über den Teich mit ihren Gründern abwandern. Denn Ideen gehen immer dahin, wo das Geld ist. Sie brauchen es, um umgesetzt, um Realität zu werden. Und das ist viel zu oft eben nicht in Europa. Kein Wunder, wenn ganz Europa gerade einmal ein Viertel des Wagniskapitals der USA zusammenbringt. Warum also setzt der größte Binnenmarkt der Welt auch nicht einen der größten Gründer-Fonds der Welt auf? Das hielte ich eine lohnende Investition in Europas Zukunft.

Die Vereinigten Digitalstaaten von Europa

Vodafone Management: Dr. Hannes Ametsreiter, CEO Vodafone Deutschland und Mitglied im Executive Committee der Vodafone Group. © Vodafone

Digitaler Optimismus: Wir brauchen mehr digitale Zuversicht
Bei all dem, was wir über dem europäischen Tellerrand sehen, könnte man in Pessimismus verfallen. Aber das Gegenteil sollten wir tun: Wir brauchen einen digitalen Optimismus und mehr Zuversicht. Wir brauchen eine positive Vision der Zukunft dieses digitalen Europas. Denn bisher beherrscht uns Skepsis statt Sympathie. Laut einer Studie des Vodafone Instituts sieht nicht einmal die Hälfte der Deutschen positiv in die Zukunft, wenn es um den Einsatz digitaler Technologien geht – wohl auch wegen der Machtkonzentration weniger globaler Digital-Giganten.

Es braucht einen Konsens genau wie einen Kodex, dass die Maschine dem Menschen dienen muss und nicht andersherum. Das müssen wir fest verankern und zu den Menschen tragen. Denn wenn wir keine Akzeptanz bei denjenigen erlangen, die Europa tragen werden, können wir im Wettkampf mit den anderen Weltmächten niemals aufholen. Was mich hierbei besonders nachdenklich macht ist die Tatsache, dass wir Europäer noch nicht einmal darin vertrauen, dass uns unsere politischen Institutionen für die digitale Zukunft vorbereiten.

Nur 40 Prozent der Europäer sehen starken Willen ihrer jeweiligen Regierungen, die Digitalisierung zu fördern. Und nur ein Drittel glaubt, dass sie über die entsprechenden Fähigkeiten verfügen. Hier rauschen wir im Vergleich zu den USA und Indien völlig ab. Nichtsdestotrotz, eines kittet uns Europäer zusammen: Wir sehen in unseren Regierungen die wichtigste Instanz zur Wahrung ethischer Prinzipien. Mehr als jeder zweite sagt, dass auch im digitalen Zeitalter vor allem der Staat unethisches Verhalten sanktionieren soll – und eben nicht Technologie-Unternehmen.

Der Staat und was er aus Europa macht, das sind wir. Ein jeder von uns. Wir haben es selbst in der Hand: Entweder wir lenken diesen Kontinent links auf die Überholspur. Oder wir schicken seine Zukunft auf den digitalen Standstreifen. Mit allen negativen Folgen für Wirtschaft, Fortschritt, Wohlstand und Souveränität. In zehn Jahren sollten wir unseren Kindern nicht erklären müssen, warum wir damals Europas Zukunft verspielt haben. Wir sollten ihnen erklären können, wie wir Europa 2019 gerettet haben. Denn dieser Kontinent und seine Idee, sie brauchen uns – heute mehr als je zuvor.

Dieser Beitrag ist ursprünglich im Buch ‚Europa kann es besser‘ und im Handelsblatt erschienen.

Netzwerken to go: Anna Dimitrovas Geheimtipp

Sie sind hier: Newsroom / Digitales Arbeiten /

„Be the first version of yourself and not a second one of someone else!“ Anna Dimitrova, CFO Vodafone Deutschland, verrät Tijen Onaran im Podcast-Gespräch „How to hack“ von Business Punk, wie sie netzwerkt und was dabei für sie zählt. Eines ist dabei sicher: Netzwerke müssen gepflegt werden, ob mit oder ohne Schokolade. Welche Rolle Schokolade dabei spielt, hört man hier:

How to Hack #22: Anna Dimitrova über Netzwerken

Jetzt wird`s sportlich

Mittagspause: Nicht nur in der Vodafone-Kantine herrscht reges Treiben. Auch im Gebäudetrakt gegenüber ist rund um die Uhr viel los. Auf dem Laufband absolviert Veli Celik zehn Kilometer. Neben ihm hievt Maie Farghaly Gewichte. Peter van Meijl bevorzugt den Yogakurs und Pedro Cegarra geht regelmäßig zum Stretchen. So unterschiedlich diese Sportaktivitäten klingen, so haben sie doch eines gemeinsam: das Vodafone-Fitnessstudio am Düsseldorfer Firmensitz. Die einheitliche Sprache dort heißt ‚Sport‘. Im Angebot gibt es Fitnesskurse und eine Fläche von rund 300m² mit modernen Fitnessgeräten. Ein Großteil der 5.000 Campus-Mitarbeiter nutzt diese Sportmöglichkeit regelmäßig. Ob in der Mittagspause oder am Abend – da schwitzen Ukrainer neben Spaniern, stretchen Niederländer gemeinsam mit Engländern, Deutschen und Türken: hier herrscht Internationalität und das täglich.    

