Jetzt kommt der smarte Türöffner

Wenn der Postmann zweimal klingelt. Von wegen! Der Postmann kommt nur noch einmal und klingeln muss er künftig auch nicht mehr. Egal, ob jemand zuhause ist oder nicht, das Paket kommt an. Mit ‚Smart door‘, dem digitalen Concierge von Vodafone geht es einfach, erfolgreich und alles ohne Schlüssel im Internet of Things von Vodafone. Der Empfänger muss dafür noch nicht einmal zuhause sein. 

Wer kennt das nicht? Schnell und bequem bestellen immer mehr Deutsche im Internet. Und dann? Dann wird auf die Paketsendung gewartet. Die Zustellung erfolgt in der Regel während der regulären Geschäftszeit. Viele der Empfänger sind allerdings berufstätig und können Pakete nicht persönlich zuhause entgegen nehmen. Statt des erwarteten Pakets finden sie dann eine Benachrichtigung im Postkasten. Das Paket liegt dann meistens im nächsten Paketshop oder in der Postfiliale zur Abholung bereit. Das kostet unnötige Zeit für Kunden und für Zusteller zusätzlich auch noch Geld. Jeder erfolglose Zustell-Versuch wird vom Deutschen Verkehrsforum mit ungefähr 2,50 Euro für Logistik-Dienstleister beziffert. Das geht einfacher und besser für alle Beteiligten.

So kommt das Paket sicher an
Der vom Start-up Uniberry entwickelte digitale Concierge vernetzt Zusteller sowie Empfänger im Internet of Things (IoT). Smart door öffnet dem Paketboten die Haustür zu Mehrfamilienhäusern ganz einfach über ein Modul, das an die Klingelanlage angebunden wird. Dieses Modul verfügt über einen Barcode-Scanner und eine Internet-Verbindung über Vodafone und ist mit dem elektrischen Öffner der Hauseingangstür verbunden. Der Paketbote scannt die Sendungsnummer des Pakets ein. Diese Sendungsnummer wird über Smart door ausgelesen und online überprüft. Wenn der Logistiker (z. B. DHL, Hermes, DPD) bestätigt, dass sich das Paket in Zustellung befindet und für einen Bewohner des Hauses bestimmt ist, wird die Tür einmalig freigegeben. Der Paketbote hinterlegt die Sendung dann je nach Vorgabe im Haus in einem dafür vorgesehenen Bereich oder direkt vor der Wohnungstür des Empfängers. Der Empfänger bekommt über den Lieferdienst dann eine Zustellungsbestätigung.

Jetzt kommt der smarte Türöffner

Smart door öffnet dem Paketboten die Haustür ganz einfach über ein IoT-Modul von Vodafone. © Vodafone

Flexible IoT-Lösung für eine Vielzahl weiterer Dienste und mehr Komfort
Als digitaler Concierge ermöglicht diese digitale Lösung neben zeitunabhängigen Warenlieferungen auch haushaltsnahe Dienstleistungen, die einen Zugang zu Gebäuden oder speziellen Räumen erfordern. Immer dann, wenn Personen vorübergehend oder sogar einmalig Zugang zu einem Mehrfamilienhaus oder Bürogebäude benötigen, hilft Smart door. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn Servicetechniker zu Wartungsarbeiten bestellt, Lebensmittel-Lieferungen beauftragt wurden oder Pflegekräfte Hausbesuche machen. Ebenso können Hausbewohner Gästen digitale Schlüssel temporär einrichten. Zugangsschlüssel können in solchen Fällen bequem online generiert und per E-Mail an Smartphones geschickt werden. Ebenso können Türen auch durch die Hausverwaltung mit einem Klick aus der Ferne geöffnet werden.

Einbindung elektronischer Schließzylinder
Verfügt eine Tür nicht über einen elektronischen Öffner, ist dies für den digitalen Concierge kein Problem. Elektronische Schließzylinder lassen sich einfach nachrüsten. Die Ansteuerung erfolgt in der Regel über eine gesicherte Funkverbindung. Dieselbe Technik lässt sich in das Smart door-Modul integrieren. Türen können dann über das Smartphone vor Ort oder zentral durch einen Operator freigegeben werden.

Jetzt kommt der smarte Türöffner

Smart door öffnet dem Paketboten die Haustür ganz einfach über ein IoT-Modul von Vodafone. © Vodafone

Vodafone UPLIFT – ein Partner für alle IoT-Fälle
Das Vodafone Accelerator Programm UPLIFT sucht Innovatoren wie Uniberry, deren IoT-Anwendungen die bestehenden Geschäftskunden-Produkte von Vodafone ergänzen. Gleichzeitig hilft Vodafone den Innovatoren dabei, ihr Geschäftsmodell zu skalieren. Im Kern des Konzepts stehen Partnerschaften auf Augenhöhe für gemeinsamen geschäftlichen Erfolg. „Jeder packt seine Stärken in den Koffer und gemeinsam gehen wir dann auf die Reise in das Internet of Things“, sagt Michael Reinartz, Innovationschef bei Vodafone.

Nähere Informationen zum Accelerator Programm Vodafone UPLIFT.

IoTobi

Was macht eigentlich die Externe Kommunikation von Vodafone und welche Charaktere stecken hinter den 11 Köpfen auf der Medien-Website? Eins sei schon einmal verraten: Sie sind garantiert nicht so schwarz-weiß wie ihre Fotos. Wie bunt das Team wirklich ist, soll diese Story-Reihe aufdecken. Der fünfte in der Reihe ist Tobias Krzossa. Im Fragen-Feuerwerk hat er offengelegt, welches Karnevalskostüm ihn zum Teeniestar machte, welche Abneigung er zu Excel pflegt und für welchen Fußballverein sein Ruhrgebiet-Herz schlägt.

Was liest du momentan?
‚So lonely: ein Leben mit dem MSV Duisburg‘ – lese ich zum 7. Mal. Es beschreibt perfekt die Höhen und Tiefen, die man als Fußballfan durchlebt. Das ist beim MSV nicht immer leicht 😉

Wie verbringst du deine freie Zeit?
Viel Sport, viel Zeit mit dem MSV, in der Heimat und mit Freunden in Duisburg.

Was war das erste Konzert, das du je besucht hast?
Rock am Ring.

Wohin willst du unbedingt einmal reisen?
Malaysia decke ich dieses Jahr ab. Ansonsten auf jeden Fall bald Skandinavien. Norwegen & Schweden faszinieren mich.

Wie meldest du dich am Telefon?
„Presse Vodafone, Tobi Krzossa, Hallo?“

Welches Halloweenkostüm ist das Beste, das du je hattest?
Halloween ist nicht meins. Karneval umso mehr. 2015 als Überraschungs-Ei durfte ich jedenfalls die meisten Fotos mit den jüngsten Karneval-Fans machen.

Was ist dein Lieblingswort?
Woran hat et jelegen?

Was war dein erster Job?
Aushilfsjob im Getränkemarkt, während des Studiums dann in der Sportredaktion der Rheinischen Post.

Welches Emoji verwendest du am häufigsten?
Das mit dem Heiligenschein.

Wem folgst du am liebsten bei Twitter?
Vielen verschiedenen – vor allem aus der Kommunikationsbranche und Journalisten.

Wenn du eine Olympia-Medaille für eine Sportart gewinnen könntest — egal ob es realistisch ist oder nicht — welche wäre das?
Stabhochsprung – immer hohen Hürden nehmen!

Was ist dir schon einmal schiefgelaufen?
In der PR der Klassiker: Eine Pressemeldung mit falschen Zahlen herausgegeben – mit einer Null zu viel. Persönlich: Die Praxisprüfung für den Führerschein vergeigt – ärgert mich bis heute. 😉

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Lederschuh trifft Sneakers, eBook-Reader trifft Lieblings-Taschenbuch, MSV-Trikot trifft Armbanduhr. © Vodafone

Welches war dein Lieblingsfach in der Schule?
Deutsch und Geschichte.

Hast du versteckte Talente?
Ich koche ganz gerne – mal mehr und mal weniger erfolgreich.

Was ist dein prägendstes Erlebnis bei Vodafone?
Der Tag, an dem wir den Kauf von Unitymedia verkündet haben und zeitgleich unser 5G Lab vor zahlreichen Journalisten eröffnet haben.