„Für mich ist es total praktisch, in unserem Mitarbeiter-Studio zu trainieren, weil es direkt hier am Campus ist“, erklärt Maie Farghaly. Die kleine Ägypterin trainiert täglich und mag die angenehme Atmosphäre. „Hier ist es völlig normal, dass ich mit einem Kopftuch trainiere.“ Sie ist eine von Vielen. Eine von 5.000 Mitarbeitern, darunter rund 70 verschiedene Nationalitäten, die am Vodafone Campus in Düsseldorf arbeiten und Sport treiben. Ägypter, Spanier, Italiener, Inder, Deutsche, Ukrainer, Niederländer, Engländer, Chinesen, Tschechen und Türken sind nur einige Beispiele. Und viele von ihnen trifft man auch im Campus eigenen Fitnessstudio. Denn das Studio steht jedem Mitarbeiter kostenlos zur Verfügung. Hierarchien, Hautfarben, Geschlechter verlieren in der sportlichen Umgebung an Bedeutung, einzig der sportliche Gedanke zählt. „Und das schweißt zusammen“, weiß Farghaly. Verständigungsprobleme gibt es hier keine. Die gängige Sprache ist selbstverständlich der Sport und dann hört man unterschiedlichste Sprachen – überwiegend aber Englisch und Deutsch. Peter van Meijl schätzt die internationale Atmosphäre: „Hier lernt man nicht nur Kolleginnen und Kollegen aus anderen Fachabteilungen, sondern eben auch aus anderen Ländern kennen, wo man bislang vielleicht nur Urlaub gemacht hat.“ Der ein oder andere Tipp wird dann gerne ausgetauscht.

Weltweit seit 2014: Bei Vodafone seit 1997 täglich
Am 6. April ist der Internationale Tag des Sports für Entwicklung und Frieden. Der Gedenktag wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 23. August 2013 einstimmig beschlossen und 2014 erstmals weltweit gefeiert. Bei Vodafone aber ist täglich ‚Internationaler Tag des Sports‘ und das seit 1997. Denn dann wurde das Mitarbeiter-Studio erstmals am Seestern für alle Mitarbeiter eröffnet. Ende 2012 zog auch das Studio in die neuen Räumlichkeiten am heutigen Vodafone Campus. Auf einer Fläche von 300m² gibt es eine große Anzahl von modernen Fitness- und Ergogeräten und einen Kursraum für Gruppenkurse wie Zumba, Yoga, Pilates & Co. Moderne Trends werden regelmäßig aufgegriffen und Trainer betreuen während der Öffnungszeiten die Sportler. Rund 2.700 Besuche verzeichnet das Studio monatlich und die Zahl nimmt stetig zu. Da gibt es Vieltrainierer, Kurzbesucher, Dauergäste oder Mittags-Pausenfüller. Egal ob Führungskraft oder Mitarbeiter, deutschsprachig oder fremdsprachig, im Sport-Outfit haben alle dasselbe Ziel: fit und gesund bleiben oder werden.

Jetzt wird`s sportlich

Rund 70 verschiedene Nationalitäten arbeiten und trainieren am Vodafone Campus. © Vodafone

Für die Milchkanne: Maschinennetz von Vodafone bald fast flächendeckend

Vodafone baut das neue Maschinennetz weiter aus. Bis September aktiviert der Düsseldorfer Telekommunikationskonzern die Infrastruktur, die Sensoren überall und stromsparend vernetzt, an weiteren rund 2.000 Mobilfunkmasten. Gegenstände und Maschinen können dann auf 95 Prozent der Fläche in Deutschland Daten im Internet der Dinge austauschen. Dafür aktiviert Vodafone mit Narrowband IoT schon jetzt eine erste 5G-Technologie im bestehenden LTE-Netz. Bis September funkt sie an allen LTE-Masten und wird dann wegen der hohen Reichweite auch auf dem Land großflächig verfügbar sein. Das Maschinennetz schafft so für die Industrie aber auch für viele Landwirte die Basis, um das Internet der Dinge zu nutzen und den eigenen Betrieb zu digitalisieren. „Der moderne Landwirt braucht Netz. Aber: Nicht auf den Namen der Technologie kommt es an – sondern auf ihren Nutzen. Wichtig ist: Der Landwirt muss die Technologie für die Zwecke nutzen können, für die er sie im Alltag benötigt. Und das so schnell wie möglich“, so Vodafone CEO Hannes Ametsreiter. „Bis 5G überall funkt, braucht es Zeit. Das lehrt die Physik. Deshalb starten wir eine erste Technologie, die bei 5G zum Einsatz kommen wird, schon jetzt an unseren LTE-Masten – und bauen das Maschinennetz noch in diesem Jahr nahezu flächendeckend aus. Wir bauen ein Netz speziell für das Internet der Dinge und so für nahezu jeden Sensor. Wir bauen ein Netz für nahezu jede Milchkanne.“

Für die Milchkanne: Maschinennetz von Vodafone bald fast flächendeckend

Vodafone-Techniker aktivieren das Maschinennetz an allen LTE-Mobilfunkmasten in Deutschland. © Vodafone

Ausbaustart vor einem Jahr
Schon heute funkt das Maschinennetz großflächig in Deutschland. An rund 90 Prozent der LTE-Masten hat Vodafone die Technologie aktiviert. Vor rund einem Jahr hatte der Telekommunikationskonzern mit dem Ausbau der Technologie begonnen. Nun modernisieren die Technik-Experten rund 2.000 weitere Mobilfunkmasten. Bis September ist das Maschinennetz damit in Deutschland auf einer Fläche von 95 Prozent verfügbar.

Physikalische Eigenschaften eignen sich optimal, um Sensoren in der Fläche zu vernetzen
Das Maschinennetz (NB IoT) ist eine erste 5G-Technologie, die Vodafone im bestehenden LTE-Netz aktiviert. Die Technologie funkt auf den niedrig gelegenen 800 Megahertz-Frequenzen. Die physikalischen Eigenschaften dieser Frequenzen eigenen sich optimal, um Sensoren und Gegenstände in der Fläche zu vernetzen. Das unterscheidet sie von den hohen 5G-Frequenzen (3,4 bis 3,7 Gigahertz), die aktuell von der Bundesnetzagentur versteigert werden und welche über deutlich geringere Reichweiten verfügen. Das Maschinennetz vernetzt Gegenstände sogar tief unter der Erde, hinter dicken Betonwänden von Industriehallen und wegen der hohen Reichweite auch auf abgelegenen Feldern.

Für die Milchkanne: Maschinennetz von Vodafone bald fast flächendeckend

Bis September funkt das Maschinennetz auf 95 Prozent der Fläche in Deutschland. © Vodafone

Wasserzähler, Gastanks und Gasflaschen funken im Maschinennetz
Die Technologie ist optimiert um sämtliche Sensoren, die Zustände erfassen und analysieren, zu vernetzen. Neben der Landwirtschaft profitiert dadurch vor allem die Industrie. Wasserzähler übermitteln aktuelle Zählerstände von tief unter der Erde automatisch und regelmäßig an städtische Versorger. Gaszähler lassen sich aus der Ferne auslesen. Das spart Zeit und Aufwand. Gasflaschen oder -Tanks teilen im Lager, auf Transportwegen und während der Nutzung immer den aktuellen Füllstand. So können die Behälter immer aufgefüllt werden noch bevor sie leer laufen. Theoretisch können mit der Technologie bis zu 4 Milliarden Geräte gleichzeitig per Mobilfunk kommunizieren. Eine einzige Mobilfunkzelle vernetzt so bis zu 50.000 Gegenstände zeitgleich.

Vodafone-Studie: Jedes dritte Unternehmen nutzt bereits das Internet der Dinge
Das Internet der Dinge wächst rasant. Schon heute vernetzt Vodafone weltweit mehr als 80 Millionen Gegenstände per Mobilfunk. Tendenz steigend. Eine weltweite Studie des Telekommunikationskonzerns zeigt, dass bereits jedes dritte Unternehmen das Internet der Dinge nutzt. Rund 95 Prozent der Nutzer geben an, dass die Vernetzung von Gegenständen und Maschinen das eigene Geschäft nachweislich verbessert.

Hörsaal, Büro und zwei kleine Tabletten

Judith Ressmann arbeitet seit kurzem wieder in der Vodafone-Pressestelle am Campus, wie schon im letzten Jahr, als sie dort fünf Monate lang mit News, Journalisten-Anfragen und Zeitungsartikeln jonglierte. Und in der Zwischenzeit? Da hieß es lernen – im Hörsaal. Judith ist nämlich eine von 95 dualen Studenten, die eine Kombination aus Studium und Ausbildung bei Vodafone durchlaufen. Nach dem Abi war ihr klar, dass sie etwas mit Kommunikation machen wollte. Aber auch Praxis und Theorie sollten dabei sein.

Von der Bewerbung zum dualen Studienplatz
Die junge Frau hatte sich 2016 bei Vodafone beworben und die Rückmeldung kam postwendend. Es folgte ein dreistündiger Online-Bewerbungstest, ein Telefon-Interview und schließlich ein Assessment Center in Düsseldorf. „Ich war sehr beeindruckt vom Campus und von der Vodafone-Kultur“, erinnert sie sich noch heute. „Und vor allem total happy als die Zusage für den Studienplatz kam.“ Seitdem heißt es Pendeln und Kofferpacken, denn alle drei Monate wechseln sich Theorie und Praxis ab. Die Praxisphase ist für jeden Studenten an einem anderen Vodafone-Standort in Deutschland – bei Judith ist es Ratingen. Theorie und Vorlesungen finden an der DHBW in Stuttgart statt. Studiert werden können Fächer aus den Bereichen Vertrieb, Marketing und Medien, Finanzen, Personal, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen und Informatik. Sie hat sich für BWL, Medien und Kommunikation entschieden. Was ihr besonders gefällt? „Im Büroalltag bekommt man einen Eindruck davon, wie man das Wissen aus dem Studium nutzen kann und diese Verbindung finde ich toll. Das viele Umziehen hingegen ist anstrengend, aber im Unternehmen haben wir ziemlich freie Hand, uns zu organisieren. Das ist hilfreich.“

Hörsaal, Büro und zwei kleine Tabletten

Judith Ressmann absolviert ihr duales Studium – und hat Epilepsie. © Vodafone

Ein Lebenslauf wie bei vielen anderen jungen Frauen? Bei Judith nicht ganz. Angefangen hatte es, dass Judith als Kind oft krank war. Krampfanfälle kamen hinzu. Bis endlich die Diagnose ‚Epilepsie‘ feststand, war es ein weiter Weg. Für die damalige Schülerin ein Schock. Sie hatte schon einiges erlebt und ‚Wanderjahre‘ hinter sich: 1997 in Herbolzheim bei Freiburg geboren, Grundschulzeit in Berlin, Gymnasium in Hessen und dann Bayern. Die Umzüge waren nötig, da die Eltern – vor allem ihre Mutter – ihre Jobs wechselten. Die Mutter arbeitete auch kurz nach der Geburt wieder Vollzeit, wohingegen ihr Vater auf Teilzeit reduzierte. So wurde Judith in einem ‚emanzipierten Umfeld‘ groß, böse Zungen würden wohl eher von anstrengender Kindheit und Rabeneltern sprechen. Da widerspricht die duale Studentin vehement: „Nein, absolut nicht. Meine Eltern waren und sind immer für mich da. Sie haben mir vorgelebt, dass jeder seinen Weg gehen soll, und dass man gemeinsam immer eine Lösung findet. Das hat mich früh geprägt.“ Und es hat ihr sehr geholfen, als die Krankheit voll durchschlug.