Wenn du ab jetzt zu jeder Mahlzeit immer das gleiche essen müsstest, was wäre das?
Als Kind des Ruhrgebiets ganz klar: Currywurst-Pommes.

Welche Rolle würdest du gerne besetzen, wenn du in einem Film mitspielen dürftest?
Zurück in die Zukunft – einmal durch die Zeit reisen.

Wenn du einen ganzen Tag in den Schuhen von jemand anderen verbringen müsstest, wessen Schuhe würdest du auswählen und warum?
Die Schuhe von einem Fußball-Profi.

Hat etwas, was deine Eltern dir beigebracht haben, dein komplettes Leben verändert?
Das sagen und dafür einstehen, was man denkt und was einem wichtig ist.

Hast du eine Eigenschaft an dir, die andere Menschen überrascht?
Auch mal ganz leise sein und viel schlafen.

Was ist dein Lieblingskommunikationsmittel?
Ganz klar: das persönliche Gespräch.

Welchen Ratschlag würdest du deinem 18-jährigen Ich geben, wenn du das Wissen von jetzt hättest?
Die Uni-Zeit genießen, weil es im Berufsalltag doch etwas stressiger werden wird. Und: Nicht auf jeden Trend aufspringen.

In welchem Job wärst du furchtbar?
Immer wenn Excel ins Spiel kommt, wird es kompliziert.

Mit welchen drei Adjektiven würdest du dich beschreiben?
Kommunikativ, kreativ, sportbegeistert.

Wenn du einen Sinn abgeben müsstest – welcher wäre das?
Riechen.

Worauf bist du stolz?
Ein Kind des Ruhrgebiets zu sein.

Was hat dich zu Vodafone gebracht?
Es hat beim Vorstellungsgespräch menschlich direkt gut gepasst. Es war keine Frage, dass ich das Angebot annehmen würde.

Welche Themen betreust du in der Pressestelle?
Alles rund um 5G, das Internet der Dinge und die Positionierung von Hannes Ametsreiter als Digitalisierungs-Fan und Partner der deutschen Wirtschaft.

Warum PR?
Mir gefällt das Zusammenleben von PR und Journalismus. Die unterschiedliche Herangehensweise der zwei Disziplinen, die sich im Grundsatz doch immer wieder ähneln.

Was ist der wichtigste Trend in der PR für dich?
In Zeiten der Digitalisierung den persönlichen Kontakt zu unserem Gegenüber nicht aus den Augen zu verlieren. Die Klarheit das herauszufiltern, was wirklich relevant ist für die Medien und den Endkunden. Das gesprochene Wort zählt.

Das Netz nach Maß: Was 5G mit einer Schneiderei verbindet

Der Kauf des neuen Herrenanzugs ist für die meisten Männer kompliziert. Bis der passende Anzug von der Stange gefunden ist, dauert es gut und gerne mehrere Wochen. Die Alternative ist maßgeschneidert für die eigenen Körpermaße. Wenn Maschinen, Autos oder Smartphones per Mobilfunk kommunizieren, funktioniert das mit 5G ähnlich: Sie erhalten ein ‚Stück‘ vom Netz, das optimal auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten ist. Hinter dem Begriff ‚Network Slicing‘ verbirgt sich eine Schneiderei für Mobilfunk-Anwendungen. Vodafone erklärt das Netz nach Maß:

5G ist in vielerlei Hinsicht revolutionär. Die fünfte Mobilfunkgeneration vervielfacht die verfügbaren Netzkapazitäten. Milliarden Gegenstände und Smartphones können so auf kleinstem Raum zeitgleich kommunizieren. 5G macht außerdem die Kommunikation in Echtzeit möglich. Der kommende Mobilfunkstandard verringert die Latenzzeit auf bis zu eine Millisekunde – also die Verzögerung, mit der Daten vom Sender zum Empfänger gelangen.

Autos, Roboter und Smartphones stellen unterschiedliche Anforderungen an das Netz
Die wirkliche Revolution aber verbirgt sich hinter dem Begriff ‚Network Slicing‘. Denn 5G ist intelligent und weiß immer genau, welche Netzeigenschaften unterschiedliche Anwendungen benötigen. Basierend auf diesem Wissen, stellt 5G einer Anwendung immer das optimale Netz zur Verfügung. 5G schneidert perfekt passende ‚Netzscheiben‘ nach Maß und stellt den Nutzern diese individuell zur Verfügung. Denn Smartphones, Autos, Roboter und Co. stellen ganz unterschiedliche Anforderungen an das Mobilfunknetz, damit sie bestmöglich funktionieren. Die maßgeschneiderten ‚Netzscheiben‘ existieren natürlich nur virtuell.

So funktionieren 2G, 3G und LTE
Bislang ist diese intelligente Art der Netz-Bereitstellung so noch nicht im Alltag verfügbar. Verglichen mit dem Eingangsbeispiel, schneidern 2G, 3G und LTE die Anzüge für die verschiedenen Käufer mit unterschiedlichen Körpergrößen und Geschmäckern nicht nach Maß. Jeder Käufer erhält einen guten Herrenanzug von der Stange. Im Mobilfunk bedeutet das: Alle Nutzer, die sich in einer Mobilfunkzelle bewegen, greifen auf die identischen Netzeigenschaften zu, die lokal verfügbar sind.

Das Netz nach Maß: Was 5G mit einer Schneiderei verbindet

Das Netz nach Maß: 5G stellt immer das passende Netz bereit. © Vodafone

Echtzeit-Kommunikation: Auf den Straßen unserer Städte
Beispielhaft unterscheidet Vodafone bei 5G zwischen drei Kommunikations-Formen, die unterschiedliche Ansprüche an das Mobilfunknetz stellen: Die Echtzeit-Kommunikation, die Massen-Kommunikation und die Bandbreiten-Kommunikation. Die Echtzeit-Kommunikation ist immer dann wichtig, wenn zeitkritische Daten übertragen werden. Beispielsweise zwischen Verkehrsteilnehmern, um sich gegenseitig vor Gefahren zu warnen. Echtzeit-Kommunikation kann aber auch in Industriehallen wichtig werden, wenn Roboter oder sogar Kräne aus der Ferne gesteuert werden, um die Menschen bei gefährlichen oder gesundheitsschädlichen Arbeiten zu unterstützen.

Bandbreiten-Kommunikation: In den heimischen vier Wänden
Bandbreiten-Kommunikation meint jegliche Anwendungen bei denen extrem große Daten durch die Netze rauschen. Beispielsweise beim Streamen von hochauflösenden Videoinhalten mit zahlreichen Endgeräten zeitgleich. Wenn also der Familienvater am TV das Fußball-Länderspiel schaut, wenn die Mutter mit dem Tablet die neueste Staffel der aktuellen Netflix-Serie streamt, wenn der Sohn mit dem Smartphone bei Youtube stöbert und die Tochter zeitgleich auf dem Notebook den ‚Bachelor‘ schaut.

Massen-Kommunikation: In der Industrie oder in der Logistik
Bei der Massen-Kommunikation werden Millionen Gegenstände auf kleinstem Raum zeitgleich und verlässlich vernetzt. Zum Beispiel in der Logistik, wo Fahrzeuge, Paketboxen und Paletten immer ihren aktuellen Standort übermitteln, in der Industriehalle, wo Maschinen melden, ob sie funktionsfähig sind oder im Stadion, wo tausende Menschen zeitgleich die Zwischenstände in den weiteren Bundesliga-Stadien abfragen.

Vodafone testet bereits Einsatzgebiete für 5G
Als 5G-Partner der deutschen Industrie entwickelt Vodafone schon heute mit zahlreichen Partnern Einsatzgebiete für das Netz nach Maß. Im 5G Mobility Lab beispielsweise, also dem Ort, an dem Vodafone im vergangenen Jahr den ersten 5G-Mobilfunkmast in Deutschland gestartet hat, arbeitet Vodafone gemeinsam mit Continental erfolgreich am Straßenverkehr der Zukunft. Gemeinsam mit dem WDR hat Vodafone ein 5G-Projekt für die schnelle Übertagung von TV-Inhalten per Mobilfunk gestartet. Auch die Deutsche Bahn und Audi sind 5G-Partner von Vodafone.