Don’t drink, but drive
An ein ’normales Leben‘, wie es ihre gleichaltrigen Freunde führten, war nach der Diagnose zunächst nicht zu denken. Party-Besuche, Übernachtungen bei Freundinnen? Fehlanzeige. Es gab bereits Medikamente, die allerdings oft noch ‚wahre Hammer‘ waren. „Mir wurde gesagt, dass man sich benebelt fühlt und starke Nebenwirkungen bekommt. Das wollte ich nicht“, sagt Judith nachdenklich. Die Anfälle kamen aber in immer kürzeren Abständen, mittlerweile drehte sich das ganze Familienleben um ihre Erkrankung! Am 18. Juli 2013 – zwei Wochen vor ihrem 16ten Geburtstag, hatte sie einen erneuten Anfall. So ging es nicht weiter. Ihre Eltern und sie entschieden sich noch am selben Tag für die Tabletten-Einnahme. Die erste Dosis nahm sie dann an ihrem 16. Geburtstag. Seitdem ist sie anfallfrei! „Mein Leben änderte sich schlagartig. Es dauerte noch Monate, bis ich stabil auf die Medikamente eingestellt war. Dennoch waren sie bis heute mein tollstes Geschenk!“

Und wie reagierte ihr Umfeld auf ihre Erkrankung? „Letztlich bekommt es ja niemand mit, da es eine ’nichtsichtbare Behinderung‘ ist – anders als zum Beispiel bei einem Rollstuhlfahrer. Ich posaune es nicht raus, verheimliche aber auch nichts. Viele Arztbesuche waren entwürdigend. Ein Arzt bezweifelte sogar, dass ich Abi und eine Ausbildung machen kann“, schüttelt sie immer noch fassungslos den Kopf. Judith hat gelernt, mit der Epilepsie und den Einschränkungen zu leben – keinen Alkohol zu trinken, dafür täglich Medikamente einzunehmen. „Meine Freunde wissen über meine Krankheit Bescheid. Auf Partys bringen sie mir dann automatisch die Fahrer-Drinks“, sagt sie lachend, aber keineswegs resigniert. „So ist es eben.“ Dass sie Auto fahren darf, macht sie aber glücklich. „Heute ist das möglich, dank der Tabletten. Der Führerschein gibt mir die Freiheit, die ich nicht missen möchte. Dafür lege ich gern einmal pro Jahr ein Attest vor, dass ich anfallsfrei war.“

Judith beendet bald ihr Studium – sie startet gerade ins letzte Semester. Was nach dem Studium kommt? Noch unklar. Von Vodafone gibt es eine ‚Anstellungszusage‘ für ein Jahr. Egal, wie sie sich entscheidet: Um Judith muss man sich keine Gedanken machen – sie geht ihren Weg. Mehr erzählt Judith im Interview mit dem EXPRESS.

Weitere Leitstellen setzen auf digitales Notrufsystem ‚EmergencyEye‘

Weitere Leitstellen setzen auf digitales Notrufsystem ‚EmergencyEye‘

Gute Nachricht beim neuen Notrufsystem ‚EmergencyEye‘: Nach positiven Erfahrungen von Rettungskräften in Neuss wollen auch andere Landkreise diese Notfall-Software einführen. Diese Technik ermöglicht Einsatzkräften, Notrufende punktgenau zu Orten und auf deren Smartphone-Kamera zuzugreifen. Per Fernsteuerung verschaffen sich die Retter somit einen schnellen Überblick über die Lage am Unglücksort, um sehr schnell und sehr gezielt agieren zu können. Dadurch wird das Smartphone zum Auge der Retter. Anfang des Jahres hatte Vodafone-Deutschlandchef Hannes Ametsreiter zusammen mit Rettungsdienst und dem Partner EmergencyEye dieses bahnbrechende Konzept für ein modernes Notrufsystem mit Videoanruf vorgestellt. Jetzt bewährt es sich in der Praxis: Im Rhein-Kreis Neuss kommt das sogenannte EmergencyEye seit der Einführung ein bis zwei Mal täglich zum Einsatz, um Leben zu retten.

EmergencyEye funktioniert folgendermaßen: Wenn ein Notruf bei der Leitstelle eingeht, senden die Rettungskräfte dem anrufenden Ersthelfer direkt einen Link per SMS. Dafür hat Vodafone einen separaten Zugang eingerichtet, der den Einsatzzentralen und Ersthelfern kostenlos zur Verfügung steht. Elmar Eppels von der Leitstelle Rhein-Kreis Neuss schildert einen Vorfall, bei dem ein Mann bei der Arbeit zusammengebrochen war: Herz-Kreislauf-Stillstand. Mithilfe von EmergencyEye bekam der Mitarbeiter in der Leitstelle Zugriff auf die Smartphone-Kamera des Ersthelfers. Unter präziser Anleitung reanimierte dieser seinen zusammengebrochenen Kollegen – mit Erfolg. „Der Mann ist wieder wohlauf“, sagte Eppels. Die Effektivität der Reanimation werde erheblich gesteigert, wenn der richtige Druckpunkt genau genannt werden könne. Bislang wird die Technik rund zweimal am Tag eingesetzt.

Der Einsatz von Vodafone Deutschland für funktionierende Notrufsysteme hat Tradition. Bereits bei der Lizenzerteilung im Jahre 1989 entwickelte Vodafone im Vergleich zu den anderen neun Bewerbern das überzeugendste Konzept für den kostenlosen Notruf per Mobiltelefon. Auch führte Vodafone als erster Netzbetreiber in Deutschland, im Juni 1992 den kostenlosen Notruf per Mobilfunk ein. Seitdem hat Vodafone sein Notruf-Konzept – in Abstimmung mit den Behörden, Rettungsorganisationen, Automobil-Herstellern (Stichwort ‚eCall‘) sowie Einrichtungen wie der Björn-Steiger-Stiftung und dem Deutschen Alpenverein – ständig weiterentwickelt. Allein im Jahr 2018 sind über 420.000 Notrufe aus dem deutschen Vodafone-Netz in Sekundenschnelle an die Rettungsleitstellen der Feuerwehren geleitet worden. Damit das reibungslos gelingt, investiert Vodafone täglich in sein Netz. Und natürlich unterstützt Vodafone in seinem Notruf-Gesamtkonzept alle Mobilfunk- und Festnetztechnologien, die geeignet sind, um Menschenleben nach einem Notruf zu retten und Verunglückten zu helfen.

Informationen zu Vodafone

Vodafone Deutschland ist eines der führenden integrierten Telekommunikationsunternehmen und zugleich der größte TV-Anbieter der Republik. Mit seinen 13.500 Mitarbeitern liefert der Konzern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Gigabit Company treibt Vodafone den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland federführend voran: Mit immer schnelleren Netzen ebnen die Düsseldorfer Deutschland den Weg in die Gigabit-Gesellschaft – ob im Festnetz oder im Mobilfunk. Geschäftskunden bieten die Düsseldorfer ein breites ICT-Portfolio: So vernetzt Vodafone Menschen und Maschinen, sichert Firmen-Netzwerke sowie Kommunikation und speichert Daten für Firmen in der deutschen Cloud. Rund 90 % aller DAX-Unternehmen und 15 von 16 Bundesländern haben sich bereits für Vodafone entschieden. Mit mehr als 47 Millionen Mobilfunk-Karten, 6,8 Millionen Festnetz-Breitband-Kunden sowie zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftete Vodafone Deutschland im letzten Geschäftsjahr einen Serviceumsatz von über 10 Milliarden Euro. Vodafone Deutschland ist die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Der Konzern betreibt eigene Mobilfunk-Netze in 25 Ländern und unterhält Partnernetze in weiteren 42 Nationen. In 19 Ländern betreibt die Gruppe eigene Festnetz-Infrastrukturen. Vodafone hat weltweit rund 700 Millionen Mobilfunk- und 21 Millionen Festnetz-Kunden.

Weitere Informationen unter www.vodafone-deutschland.de.

Vodafone hilft Mitarbeitern, die Opfer häuslicher Gewalt wurden

Vodafone hilft Mitarbeitern, die Opfer häuslicher Gewalt wurden

Häusliche Gewalt wirkt meist weit über die eigenen vier Wände hinaus. Betroffene werden zum Teil von ihren Tätern auch am Arbeitsplatz gestalkt. Oder sie können gar nicht zur Arbeit gehen, kommen verspätet oder können sich nicht auf ihre Arbeit konzentrieren. In einer von der Vodafone Foundation in Auftrag gegebenen Studie der Marktforschungsgesellschaft Opinium wurden 4.715 Frauen und Männer im Arbeitsleben in neun Ländern (UK, Deutschland, Irland, Türkei, Südafrika, Kenia, Indien, Italien und Spanien) befragt. 

Die Studien-Ergebnisse zeigen:

  • 37% der Teilnehmer haben bereits häusliche Gewalt oder Missbrauch in irgendeiner Form* erfahren.
  • 67% der Teilnehmer, die häusliche Gewalt oder Missbrauch erlebt haben, sagten, der Missbrauch habe Einfluss auf ihre Karriere gehabt.
  • 51% der Teilnehmer, die häusliche Gewalt oder Missbrauch erlebt haben, sagten, sie trauten sich am Arbeitsplatz nicht, den Missbrauch zu thematisieren.
  • Wenn Mitarbeiter am Arbeitsplatz den Missbrauch thematisieren, sagen 53% von diesen, dass es positive Konsequenzen gehabt hätte.
  • 33% sagen, eine App, die Missbrauchsopfern Hilfe und Unterstützung bietet, würde auch dabei helfen, dass das Arbeitsleben weniger beeinträchtigt wird.

Vodafone möchte die betroffenen Mitarbeiter entlasten und ihnen helfen, sich aus der häuslichen Gewaltsituation zu befreien. Die Landesgesellschaften arbeiten derzeit daran, die Richtlinien auf die nationalen Gegebenheiten, wie etwa die Gesetzeslage, anzupassen. Bis zu 10 Tage bezahlten Sonderurlaub könnte die neue Richtlinie für Deutschland vorsehen – dieses Thema wird noch gemeinsam mit den Gesamtbetriebsräten vereinbart. Urlaubsanträge sollen bevorzugt behandelt und Arbeitszeiten noch flexibler gestaltet werden können. Denn häufig stehen Arztbesuche oder Gerichtstermine für die Betroffenen an. Wenn es den Mitarbeitern hilft, ihre Arbeitszeit, den Ort oder den Aufgabenbereich zu ändern, soll Vodafone auch das künftig prüfen können, sofern betriebliche Belange berücksichtigt werden. Auch die kurzfristige Anpassung individueller Home-Office-Regelungen kommt in Betracht. Genauso wie die Änderung der Telefonnummer oder der Email-Adresse und eine außerordentliche Gehaltsvorauszahlung.

Damit bietet Vodafone Opfern häuslicher Gewalt konkrete Entlastung an. Betroffene müssen dazu allerdings signalisieren, dass sie Hilfe wünschen. Das kann im Kontext häuslicher Gewalt besonders schwer fallen. Führungskräfte und Kollegen sollen daher besonders sensibilisiert werden. Hierzu arbeitet Vodafone gerade an einem Schulungskonzept und entsprechenden Tool-Kits.

*Häusliche Gewalt und Missbrauch
Unter häuslicher Gewalt und Missbrauch sind Vorfälle oder Muster eines körperlichen, verbalen, sexuellen, emotionalen oder psychischen Missbrauchs zu verstehen, die zwischen Partnern, Familienmitgliedern oder bspw. auch in einem Pflegeverhältnis stattfinden. Mögliche Formen sind:

Körperliche Gewalt: schlagen, treten, verbrennen, verletzen und im schlimmsten Fall töten.