Vodafone und AT&T wollen Autos gemeinsam schneller ins Netz bringen

Vodafone und AT&T wollen das Internet der Dinge (IoT) für die Automobil-Industrie einfacher und schneller verfügbar machen. Auf dem Mobile World Congress verkünden die beiden Unternehmen den Start einer Kooperation. Gemeinsam entwickeln die Partner Technologien für vernetzte Fahrzeuge in Nordamerika, Europa und Afrika.

Automobil-Unternehmen stehen bei der Integration vernetzter Technologien vor vielen Herausforderungen. Jeder Markt hat individuelle Anforderungen und Vorschriften. Vodafone und AT&T wollen es Automobilern jetzt einfacher machen, Fahrzeuge zu vernetzen. Ziel der Kooperation ist es den Bereitstellungsprozess und den Betrieb vernetzter Technologien für Automobiler zu vereinfachen.

„Die Kooperation mit Vodafone erweitert unsere bestehende Beziehung“, sagt Chris Penrose, Präsident von IoT-Lösungen bei AT&T. „Beide Kooperationspartner verfügen über große Erfahrung in der vernetzten Fahrzeugtechnologie. Durch die Zusammenarbeit werden wir Innovationen beschleunigen und unseren Kunden helfen, mehr Fahrzeuge schnell mit Konnektivität, Unterhaltungs- und Telematik-Services auszustatten.“

Wir unterstützen Automobilhersteller auf der ganzen Welt Fahrzeuge zu vernetzen
„Gemeinsam unterstützen wir Automobil-Hersteller auf der ganzen Welt Fahrzeuge zu vernetzen. Wir vereinfachen Integrationsprozesse, um das Internet der Dinge schneller ins Auto zu bringen“, so Stefano Gastaut, IoT-Direktor von Vodafone Business. „Die einfache und schnelle Integration von vernetzten Technologien ist besonders wichtig.“

Ziel der Kooperation ist es die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen und das Unterhaltungsangebot im Auto zu verbessern. Dafür arbeiten die Partner gemeinsam unter anderem an 5G und autonomen Fahrzeug-Technologien, an neuen V2X-Funktionen, an zusätzlichen Unterhaltungsangeboten im Fahrzeug und an globalen Servicequalitäts-Modellen.

Vodafone und AT&T wollen Autos gemeinsam schneller ins Netz bringen

Vodafone testet mit der Automobilbranche den Straßenverkehr der Zukunft. © Vodafone

Vodafone und AT&T arbeiten bereits mit mehr als 50 globalen Automobilmarken zusammen
Schon heute bringen Vodafone und AT&T jeweils zahlreiche Dienstleistungen und Produkte für vernetzte Autos in den Markt. Neben der Automobilbranche nutzen vor allem Unternehmen der Flotten- und Versicherungsbranche die Technologien der beiden Technologie-Konzerne. Gemeinsam verfügen die Kooperationspartner  über mehr als 50 Jahre Erfahrung in der Automobilindustrie. Sie arbeiten mit fast 50 globalen Automobilmarken zusammen und vernetzen heute bereits mehr als 43 Millionen Autos und Lastwagen.

Vorreiter bei Sicherheitskonzepten für den Straßenverkehr der Zukunft
Vodafone und AT&T zählen zu den Vorreitern für die Entwicklung von Zukunftsmodellen für das autonome Fahren. Beide Kooperationspartner sind Vorstandsmitglieder der 5GAA. Die 5GAA ist eine globale Organisation von Unternehmen aus der Automobil-, Technologie- und Telekommunikationsbranche, die ganzheitliche Lösungen für den Straßenverkehr der Zukunft entwickelt. In Deutschland treibt Vodafone seit zwei Jahren die Entwicklung der mobilfunkbasierten Technologie V2X (vehicle-to-everything) voran. Beispielsweise im 5G Mobility Lab in Aldenhoven oder auf dem digitalen Testfeld KoMoD in Düsseldorf. AT&T ist Gründungsmitglied und exklusiver Konnektivitätsanbieter des American Center for Mobility, eines hochmodernen Automobil-Entwicklungsgeländes in der Nähe von Detroit, Michigan.

Continental & Vodafone: Erfolgreiche Kooperation für sicheren Straßenverkehr

Auf dem Mobile World Congress (MWC) 2019 in Barcelona präsentieren das Technologie-Unternehmen Continental und der Telekommunikationskonzern Vodafone erste Ergebnisse ihrer Innovationspartnerschaft und demonstrieren wie durch neue Kommunikationstechnologien jährlich tausende Unfälle verhindert werden können. Im vergangenen Sommer haben die Kooperationspartner verkündet gemeinsam die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen. Die ersten Ergebnisse bestätigen: Modernste Kommunikationstechnologien wie 5G, Cellular Vehicle-to-Everything (C-V2X) und Mobile Edge Computing helfen, alle Verkehrsteilnehmer besser zu schützen. Die Kooperationspartner testen ‚5G Ready‘ unter Realbedingungen im 5G Mobility Lab von Vodafone in Aldenhoven. Nach den erfolgreichen Tests verkünden die Partner jetzt, dass ein erster Serienanlauf basierend auf diesen Technologien für den Anfang der 2020er Jahre geplant ist.

Auch wenn die Anzahl der Verkehrstoten seit Jahren durch immer bessere Sicherheits- und Assistenzsysteme sinkt, steigt die Zahl der Verkehrsunfälle. Besonders betroffen sind schwächere Verkehrsteilnehmer. So waren etwa ein Viertel der vom Statistischen Bundesamt erfassten Verkehrstoten 2017 Radfahrer und Fußgänger. Zudem starben allein über 30 Radfahrer im gleichen Jahr, weil sich ihr Weg mit abbiegenden Lkws oder Bussen kreuzte.

Continental & Vodafone: Erfolgreiche Kooperation für sicheren Straßenverkehr

Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter: Vodafone und Continental entwickeln digitales Schutzschild für Fußgänger. © Vodafone

„Vision vom sicheren Straßenverkehr wird immer mehr zur Realität“
„Unsere Vision von einer Welt ohne Verkehrsunfälle und ohne Stau wird immer mehr zur Realität. Schon Anfang der 2020er Jahre könnten Autos auf unseren Straßen fahren, die die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer erhöhen. Autos werden dann zu Smartphones auf Rädern. Mit Sensoren und Kameras, die uns per Mobilfunk in Echtzeit vor Gefahren warnen“, so Hannes Ametsreiter, CEO von Vodafone Deutschland.

Continental & Vodafone: Erfolgreiche Kooperation für sicheren Straßenverkehr

Die Mobilfunk-Technologie V2X kann schon ab Anfang der 2020er Jahre in ersten Serienanläufen starten. © Vodafone

„Wir wollen das Gefahrenpotenzial für schwächere Verkehrsteilnehmer reduzieren“
„Wir arbeiten täglich mit Hochdruck daran, das Gefahrenpotenzial für schwächere Verkehrsteilnehmer zu reduzieren“, sagt Johann Hiebl, Leiter der Continental Geschäftseinheiten Body & Security und Infotainment & Connectivity. „Dafür sorgen wir für bestmögliche Vernetzung der Fahrzeuge untereinander und mit ihrer Umwelt. Kommunikationstechnologien wie 5G, C-V2X und Mobile Edge Computing lassen eine große Anzahl von Verkehrsteilnehmern gleichzeitig miteinander kommunizieren und bringen uns dadurch deutlich näher an unser Ziel. Gemeinsam mit Vodafone können wir eine Revolution der Sicherheit im Straßenverkehr bewirken.“

5G & Co. eröffnen neue Möglichkeiten der Unfallvermeidung
5G ermöglicht Bandbreiten von bis zu 10 Gigabit pro Sekunde und damit beispielsweise Video-Streaming in Echtzeit. Die Mobilfunktechnologie C-V2X schöpft mit einer Kombination aus direkter und netzbasierter Kommunikation zwischen Fahrzeugen, Infrastruktur und schwächeren Verkehrsteilnehmern das volle Potenzial vernetzter und intelligenter Mobilität aus.