Sexueller Missbrauch: unerwünschte sexuelle Handlungen, einschließlich Vergewaltigung.

Zwanghafte Kontrolle: eine psychologische oder emotionale Form des Missbrauchs, mit der die individuelle Freiheit des Opfers eingeschränkt wird.

Finanzieller Missbrauch: Kontrolle der Finanzen mit dem Ziel eine finanzielle Abhängigkeit des Opfers zu schaffen. Ohne finanzielle Unabhängigkeit ist es schwer, sich aus einer gewalttätigen oder missbräuchlichen Beziehung zu befreien.

Emotionaler Missbrauch: Kann das Selbstwertgefühl negativ beeinflussen und auch die Kontrolle über soziale Kontakte umfassen.

Stalking: Stalking am Arbeitsplatz führt häufig dazu, dass der Täter das Opfer zum Arbeitsplatz begleitet, es wieder abholt, und auch versucht, es vor Ort zu kontrollieren.

Cyber-Mobbing und -Belästigung: Kontrolle, Bedrohung und Stalking werden virtuell per E-Mail oder über Textnachrichten vollzogen.

Netzausbau: Drei deutsche Denkfehler und wie wir sie überwinden können

5G nimmt Fahrt auf. Die ersten 5G-Smartphones erblicken das Licht der Welt. In den Industriehallen stehen vielversprechende 5G-Technologien in den Startlöchern. Was noch fehlt? Zumindest hierzulande? Das Netz. In Deutschland legen wir uns auf dem Weg an die digitale Weltspitze selbst Steine in den Weg. Steine, die wir – wenn wir es nicht unverzüglich tun – in den nächsten Jahren mühevoll aufsammeln müssen. Drei deutsche Denkfehler werden den Netzausbau in Deutschland auf lange Jahre lähmen. Oder aber wir denken endlich um. Und drehen das Blatt zu unser aller Gunsten.

Der erste deutsche Denkfehler: „4G-Probleme mit 5G lösen“
Die Netze in Deutschland sind nicht optimal. Ich ärgere mich selbst massiv, wenn ich aus der Leitung fliege oder im Schneckentempo surfe. Kunden erleben genau das viel zu häufig. Dieser Zustand wird unserem Anspruch als Industrie- und Technologie-Nation nicht gerecht. Und er widerspricht dem Anspruch unserer Bürger jederzeit verlässlich telefonieren und Daten teilen zu können.

„In Deutschland legen wir uns auf dem Weg an die digitale Weltspitze selbst die Steine in den Weg.”

Netzausbau: Drei deutsche Denkfehler und wie wir sie überwinden können

Hannes Ametsreiter CEO Vodafone Deutschland

Was dabei vergessen wird: Es handelt sich um 4G-Probleme. Politiker projizieren nun fälschlicherweise die Hoffnungen, die mit 5G verbunden sind, in den berechtigten Wunsch der Bürger, die bestehenden 4G-Probleme zu lösen. Das klingt vielversprechend. Aber es ist ein Trugschluss. 5G kann diese 4G-Probleme nicht lösen. 5G ist zu Beginn ein reines Datennetz. Wir werden mit 5G nicht telefonieren.

Die deutschen 4G-Probleme sind hausgemacht. Sie sind eine Spätfolge der UMTS-Frequenzauktion. Mit fast 50 Milliarden Euro eine der teuersten aller Zeiten. Dieses Geld fehlt bis heute für den Bau neuer Mobilfunkmasten. Dass dieser Bau in Deutschland durchschnittlich zwei Jahre dauert – vom Antrag, über die Genehmigung bis zur Maststellung – ist ein weiteres Laster im europäischen Wettlauf. In anderen Ländern dauert das gerade einmal sechs Monate.

Wir müssen die 4G-Probleme in Deutschland mit 4G lösen. Nur neue LTE-Masten können Funklöcher schließen. National Roaming – so schön der Begriff auch klingen mag – wird kein einziges Funkloch schließen. Funklöcher sind meist dort, wo kaum Menschen leben. Dort gibt es echte weiße Flecken, in denen kein Netzbetreiber eine Abdeckung hat. Wie soll an diesen Orten durch nationales Roaming etwas besser werden?

„Mein Angebot für Digital-Deutschland: Wir drei Netzbetreiber, die wirklich in Deutschlands Infrastruktur investieren wollen, teilen uns die echten weißen Flecken auf. Jeder baut dann ein Drittel davon aus.”

Netzausbau: Drei deutsche Denkfehler und wie wir sie überwinden können

Hannes Ametsreiter CEO Vodafone Deutschland

Ich wünsche mir eine Ausbau-Allianz. Wir drei Netzbetreiber, die wir wirklich in Deutschlands Infrastruktur investieren wollen, teilen uns die weißen Flecken auf. Jeder baut dann ein Drittel davon aus und alle drei Netzbetreiber integrieren ihre Antennen an diesen Masten. Das ist dann ein ‚Geben und Nehmen‘. Fair und gerahmt von festen Regeln. Nicht wie beim nationalen Roaming, wo drei Spieler geben und ein vierter sich ins gemachte Netz setzt.

Der zweite Denkfehler: „5G mit einem Mal an jede Kanne bringen“
Wir Netzbetreiber haben die Aufgabe, dieses Land auszubauen. Und dabei dürfen wir keinen vernachlässigen. Weder die Menschen in der Stadt noch die auf dem Land. Weder die große Industrie, noch den Mittelstand – aber genauso wenig die kleinen Betriebe. Wir müssen sie alle mitnehmen, wenn Digitalisierung gelingen soll. Und dazu gehört vor allem: Empfang. Und ein gutes Netz. Aber bei diesem Ausbau sollten wir smart und bedarfsorientiert vorgehen.