V2X: Der digitale Schutzschild für Fußgänger und Radfahrer
Zu den von Vodafone und Continental erforschten Anwendungsszenarien zählt der digitale Schutzschild. Hierbei sind die Verkehrsteilnehmer mit einem Kommunikationsmodul ausgestattet. Fahrradfahrer und Fußgänger beispielsweise mit einem Smartphone. Autos mit einem speziellen V2X-Modul. Über eine Basisstation des Mobilfunknetzes tauschen die Verkehrsteilnehmer ihre Position und Fahrtrichtung aus. Stellt das System fest, dass sich die Wege gefährlich kreuzen, wird gewarnt. Dieses System ist auch in der Lage, Fahrradfahrer vor Rechtsabbiegern und so vor gefährlichen Unfällen zu schützen.

Continental & Vodafone: Erfolgreiche Kooperation für sicheren Straßenverkehr

Vodafone und Continental arbeiten gemeinsam am Straßenverkehr der Zukunft. © Vodafone

Datenverarbeitung in winzigen 5G-Rechenzentren nahe der Mobilfunkmasten
Ebenfalls für mehr Schutz von Fußgängern und Radfahrern sorgen im Fahrzeug eingebaute Kameras und künstliche Intelligenz auf der Netzwerkseite (Mobile Edge Computing), welche die Intentionen von Fußgängern und Fahrradfahrern erkennen. So kann beispielsweise ein Kind, das plötzlich einem Ball hinterher auf die Straße läuft, erkannt werden. Die anfallenden Daten erfordern neben einer intelligenten Auswertung, auch eine blitzschnelle Datenübertragung im Millisekunden-Bereich. Dies gelingt durch die Kombination von 5G-Technologie mit Mobile Edge Computing. Winzige 5G-Rechenzentren mit extrem kurzen Zugriffszeiten in der Nähe der Mobilfunkmasten erlauben eine Analyse nahezu in Echtzeit mit Hilfe künstlicher Intelligenz. Handelt es sich tatsächlich um eine gefährliche Situation, werden das erfassende Fahrzeug, aber auch andere Verkehrsteilnehmer in der Nähe gewarnt.

Mobile Edge Computing entlastet die Rechenkapazitäten im Fahrzeug und in den übergeordneten Rechenzentren. Es spart zudem teure Chipsets im Fahrzeug. „Wir haben dieses System im 5G Mobility Lab getestet und die Resultate sind vielversprechend“, erklärt Hiebl.

Continental & Vodafone: Erfolgreiche Kooperation für sicheren Straßenverkehr

Vodafone testet mit der Automobilbranche den Straßenverkehr der Zukunft. © Vodafone

Der Blick durch das vorfahrende Fahrzeug hindurch
Die Tests bestätigen, dass sich die neuen Kommunikationstechnologien auch nutzen lassen, um Sichtbehinderungen im Straßenverkehr transparent zu machen. Das System nutzt die Kamera-Aufnahmen eines vorausfahrenden Fahrzeugs, um den nachfolgenden Fahrzeugen beispielsweise vor einem Überholmanöver auf der Landstraße zu zeigen, ob es Gegenverkehr gibt.

Mobilfunk kann die Sicherheit am Stauende erhöhen
Ein weiterer Anwendungsfall, den Continental und Vodafone in Barcelona vorstellen, ist eine Stauende-Warnung. Dabei werden Fahrzeuge, die sich auf das Stauende zubewegen, schon lange vor Erreichen der Sichtgrenze auf das Hindernis hingewiesen. So kann frühzeitig die Geschwindigkeit reduziert werden, wodurch sich gefährliche Notbremsungen verhindern lassen.

Das Zusammenspiel von LTE, 5G, Kameras und Sensoren
Viele dieser von Vodafone und Continental erprobten Funktionen lassen sich bereits mit dem bestehenden LTE-Netz umsetzen, das durch vorgesehene Erweiterungen höhere Datenübertragungsraten erlaubt. Die Entwickler sprechen hierbei von LTE-Advanced oder 4.5G und bezeichnen ihre Lösungen als ‚5G-Ready‘. Zukünftig sollen sich im Straßenverkehr LTE- und 5G-Technologien bestmöglich ergänzen, um die zeitkritische Kommunikation zwischen Fahrzeugen zu ermöglichen.

Vodafone schützt Vierbeiner mit digitaler Leine

Wer kennt es nicht? Vermisstenanzeigen von verlorenen Haustieren in sozialen Netzwerken, Steckbriefe von vermissten Lieblingen verteilt in der Nachbarschaft. 80.000 Haustiere gehen in Deutschland jährlich verloren und kommen nie wieder zurück. Vodafone möchte Tierbesitzer vor diesem tragischen Verlust schützen und das nicht nur heute am offiziellen ‚Liebe-dein-Haustier Tag‘.

Insgesamt werden 34,3 Millionen Haustiere in Deutschland gehalten. Das beliebteste aller Haustiere ist die Katze. Die Samtpfoten wohnen in 22 Prozent aller Haushalte. Auf Rang zwei befinden sich die Hunde. Mit dem Kippy Vita-Tracker von Vodafone werden die beliebten Haustiere der Deutschen geschützt. Der Vodafone-Tracker ist ein kompaktes GPS-System und kann am Halsband des Tieres befestigt werden. Der Tracker liefert Standortangaben, mitsamt Wegbeschreibung zum Vierbeiner, auf das Smartphone des Tierbesitzers. Mit der App lässt sich zudem ein digitaler Zaun aufstellen. Verlässt das Tier dieses Gebiet, wird der Besitzer automatisch per App alarmiert. Über die eingebaute V-SIM ist der Tracker zuverlässig mit dem Mobilfunknetz von Vodafone verbunden.

Aber Kippy-Vita ist noch mehr als nur ein Tracker: Es überwacht die täglichen Aktivitäten des Haustiers. So kann der Besitzer sämtliche Tagesabläufe wie Schlafen, Laufen und Essen verfolgen. Selbst der Kalorienverbrauch des Tieres ist einsehbar. Parallel sendet Kippy-Vita Tipps zum Wohlbefinden des Tieres.

Vodafone schützt Vierbeiner mit digitaler Leine

V-Pet ist ein GPS-Tracker für Katzen und Hunde vom Hersteller Kippy. © Vodafone

Vodafone ist führender IoT-Anbieter
Schon heute vernetzt Vodafone weltweit 81 Millionen Geräte, Maschinen und Fahrzeuge. Mittlerweile bringt Vodafone Monat für Monat mehr Maschinen als Menschen ins Netz. Die Anwendungsbereiche für das Internet der Dinge sind sehr vielfältig. So meldet sich der Mülleimer, wenn er geleert werden muss. Oder aber der LKW-Reifen, der Alarm aussendet, wenn Luftdruck oder Temperatur nicht in Ordnung sind. Intelligente Sensoren verkürzen die nervige Suche nach einem Parkplatz und das mobile EKG zeigt Ärzten zu jeder Zeit, wenn sich Blutdruck oder Herzschlag von Risikopatienten im Gefahrenbereich bewegt.

Informationen zu Vodafone

Vodafone Deutschland ist eines der führenden integrierten Telekommunikationsunternehmen und zugleich der größte TV-Anbieter der Republik. Mit seinen 13.500 Mitarbeitern liefert der Konzern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Gigabit Company treibt Vodafone den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland federführend voran: Mit immer schnelleren Netzen ebnen die Düsseldorfer Deutschland den Weg in die Gigabit-Gesellschaft – ob im Festnetz oder im Mobilfunk. Geschäftskunden bieten die Düsseldorfer ein breites ICT-Portfolio: So vernetzt Vodafone Menschen und Maschinen, sichert Firmen-Netzwerke sowie Kommunikation und speichert Daten für Firmen in der deutschen Cloud. Rund 90 % aller DAX-Unternehmen und 15 von 16 Bundesländern haben sich bereits für Vodafone entschieden. Mit mehr als 47 Millionen Mobilfunk-Karten, 6,8 Millionen Festnetz-Breitband-Kunden sowie zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftete Vodafone Deutschland im letzten Geschäftsjahr einen Serviceumsatz von über 10 Milliarden Euro. Vodafone Deutschland ist die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Der Konzern betreibt eigene Mobilfunk-Netze in 25 Ländern und unterhält Partnernetze in weiteren 44 Nationen. In 19 Ländern betreibt die Gruppe eigene Festnetz-Infrastrukturen. Vodafone hat weltweit rund 700 Millionen Mobilfunk- und 21 Millionen Festnetz-Kunden.

Weitere Informationen unter www.vodafone-deutschland.de.

Vodafone-Studie: Jedes zweite Unternehmen setzt beim Internet der Dinge auf 5G

Als weltweit führender Anbieter für das Internet der Dinge vernetzt Vodafone mehr als 80,9 Millionen Gegenstände per Mobilfunk. Vom Auto, über den Wasserzähler bis zur industriellen Maschine. Eine weltweite Studie, die der Telekommunikationskonzern jetzt veröffentlicht, zeigt: Das Internet der Dinge wird massentauglich. Bereits jedes dritte Unternehmen nutzt das Internet der Dinge. Rund 95 Prozent der Nutzer geben an, dass die Vernetzung von Gegenständen und Maschinen das eigene Geschäft nachweislich verbessert. Ein Grund: Das Vertrauen in das Internet der Dinge wächst bei den Unternehmen spürbar. 

Die weltweite Vodafone-Studie zeigt, dass das Internet der Dinge Unternehmen unabhängig von Größe und Branche beeinflusst. Fast zwei Drittel der Unternehmen, die das Internet der Dinge nutzen, geben an, dass sich ihr Geschäft durch die Vernetzung von Gegenständen verändert hat oder in den nächsten fünf Jahren deutlich verändern wird.

Das Vertrauen in die Technologie wächst
84 Prozent der Anwender berichten von wachsendem Vertrauen in das Internet der Dinge. Die Folge: Acht von zehn Unternehmen, haben den Umfang, in dem sie das Internet der Dinge nutzen, vergrößert. Einige Nutzer können sich das eigene Unternehmen ohne die neuen Möglichkeiten der Digitalisierung kaum noch vorstellen: Fast jeder zehnte Anwender gibt sogar an, dass das gesamte Geschäft vom IoT (‚Internet of Things‘) abhängig ist.

52 Prozent der Unternehmen setzen im Internet der Dinge auf 5G
5G wird ein weiterer Treiber für das Internet der Dinge. Mehr als die Hälfte aller Nutzer wollen zukünftig vor allem auf die fünfte Mobilfunkgeneration setzen, um Dinge miteinander zu vernetzen. Das Studienergebnis zeigt aber auch: Für viele Anwendungen im Internet der Dinge wird insbesondere die vorhandene Mobilfunktechnologie LTE von hoher Bedeutung bleiben.

Vodafone-Studie: Jedes zweite Unternehmen setzt beim Internet der Dinge auf 5G

5G wird ein weiterer Treiber für das Internet der Dinge. © Vodafone

Neues Maschinennetz spart Strom und Kosten
Aufgrund der steigenden Bedeutung vom Internet der Dinge für Industrie und Wirtschaft hat Vodafone in Deutschland als erster Netzbetreiber ein neues Maschinennetz (Narrowband IoT) großflächig über Deutschland gelegt. Das Maschinennetz ist optimiert für die kosten- und stromsparende Vernetzung von Gegenständen, die regelmäßig Daten übertragen – sogar an Orten wo Mobilfunk sonst nur schwer hinkommt. Beispielsweise unter der Erde im Keller oder hinter dicken Betonwänden. Das Maschinennetz kann Milliarden Gegenstände zeitgleich vernetzen.

Vodafone-Studie: Jedes zweite Unternehmen setzt beim Internet der Dinge auf 5G

Smarter Reifen: Vodafone und Continental bringen LKW-Reifen ins Netz. © Continental

LKW-Reifen, E-Bikes und Yachten: vielfältige Einsatzgebiete
Die Einsatzgebiete im Internet der Dinge sind vielfältig. Gemeinsam mit Continental vernetzt Vodafone LKW-Reifen. Sie schlagen Alarm, wenn Reifendruck oder Temperatur nicht in Ordnung sind und verhindern so Unfälle. ZEG und Vodafone statten E-Bikes mit einem digitalen Diebstahlschutz aus. Zusammen mit Siren Marine bringt Vodafone Yachten und Boote ins Internet der Dinge. Intelligente Sensoren bemerken dann beispielsweise, wenn Wasser ins Schiff eindringt und lösen einen Notruf aus.

Lebensretter Smartphone: Digitale Unterstützung für Ersthelfer und Rettungsdienste

Albtraum Herzstillstand: Jedes Jahr bleibt bei mehr als 100.000 Menschen in Deutschland das Herz stehen. Oft fernab vom nächsten Krankenhaus. Schon die ersten Minuten nach Eintritt des plötzlichen Herzstillstandes entscheiden über Leben und Tod. Schnelle Reanimationsmaßnahmen sind überlebenswichtig. Mit jeder Minute, die ohne wiederbelebende Maßnahmen verstreicht, verringert sich die Überlebenschance um 10 Prozent. Doch laut der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) traut sich nur jeder dritte Ersthelfer im Notfall andere Menschen zu reanimieren. Oft überwiegt die Unsicherheit etwas falsch zu machen. Laut DGAI könnten pro Jahr 10.000 Menschen mehr eine Herzattacke überleben, wenn Laien häufiger wüssten, wie sie richtig reanimieren. Dabei hilft jetzt die Notruf-Software EmergencyEye vom Grevenbroicher Startup Corevas. Vodafone unterstützt das Projekt als Technologiepartner. Die Düsseldorfer haben für das System einen eigenen Kommunikationskanal eingerichtet. Das unterstützt Laien am Unfallort, damit sie im Notfall die richtigen Entscheidungen treffen können. Per Videoanruf mit jedem üblichen Smartphone – und das unabhängig vom verfügbaren Datenvolumen des Betroffenen. 

„Wir helfen Ersthelfern zu helfen“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. „Wir müssen die Möglichkeiten nutzen, die uns die Digitalisierung schon heute im Alltag bietet. Fast jeder hat ein Smartphone in der Hosentasche. Damit kann im Notfall auch jeder zum Retter von Menschenleben werden.“ Ob der Ersthelfer zum Notfall-Zeitpunkt noch über ausreichend mobiles Datenvolumen verfügt ist dabei egal. Die Videoübertragungen zu den Rettungsdiensten kosten den Kunden nichts – kein Geld und auch kein Datenvolumen.

Lebensretter Smartphone: Digitale Unterstützung für Ersthelfer und Rettungsdienste

Der Notruf wird digital: Vodafone und EmergencyEye wollen Ersthelfern helfen zu helfen. © iStock / AndreyPopov

Spezieller Kommunikationskanal für schnelleres Handeln am Unfallort
Und so funktioniert es: Wenn ein Notruf bei der Leitstelle eingeht, senden die Rettungskräfte dem anrufenden Ersthelfer direkt einen Link per SMS. Dafür hat Vodafone einen separaten Zugang eingerichtet,  der den Einsatzzentralen und Ersthelfern kostenlos zur Verfügung steht. „Mit diesem separaten Zugang wird das System schneller“, so Günter Huhle, Gründer des Start-Ups Corevas. Mit einem Klick auf den Link startet der Anrufer nach Zustimmung über die Software ‚EmergencyEye‘ automatisch die Übermittlung seines GPS-Standortes mit der Einsatzzentrale. So werden die Rettungskräfte direkt zum exakten Zielort navigiert und sparen wichtige Zeit bei der Anfahrt. Zusätzlich wird nach Zustimmung des Ersthelfers ein Live-Videoverbindung mit der Leitstelle hergestellt. Die Einsatzbearbeiter können die Situation vor Ort besser einschätzen, die beteiligten Personen beruhigen und im Ernstfall anleiten, sodass diese erste – und häufig entscheidende – Rettungsmaßnahmen durchführen können.