Dabei müssen wir uns in Deutschland die Frage stellen: Wo brauchen wir 5G zu Beginn wirklich? Die Forderung nach schnellem Netz an jeder Milchkanne ist verständlich. Nur braucht es dafür wirklich überall umgehend 5G? Brauchen Bauernhöfe bereits morgen unbedingt blitzschnelle Reaktionszeiten und 10 Gigabit in der Luft? Ich glaube nicht. Millionen von Milchkannen funktionieren gut mit dem 4G-Maschinennetz. Genau das macht Bauern zu smarten Farmern. Denn mit LTE und unserem neuen Maschinennetz können viele Dinge genauso gut kommunizieren, wie sie es mit 5G tun würden. Und da sind wir schon richtig weit. Es funkt bereits im gesamten LTE-Netz. Aber ich gebe zu: Auf dem Land müssen wir noch besser werden. Und daran arbeiten wir. Der 4G-Ausbau auf dem Land muss 2019 Top-Priorität werden. Denn er schließt nicht nur die letzten Lücken, sondern ist auch Voraussetzung für das dann folgende 5G.

Netzausbau: Drei deutsche Denkfehler und wie wir sie überwinden können

Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. © Vodafone

Ich will ehrlich sein: Es ist gar nicht möglich 5G mit einem Schlag an jede Milchkanne zu bringen. Das lehrt uns die Physik. Jedes Netz muss sich entwickeln – über viele Jahre. Die letzten Prozentpunkte sind beim Ausbau immer die schwierigsten. Wenn wir die verfügbaren Kapazitäten in Deutschland zu Beginn nutzen, um 5G aufs Land zu bringen, klingt das erst einmal gut. Es gibt dann allerdings einen großen Verlierer: die deutsche Wirtschaft. Denn wir können jeden Euro nur an einer Stelle ausgeben. Und jeder Techniker kann zu einem Zeitpunkt nur an einem Ort seine Arbeit verrichten.

„Wir müssen den 5G-Ausbau gezielt und geleitet von klaren Spielregeln starten. Oder würden Sie ein Haus kaufen, von dem Sie nicht wissen, wo es steht und wie viele Zimmer es hat?”

Netzausbau: Drei deutsche Denkfehler und wie wir sie überwinden können

Hannes Ametsreiter CEO Vodafone Deutschland

Der dritte Denkfehler: „Investieren Sie jetzt. Wir sagen Ihnen die Konditionen später“
Würden Sie privat ein Haus kaufen, von dem Sie nicht wissen wo es steht und wie viele Zimmer es hat? Bei der bevorstehenden Frequenz-Auktion sollen wir Netzbetreiber genau das tun. Wir sollen ein klares Bekenntnis für Investitionen in Milliarden-Höhe abgeben, ohne die Rahmenbedingungen hierfür zu kennen. Ein Spiel ohne feste Regeln. Dabei geht es ausgerechnet bei diesem Spiel um so verdammt viel: nämlich um die digitale Zukunft Deutschlands. Und die – genau wie ihre nötigen Milliarden-Investitionen – braucht Rechts- und Planungssicherheit.

Die Politik schafft mit schwammigen Formulierungen und unverhältnismäßigen Privilegien für einzelne Spieler Unklarheit für all diejenigen, die tatsächlich in Deutschlands Infrastruktur investieren wollen. Was genau heißt National Roaming? Was Regional Roaming? Wer darf dann zu welchem Preis Netze nutzen? Und auch wenn das Thema Regional Roaming gerade vom Tisch zu sein scheint, wer garantiert, dass das nicht rückwirkend wiederkommt?

Zwischen all den Unwägbarkeiten wird jetzt gerade die nächste Debatte aufgemacht: das Thema Campus-Lösungen, also der lokalen Frequenzen, die man bei 5G günstig erwerben kann. Meint das wie ursprünglich geplant einzelne Industrie-Standorte? Oder doch ganze Städte? Meint das 5G für den firmeneigenen Bedarf oder sollen daraus auch Angebote für Dritte entstehen? Die Folge wäre ein 5G-Flickenteppich in Deutschland. Hinzu kommt zu all dem: Das Huawei-Thema ist nach wie vor ungelöst. Wie gehen wir in Deutschland damit klug um? Fest steht: Sollte Huawei tatsächlich aus dem Netz ausgeschlossen werden, würde das nicht nur den 5G-Ausbau in Deutschland deutlich verzögern und noch einmal teurer werden lassen. Das würde Deutschland auch beim bestehenden Mobilfunknetz noch einmal zurückwerfen.

Netzausbau: Drei deutsche Denkfehler und wie wir sie überwinden können

Vodafone Management: Dr. Hannes Ametsreiter, CEO Vodafone Deutschland und Mitglied im Executive Committee der Vodafone Group. © Vodafone

Die Folge: Das Wagnis zu investieren wächst. Der Ausbau auf dem Land lahmt – und wird nie vom neuen Netzbetreiber angegangen. Die Zahl der Arbeitslosen im Sektor wächst rapide. Die Beispiele in Frankreich, Spanien oder Italien zeigen das deutlich. Wollen wir deren Beispiel wirklich folgen?

Ich sage: Nein! Deutschland braucht beim 5G-Ausbau endlich Klarheit. Der Weg zurück zu einer digitalen Vorreiterrolle kann nur von klaren und vor allem fairen Spielregeln gerahmt sein. Ich bin nicht per se gegen einen vierten Wettbewerber. Im Gegenteil: Ich liebe es mich mit anderen zu messen. Nur die eine Grundidee von Wettbewerb darf dabei nicht auf der Strecke bleiben: Wettbewerb muss fair sein. Sonst gibt es in Digital-Deutschland einzelne Gewinner und Millionen Verlierer.