Lebensretter Smartphone: Digitale Unterstützung für Ersthelfer und Rettungsdienste

Elmar Eppels, Hannes Ametsreiter und Günter Huhle zum Start von EmergencyEye. © Vodafone

Einsatz im Rhein-Kreis Neuss: „Wir ermutigen Ersthelfer aktiv zu helfen“
Die Leitstelle Rhein-Kreis Neuss ist für rund eine Million Menschen zuständig. Etwa 450.000 Einwohner leben hier. Hunderttausende Berufspendler sind hier jeden Tag auf den Straßen und Autobahnen unterwegs. Rund 1.000 Notrufe gehen täglich in der Leitstelle ein. Daraus resultieren mehr als 300 Einsätze jeden Tag. 55 Einsatzwagen sind im Einsatz. Im innerstädtischen Bereich sind diese im Ernstfall innerhalb von acht Minuten am Unfallort. Doch vor allem die Minuten bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte entscheiden häufig über Leben und Tod. „Wir wollen Ersthelfer in diesen Ausnahmesituation so gut wie möglich unterstützen. Die Digitalisierung bietet hier ganz neue Möglichkeiten, die unseren Alltag sicherer machen. Wenn wir uns per Videoübertragung direkt zum Unfallort schalten, hilft uns das die Situation besser einzuschätzen. Und wir ermutigen die Ersthelfer aktiv zu helfen“, so Elmar Eppels von der Leitstelle Rhein-Kreis Neuss. Auch die genaue Ortung der Anrufer ist für Einsatzkräfte hilfreich. Was banal klingt, erweist sich in Ausnahmesituationen oft als Herausforderung. „Wenn wir einen Anruf bekommen, weil eine Person beim Spaziergang am Rheinufer zusammengebrochen ist, ist es extrem schwierig im Gespräch den genauen Standort zu erfahren. Das Rheinufer ist auch im Rhein-Kreis Neuss sehr lang. Mit der neuen Technologie können wir den Anrufer automatisch und bis auf zehn Meter genau orten.“

Lebensretter Smartphone: Digitale Unterstützung für Ersthelfer und Rettungsdienste

EmergencyEye hilft Leitstellen die Lage am Unfallort aus der Ferne besser einzuschätzen ©Vodafone

Notrufsystem und Videoanruf funktionieren sogar ohne Datenvolumen
Das gesamte System funktioniert mit jedem modernen Smartphone und ist unabhängig von einer App. Nutzt eine Rettungsleitstelle die Technologie, kann davon jeder profitieren. Als erster Netzbetreiber ermöglicht Vodafone in Deutschland, dass die Hilfestellung per Videoanruf für betroffene Personen am Unfallort komplett frei von Kosten und von einer Datennutzung erfolgt – egal wie lange der Videoanruf dauert und wie hoch der Datenverbrauch tatsächlich ist. Sogar wenn das monatliche Datenvolumen des Anrufers fast komplett aufgebraucht ist, funktionieren das Notrufsystem und der Videoanruf im schnellen LTE-Netz.

Lebensretter Smartphone: Digitale Unterstützung für Ersthelfer und Rettungsdienste

Leitstellen verschaffen sich mit EmergencyEye einen besseren Überblick vom Unfallort ©Vodafone

Losgelöst von einer App – damit das Notrufsystem immer funktioniert
„Uns ist es wichtig, dass das System eben nicht auf einer App basiert“, sagt Eppels. „Es gibt ja schon eine Vielzahl von Notruf-Apps – das ist eher ein Problem für uns. Wer findet in der Panik den richtigen Knopf für die App? Und die meisten Menschen haben Notfall-Apps gar nicht erst installiert.“ Bei EmergencyEye installieren Handy-Besitzer keine App. Das Dialogfenster wird bei Bedarf aus der Leitstelle heraus geöffnet, sobald Ersthelfer den Notruf wählen. Nach Zustimmung durch den Anrufenden können Einsatzkräfte den Ersthelfern vor Ort direkt beratend und anleitend zur Seite stehen.

Lebensretter Smartphone: Digitale Unterstützung für Ersthelfer und Rettungsdienste

Vodafone und EmergencyEye digitalisieren den Notruf, um Ersthelfer zu unterstützen. ©Vodafone

Bis zu 4 Million Menschen sollen noch in diesem Jahr von der Technik profitieren
„Mit EmergencyEye können die Leitstellendisponenten ihren Job noch besser ausführen und die Notrufenden bei den lebensrettenden Sofortmaßnahmen noch besser unterstützen“, so Günter Huhle. Erste Rettungsleitstellen, wie die in Neuss, nutzen die Software bereits im Arbeitsalltag – und konnten so schon in zahlreichen Notfällen besser und schneller Hilfe leisten. „Seit Oktober ist EmergencyEye für mehr als eine Million Menschen verfügbar und wird täglich mehrfach eingesetzt“, so Huhle. Noch in diesem Jahr soll sich die Zahl von Menschen, die vom digitalen Notrufsystem profitieren, weiter erhöhen. Zahlreiche weitere Rettungsleitstellen haben bereits Interesse am Einsatz: „Unser Ziel ist bis April bereits mehr als 4 Millionen Menschen mit EmergencyEye zu versorgen“.

Smart Farming: Internet of Things rettet Pferdeleben

Schwein, Rind und Salat findet man nicht nur im Stall und auf dem Feld, sondern auch im Internet der Dinge. Im Internet? Ja, denn die Vernetzung von Stall und Acker ist ein zentrales Branchenthema beim Digital Demo Day (DDD) 2019 in Düsseldorf. Doch Landwirte haben es schwer auf ihrem Weg zum digitalen Salatkopf oder vernetzten Kuhstall. Die Vielzahl von Herstellern und Vernetzern sowie hohe Kosten schrecken ab. Doch es gibt Hilfe: Das Vodafone Accelerator Programm UPLIFT bietet vernetzte Lösungen aus einer Hand und zeigt beim DDD ausgewählte Start-up-Lösungen: vom intelligenten Fütterungssystem bis hin zum Aktivitäts- und Fitnesstracker für Pferde. Denn IoT füttert nicht nur Kuh und Schwein – es rettet heute auch Pferdeleben. 

Smart Farming: Internet of Things rettet Pferdeleben

Smart Farming: Internet of Things rettet Pferdeleben. © Cabasus

„Tierhaltung und -überwachung sind ein großes Thema in Deutschland. Dabei geht es nicht darum, dass die Kuh im Stall Youtube-Videos für eine mögliche höhere Milchproduktion schauen kann, sondern vielmehr, dass der Bauer stets weiß, wie es seinen Tieren geht und wo sie sich befinden. Dafür braucht es keine neue Technologie – unser IoT-Netz macht das heute schon möglich“, so Michael Reinartz, Innovationschef von Vodafone Deutschland.

„Tierhaltung und -überwachung sind ein großes Thema in Deutschland.”

Smart Farming: Internet of Things rettet Pferdeleben

Michael Reinartz Bereichsleiter Innovationen

Cabasus IoT-Tracker schützt Pferdeleben
Nächtliche Darmkolik. Der Albtraum, wenn Sie ein Pferd haben. Und leider auch die häufigste Todesursache bei Pferden. Es gibt weltweit 60 Millionen Pferde. Davon erkranken jährlich 10 Prozent an einer Kolik. Früherkennung und rasche Hilfe entscheiden, um mit wenig Aufwand das Schlimmste zu verhindern. Hat das Pferd tagsüber Schmerzen und verhält sich auffällig, wird das im Stall oder auf der Koppel bemerkt. Aber nachts? Und was ist, wenn keine Anzeichen zu sehen sind? Der smarte Aktivitäts- und Fitness-Tracker des Düsseldorfer Start-ups ‚Cabasus‘ beugt dem vor. Der am Huf angebrachte Lebensretter verfügt über eine Elektronik, die speziell auf typische Verhaltensmuster im Falle einer drohenden Kolik abgestimmt sind. Er übermittelt die Positions-, Fitness- und Gesundheitsdaten wie Puls- und Herzfrequenz des Pferdes über eine eingebaute IoT-SIM-Karte von Vodafone in Echtzeit an den Halter. Dieser kann die ausgewerteten Informationen über sein Smartphone einsehen und weiß so jederzeit über den Zustand seines Pferdes Bescheid. Das von Cabasus entwickelte Pferde-Fitnessband kann somit die Leistung des Pferdes verbessern und zugleich die Gesundheit überwachen. Durch Cabasus werden zukünftig Bewegungseinschränkungen oder -veränderungen präventiv erkannt und die Gesundheit der Pferde nachhaltig unterstützt. Seit Ende 2018 unterstützt Vodafone Cabasus als Innovationspartner. Der innovative Pferde-Tracker wird im Herbst dieses Jahres auf den Markt kommen.