Das Netz nach Maß: Was 5G mit einer Schneiderei verbindet

Der Kauf des neuen Herrenanzugs ist für die meisten Männer kompliziert. Bis der passende Anzug von der Stange gefunden ist, dauert es gut und gerne mehrere Wochen. Die Alternative ist maßgeschneidert für die eigenen Körpermaße. Wenn Maschinen, Autos oder Smartphones per Mobilfunk kommunizieren, funktioniert das mit 5G ähnlich: Sie erhalten ein ‚Stück‘ vom Netz, das optimal auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Hinter dem Begriff ‚Network Slicing‘ verbirgt sich eine Schneiderei für Mobilfunk-Anwendungen. Vodafone erklärt das Netz nach Maß:

5G ist in vielerlei Hinsicht revolutionär. Die fünfte Mobilfunkgeneration vervielfacht die verfügbaren Netzkapazitäten. Milliarden Gegenstände und Smartphones können so auf kleinstem Raum zeitgleich kommunizieren. 5G macht außerdem die Kommunikation in Echtzeit möglich. Der kommende Mobilfunkstandard verringert die Latenzzeit auf bis zu eine Millisekunde – also die Verzögerung, mit der Daten vom Sender zum Empfänger gelangen.

Autos, Roboter und Smartphones stellen unterschiedliche Anforderungen an das Netz
Die wirkliche Revolution aber verbirgt sich hinter dem Begriff ‚Network Slicing‘. Denn 5G ist intelligent und weiß immer genau, welche Netzeigenschaften unterschiedliche Anwendungen benötigen. Basierend auf diesem Wissen, stellt 5G einer Anwendung immer das optimale Netz zur Verfügung. 5G schneidert perfekt passende ‚Netzscheiben‘ nach Maß und stellt den Nutzern diese individuell zur Verfügung. Denn Smartphones, Autos, Roboter und Co. stellen ganz unterschiedliche Anforderungen an das Mobilfunknetz, damit sie bestmöglich funktionieren. Die maßgeschneiderten ‚Netzscheiben‘ existieren natürlich nur virtuell.

So funktionieren 2G, 3G und LTE
Bislang ist diese intelligente Art der Netz-Bereitstellung so noch nicht im Alltag verfügbar. Verglichen mit dem Eingangsbeispiel, schneidern 2G, 3G und LTE die Anzüge für die verschiedenen Käufer mit unterschiedlichen Körpergrößen und Geschmäckern nicht nach Maß. Jeder Käufer erhält einen guten Herrenanzug von der Stange. Im Mobilfunk bedeutet das: Alle Nutzer, die sich in einer Mobilfunkzelle bewegen, greifen auf die identischen Netzeigenschaften zu, die lokal verfügbar sind.

Das Netz nach Maß: Was 5G mit einer Schneiderei verbindet

Das Netz nach Maß: 5G stellt immer das passende Netz bereit. © Vodafone

Echtzeit-Kommunikation: Auf den Straßen unserer Städte
Beispielhaft unterscheidet Vodafone bei 5G zwischen drei Kommunikations-Formen, die unterschiedliche Ansprüche an das Mobilfunknetz stellen: Die Echtzeit-Kommunikation, die Massen-Kommunikation und die Bandbreiten-Kommunikation. Die Echtzeit-Kommunikation ist immer dann wichtig, wenn zeitkritische Daten übertragen werden. Beispielsweise zwischen Verkehrsteilnehmern, um sich gegenseitig vor Gefahren zu warnen. Echtzeit-Kommunikation kann aber auch in Industriehallen wichtig werden, wenn Roboter oder sogar Kräne aus der Ferne gesteuert werden, um die Menschen bei gefährlichen oder gesundheitsschädlichen Arbeiten zu unterstützen.

Bandbreiten-Kommunikation: In den heimischen vier Wänden
Bandbreiten-Kommunikation meint jegliche Anwendungen bei denen extrem große Daten durch die Netze rauschen. Beispielsweise beim Streamen von hochauflösenden Videoinhalten mit zahlreichen Endgeräten zeitgleich. Wenn also der Familienvater am TV das Fußball-Länderspiel schaut, wenn die Mutter mit dem Tablet die neueste Staffel der aktuellen Netflix-Serie streamt, wenn der Sohn mit dem Smartphone bei Youtube stöbert und die Tochter zeitgleich auf dem Notebook den ‚Bachelor‘ schaut.

Massen-Kommunikation: In der Industrie oder in der Logistik
Bei der Massen-Kommunikation werden Millionen Gegenstände auf kleinstem Raum zeitgleich und verlässlich vernetzt. Zum Beispiel in der Logistik, wo Fahrzeuge, Paketboxen und Paletten immer ihren aktuellen Standort übermitteln, in der Industriehalle, wo Maschinen melden, ob sie funktionsfähig sind oder im Stadion, wo tausende Menschen zeitgleich die Zwischenstände in den weiteren Bundesliga-Stadien abfragen.

Vodafone testet bereits Einsatzgebiete für 5G
Als 5G-Partner der deutschen Industrie entwickelt Vodafone schon heute mit zahlreichen Partnern Einsatzgebiete für das Netz nach Maß. Im 5G Mobility Lab beispielsweise, also dem Ort, an dem Vodafone im vergangenen Jahr den ersten 5G-Mobilfunkmast in Deutschland gestartet hat, arbeitet Vodafone gemeinsam mit Continental erfolgreich am Straßenverkehr der Zukunft. Gemeinsam mit dem WDR hat Vodafone ein 5G-Projekt für die schnelle Übertagung von TV-Inhalten per Mobilfunk gestartet. Auch die Deutsche Bahn und Audi sind 5G-Partner von Vodafone.