Landwirtschaft wächst im Internet der Dinge
„Wir verknüpfen Start-up Ideen und Lösungen mit intelligenter Technologie, um alltagstaugliche Produkte für die Landwirtschaft zu entwickeln. Über unsere IoT-Plattform bieten wir alles, was der Landwirt braucht und führen alle relevanten Komponenten zusammen. Dabei geht es nicht nur um die Vernetzung von Dingen mit dem Internet of Things (IoT)“, weiß Reinartz. Die Nachfrage nach smarten Lösungen für die Landwirtschaft ist groß, doch die Kosten müssen dabei für Landwirte realistisch bleiben. Und die Umsetzung ebenso. Bisherige Lösungen findet man in Nischen, sind in der Regel Einzellösungen, die aber nicht über eine integrierte Plattform zusammengefasst steuerbar sind. „Das wollen wir ändern“, so Reinartz. Vodafone UPLIFT sucht und bündelt innovative Start-up Lösungen, kombiniert diese Einzellösungen zu einer Komplettlösung für den Landwirt. In der Milchproduktion bedeutet das die Vernetzung vom Gesundheitsmonitoring des Tieres über das Fütterungsmanagement bis hin zum intelligenten Futtermischwagen – alles aus einer Hand. Gemeinsam mit ausgewählten Start-ups präsentiert Vodafone UPLIFT intelligente Lösungen auf dem morgigen Digital Demo Day 2019 in Düsseldorf. Mit dabei der Gesundheits-Tracker für Pferde vom Düsseldorfer Start-up Cabasus.

Der Digital Demo Day Düsseldorf wird vom digihub Düsseldorf/Rheinland initiiert. Der digihub Düsseldorf/Rheinland ist ein Matchmaker und Beschleuniger für KMU, Start-ups, Universitäten und Unternehmen mit dem Ziel, neue digitale Geschäftsmodelle, Produkte und Lösungen zu entwickeln. Mehr Informationen finden Sie hier.

Vodafone auf der E-World 2019: Schlaue Netze für smarte Städte und mehr Lebensqualität

Vodafone auf der E-World 2019: Schlaue Netze für smarte Städte und mehr Lebensqualität

20 Jahre IoT – Das Internet der Dinge feiert Geburtstag

Das Internet der Dinge feiert Geburtstag. Im Jahr 1999 verwendete der britische Technologie-Pionier Kevin Ashton den Begriff zum ersten Mal. 2019 wird das Internet der Dinge 20 Jahre alt – und erfreut sich größerer Beliebtheit als jemals zuvor. Für Vodafone Grund genug zu gratulieren und sich einige Technologien im Internet der Dinge genauer anzuschauen.Wir nutzen die Chance, um das Internet der Dinge im Detail zu erklären. Von ‚A‘ wie Automotive bis ‚Z‘ wie Zustandsdaten.

Wenn es um Digitalisierung in Städten, Haushalten und Industriehallen geht, führt an den drei Buchstaben ‚IoT‘ kaum ein Weg vorbei. Doch was genau verbirgt sich eigentlich dahinter? Was kann das Internet der Dinge? Wer kommuniziert mit wem? Welche Sprache sprechen Maschinen, Autos und Co.? Und: Was haben wir Menschen eigentlich davon? Was das Internet der Dinge ist: Viele Begriffe, eine Bedeutung ‚Internet of Things‘, ‚IoT‘ oder ‚M2M‘. Es gibt zahlreiche Begriffe, die das Internet der Dinge beschreiben. Sie alle meinen im Grunde dasselbe: Gegenstände, die über das Internet miteinander und mit uns Menschen kommunizieren. Vereinfacht gesagt sprechen Gegenstände miteinander. Das meint weniger, dass wir Menschen uns mit der Schreibtischlampe über das seit Tagen schlechte Wetter oder über das grandiose Fußballspiel vom Vorabend unterhalten. Vielmehr, dass beispielsweise der Mülleimer meldet, wenn er geleert werden muss. Oder aber, dass der LKW-Reifen einen Alarm aussendet, wenn Luftdruck oder Temperatur nicht in Ordnung sind. Kevin Ashton, der den Begriff ‚Internet of Things‘ vor 20 Jahren erstmals prägte, definiert diesen im Übrigen als ‚Sensoren mit Internetverbindung, die sich wie das Internet verhalten, indem sie offene, spontane Verbindungen herstellen, Daten ungehindert austauschen und unvorhergesehene Anwendungen unterstützen. Computer können so die Welt um sie herum verstehen und zum Nervensystem der Menschheit werden.‘ Was uns das Internet der Dinge bringt: Erhöhte Sicherheit und mehr Zeit Schnell stellt sich die Frage warum Gegenstände überhaupt sprechen sollen? Was haben wir Menschen davon? Schließlich haben Gegenstände jahrelang nicht kommuniziert – und die allermeisten von uns  haben das wahrscheinlich auch nicht wirklich vermisst. Oftmals erschließen sich die Vorteile vom Internet der Dinge erst, wenn man selbst im Alltag davon profitiert. In den meisten Fällen geht es um hierbei um drei wesentliche Punkte: Das Internet der Dinge macht unseren Alltag sicherer. Zum Beispiel auf der Straße, wenn der LKW-Reifen meldet, dass er zu platzen droht. Oder das mobile EKG, dass Ärzten zu jeder Zeit zeigt, wenn Blutdruck oder Herzschlag von Risikopatienten auf Gefahren hinweisen – egal wo diese sich gerade befinden. Das Internet der Dinge spart uns Menschen Zeit. Beispielsweise, weil wir nicht mehr einen ganzen Vormittag auf den Stromableser warten müssen. Oder weil intelligente Sensoren die nervige Suche nach einem Parkplatz verkürzen. Schließlich erspart das Internet der Dinge uns Menschen hohe Kosten. Weil Maschinen in Industriehallen melden, wenn sie gewartet werden müssen. Oder weil das E-Bike automatisch Diebe überführt, die sich an ihm zu schaffen machen. Wer mit wem kommuniziert: Sender, Empfänger und Erkenner Das Grundprinzip im Internet der Dinge ist oft identisch. Gegenstände stellen im Internet Informationen über den eigenen Zustand oder zu ihrer direkten Umgebung zur Verfügung. Diese Informationen werden ausgewertet und analysiert. Und schließlich erfolgt eine Reaktion. Manuell ausgelöst vom Menschen oder aber automatisch erzeugt durch Algorithmen der künstlichen Intelligenz. In diesem Kommunikationsprozess gibt es drei Rollen: Sender, Empfänger und Erkenner. Die Erkenner: Sensoren, die Zustände erfassen Die Erkenner sind oft klassische Sensoren, die Zustände erfassen. Also kleine Detektoren oder Fühler, die etwas messen. Das kann etwa ein Thermometer sein, das erkennt wie warm oder kalt es in einem Kühlraum ist. Das kann ein Füllstandsensor sein, der merkt ob ein Mülleimer voll oder leer ist. Oder aber ein Bewegungssensor, der Handlungsmuster von Maschinen erfasst. Die Erkenner können so auch zu Technikern werden, die für eine Routineuntersuchung in eine Maschine hineinhorchen und erkennen ob alles funktioniert. Ähnlich wie der Hausarzt, der bei uns Menschen regelmäßig Herz und Lunge abhört und Blutproben nimmt, um zu wissen ob wir gesund sind. Die Sender: SIM-Karten die Informationen übertragen Die Rolle des Senders nimmt ein Kommunikationsmodul ein. In vielen Fällen ist das direkt im Sensor integriert und mit einer SIM-Karte ausgestattet. Die SIM-Karte stellt nicht nur die Verbindung des Sensors zum weltweiten Datennetz per Mobilfunk her, sondern sie macht auch sämtliche Gegenstande im Internet identifizierbar. Eine Art Postleitzahl für die Gegenstände, die im Internet kommunizieren. Die Empfänger: Menschen oder Systeme, die Informationen aufnehmen und verarbeiten Der Empfänger kann ein Computer oder ein Smartphone sein, über den wir Menschen die Sensordaten einsehen können. In vielen Fällen treffen wir Menschen auf Basis der Informationen manuell Entscheidungen und geben der Maschine Anweisungen, um auf einen Zustand zu reagieren. Die Anweisung geht dann auf dem selben Informationsweg zurück zum Sender, der daraufhin beim Gegenstand eine Aktion auslöst. Ein Beispiel: Ein Thermometer an einer Heizung meldet dem Hausbesitzer, der gerade auf dem Heimweg ist, die Zimmertemperatur in den eigenen vier Wänden. Der Hausbesitzer kann die Temperatur auf seinem Smartphone einsehen und die Heizung per Knopfdruck auffordern, die Temperatur um 2 Grad zu erhöhen. Oftmals muss der Mensch aber auch gar nicht aktiv in den Kommunikationsprozess eingreifen. Die erfassten Zustandsdaten einer Maschine wandern dann vom Sender direkt in ein virtuelles Analyse-System. Basierend auf künstlicher Intelligenz werden die eingehenden Daten hier mit (vordefinierten) Basisdaten abgeglichen. Das System bemerkt automatisch wenn die eingehenden Werte abweichen und definiert daraufhin eine Handlungsempfehlung. Diese wird automatisch an die Maschine weitergeleitet. Ein Beispiel: Ein Lichtsensor an einer Straßenlaterne erfasst regelmäßig die Helligkeit und übermittelt diese Information per SIM-Karte automatisch an ein Analyse-System der Stadt. Erreicht das erfasste Licht abends eine vordefinierte Dunkelheit (Lux), weist das System die Straßenlaterne an das Licht mit einer bestimmten Helligkeit zu aktivieren. [arve url=“https://youtu.be/iFPCDv86CPg“ title=“Das Internet der Dinge – einfach erklärt“ /] Wer welche Sprache spricht: Mobilfunk, WLAN und das neue Maschinennetz Damit Gegenstände nicht zur kommunizieren können, sondern sich auch verstehen, müssen sie dieselbe Sprache sprechen. Eine Sprache mit festem Vokabular, vorhandener Grammatik und festgeschriebenen Regeln. Ähnlich wie bei uns Menschen. In der Praxis geben verschiedene Kommunikationskanäle den Rahmen für diese Sprache vor. Der wohl am meisten genutzte Kommunikationskanal im Internet der Dinge: Mobilfunk. Genau wie wir mit unserem Smartphone, tauschen Gegenstände per Mobilfunk (2G, 3G oder LTE) Informationen aus. Die neuste Technologie speziell für das Internet der Dinge ist das Maschinennetz (Narrowband IoT). Es ist optimiert für die kostengünstige und energiesparende Vernetzung von Gegenständen. Und es lässt Gegenstände sogar unter der Erde oder hinter dicken Betonwänden sprechen. Neben Mobilfunk werden auch WLAN oder Funkstandards wie Sigfox und LoRa für das Internet der Dinge genutzt. Weil diese Funkstandards jedoch nicht lizenzierte Frequenzbereiche nutzen, sind sie nicht speziell gesichert vor dem Zugriff von außen. Wie weit die Stimme reicht: Im neuen Maschinennetz sprechen Gegenstände quer durchs ganze Land Die Funkstandards unterscheiden sich auch durch die Reichweite, in der sie Gegenstände miteinander vernetzen. Im klassischen WLAN können Gegenstände meist nur in einer Reichweite von weniger als 100 Metern kommunizieren. Der Bereich in dem Gegenstände Daten austauschen ist also sehr stark eingeschränkt, was die Nutzung im industriellen oder im städtischen Bereich erschwert. Das Maschinennetz (Narrowband IoT), das Vodafone als erster Netzbetreiber in Deutschland großflächig aktiviert hat, verfügt über extrem hohe Reichweiten und setzt dabei auf das bestehende LTE-Netz auf. Das erhöht nicht nur die Leistungsfähigkeit, sondern auch die Sicherheit im Internet der Dinge. Weil Sensoren im Maschinennetz Daten besonders stromsparend senden und empfangen, verfügen sie über Akkulaufzeiten von bis zu zehn Jahren. Damit sind sie unabhängig von der externen Stromversorgung. Wer wie viel spricht: Autos, Container und Industriemaschinen sind die größten Kommunikatoren Die Zahl der Gegenstände, die im Internet der Dinge kommunizieren, steigt weltweit an. Der aktuelle Mobility Report von Ericsson zeigt, dass bis zum Jahr 2024 rund 4,1 Milliarden Dinge allein per Mobilfunk vernetzt sein werden. Jährlich erhöht sich die Anzahl weltweit vernetzter Gegenstände seit 2013 durchschnittlich um 33 Prozent. Vodafone etwa vernetzt als Weltmarktführer bereits mehr als 78 Mio. Dinge per Mobilfunk. Jeden Monat kommen etwa zwei Millionen weitere hinzu. Die größten Treiber für den IoT-Boom sind Autos, industrielle Maschinen und Waren in der Logistik, die wir Menschen im Netz immer im Blick behalten. Autos sind immer häufiger mit einem digitalen Diebstahlschutz oder mit Telematiksystemen ausgestattet – mehr als 18. Mio. Fahrzeuge funken auf diese Weise bereits im Mobilfunknetz von Vodafone. Industrielle Maschinen werden aus der Ferne gewartet oder gesteuert, um Defekte zu erkennen noch bevor sie auftreten. Und um Aufgaben an Orten zu übernehmen, die für den Menschen zu gefährlich sind. In der Logistik werden Container, Pakete oder Paletten mit Sensoren ausgestattet, um Diebstahl oder Verluste zu vermeiden. Wo das Internet der Dinge schon heute funkt: In Städten, in der Landwirtschaft und auf den Straßen Neben Autos und industriellen Maschinen gibt es viele weitere Gegenstände, die per Mobilfunk miteinander sprechen. Vor allem in Städten gewinnt die Vernetzung von Gegenständen zunehmend an Bedeutung. So profitieren auch immer mehr Privatmenschen vom Internet der Dinge. Aber auch in der Landwirtschaft helfen digitale Lösungen immer öfter. Sensoren auf dem Feld erkennen den perfekten Ernte-Zeitraum und informieren den Landwirt. Es gibt sogar das ,Handy für die Kuh‘. Es heißt ‚MooCall‘ und funkt im Netz von Vodafone. Damit telefoniert das Tier zwar nicht wirklich. Aber der intelligente Sensor bemerkt, wenn eine schwangere Kuh kalbt und alarmiert automatisch den Besitzer des Tieres, damit dieser bei der Geburt unterstützen kann. Welche Dinge wo sprechen: LKW-Reifen, E-Bikes und Müllbehälter In Smart Cities wird die Parkplatzsuche mit intelligenten Sensoren vereinfacht. Die Sensoren, die Vodafone gemeinsam mit dem Start-up Smart City Systems entwickelt hat, melden regelmäßig, ob Parkplätze frei oder belegt sind. Innenstädte oder Hauptbahnhöfe werden mit vernetzten Müllbehältern noch sauberer. Die funkenden Tonnen geben immer dann ein Signal, wenn sie geleert werden müssen. Städtische Dienstleister können Entsorgungsprozesse auf Basis dieser Informationen optimieren. Ein digitaler Diebstahlschutz schützt E-Bikes, Motorräder oder Autos vor Langfingern. Das System schlägt Alarm, wenn unbefugte Personen sich am Fahrzeug zu schaffen machen. Ein intelligenter Graffiti-Schutz, den Technik-Experten von Vodafone entwickelt haben, gibt Alarm, wenn Sprayer an unerlaubten Orten mit illegalen Kunstwerken beginnen. Vernetzte LKW-Reifen von Continental und Vodafone bemerken, wenn Temperatur oder Reifendruck nicht in Ordnung sind, warnen Fahrer und Unternehmen und beugen so folgenschweren Unfällen vor. Wo das Internet der Dinge Helfern hilft zu helfen Und schließlich sollen immer mehr Anwendungen im Internet der Dinge Helfern helfen zu helfen. In Situationen, in denen Sekunden über Leben und Tod entscheiden. Gemeinsam mit der Feuerwehr in Darmstadt testet Vodafone vernetzte Bodycams. Sie sollen den Einsatzkräften helfen, die Lage vor Ort bei unübersichtlichen Unfällen besser einzuschätzen. Ford und Vodafone testen zudem einen digitalen Rettungsgassen-Assistenten. Dabei meldet ein Rettungsfahrzeug auf dem Weg zu einer Unfallstelle den vorausfahrenden Autos automatisch, dass sich ein Einsatzfahrzeug nähert. Die Verkehrsteilnehmer werden so angeleitet, die Rettungsgasse richtig zu bilden. Rettungskräfte gelangen so schneller zur Unfallstelle, um im Ernstfall Leben zu retten.