Wikipetendorf

„Vielfalt ist die Würze des Lebens“, wusste schon der Schriftsteller Ernst von Wildenbruch. Gleiches gilt für das Berufsbild des Pressesprechers. Denn in der Kommunikationsbranche sind die Möglichkeiten vielfältiger wie nie zuvor. Umso wichtiger, ein breit aufgestelltes Team in der Unternehmenskommunikation zu haben. Wie dies bei Vodafone in der externen Kommunikation aussieht, soll diese Storyreihe zeigen. Als nächstes ist Volker Petendorf an der Reihe. Seit 25 Jahren ist er Vodafone treu – und kennt das Unternehmen wie kein Zweiter. Welche Themen ihn täglich beschäftigen, was er an Raul Krauthausen bewundert und was das Luther-Jahr mit seinem größten PR-Flop zu tun hat, hat er im Schnell-Interview erzählt. 

Was liest du momentan?
Der Postillon „Wahres für Bares“ und Ephraim Kishon: „Total verkabelt – Satirisches um Presse, Funk und Fernsehen.“

Wie verbringst du deine freie Zeit?
Viel Zeit mit der Familie und mit Sport, zum Beispiel Eishockey und Fußball. Ich arbeite zudem ehrenamtlich in unserer Kirchengemeinde.

Was war das erste Konzert, das du je besucht hast?
Pink Floyd.

Wohin willst du unbedingt einmal reisen?
Ich liebe die Kanaren. Ich möchte jedes Jahr gerne wieder auf die Kanaren reisen und dort neue Regionen und Menschen kennenlernen.

Wie meldest du dich am Telefon?
Vodafone Pressestelle, Volker Petendorf.

Was ist dein Lieblingswort?
Vertrauen.

Was war dein erster Job?
Mit 14 Jahren habe ich Zeitschriften ausgetragen und mein erstes Geld selber verdient.

Was hat dich zu Vodafone gebracht?
Ich war vorher Redakteur bei einer Tageszeitung – also auf der anderen Seite des Tisches und habe ein Angebot von Vodafone bekommen. Das ist mittlerweile 25 Jahre her …

Welches Emoji verwendest du am häufigsten?
Das Daumen-Hoch-Emoji.

Wem folgst du am liebsten bei Twitter?
Dem Postillon und NFL Germany.

Wenn du eine Olympia-Medaille für eine Sportart gewinnen könntest — egal ob es realistisch ist oder nicht — welche wäre das?
Fußball.

Was ist dir im Job schon einmal schiefgelaufen?
Ich habe sicher schon viele hundert gute Storys platziert. Aber im Lutherjahr war ich davon überzeugt, dass der Mobilfunk-Netzausbau des Lutherweges (2.000 Kilometer) ein spannendes Thema wäre. Leider war es ein Flop es hat lediglich für eine Glosse in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gereicht …

Welches war dein Lieblingsfach in der Schule?
Deutsch.

Hast du versteckte Talente?
Ich bin Sänger im Kirchenchor.

Was ist dein prägendstes Erlebnis bei Vodafone?
Es gab im weltweiten Markt erste Überlegungen für eine komplett neue Netztechnologie, die unser bisheriges Geschäftsmodell massiv bedrohte. Wir mussten entscheiden, wie wir damit umgehen sollten. Unser damaliger Marketing-Chef Harald Stöber stellte die Frage, ob wir diese Entwicklung denn aufhalten könnten. Die Antwort: „Nein“. Also haben wir uns auf den Fahrersitz gesetzt. Er hat mich sehr geprägt in seiner Einstellung, Dinge selbst zu steuern und die Pole-Position einzunehmen. Er war ein wirklich guter Manager.

Wikipetendorf

Die allzeit Erreichbarkeit per Blackberry, die tägliche Schokoladen-Raubtierverfütterung, die wöchentliche Dosis Fußball und der jährliche Urlaub auf den Kanaren. © Vodafone

Wenn du ab jetzt zu jeder Mahlzeit immer das gleiche essen müsstest, was wäre das?
Eintöpfe – ich liebe Hausmannskost.

Welche Themen betreust du in der Pressestelle?
Ich bin ein klassischer CvD mit einer entsprechend großen Themenvielfalt. In meinen Bereich fällt vor allem das Tagesgeschäft. Dazu gehören viele – meist kritische – Presseanfragen von Zeitungen, Zeitschriften, TV- und Radiosendern sowie Online-Magazinen. Aber auch das aktive Themensetting und die Koordination der operativen Pressearbeit: Welche positiven Themen können wir wann, wo und wie besetzen? Natürlich mit Auswertung und Analyse der Medienberichte.

Welche Rolle würdest du gerne besetzen, wenn du in einem Film mitspielen dürftest?
Den Regisseur.

Wenn du einen ganzen Tag in den Schuhen von jemand anderen verbringen müsstest, wessen Schuhe würdest du auswählen und warum?
Die von Raul Krauthausen. Um einmal seine Perspektive nachzuvollziehen und zu verstehen, wie er die Welt erlebt.

Warum PR?
Ich wollte seit dem 10. Lebensjahr Journalist werden und habe damals schon in der Schülerzeitung mitgearbeitet. Am Ende sind die handwerklichen Fähigkeiten zwischen Journalisten und PRlern sehr ähnlich. Am Ende geht es darum, Storytelling zu beherrschen.

Hat etwas, was deine Eltern dir beigebracht haben, dein komplettes Leben verändert?
Sie haben mir viele gehaltvolle Gedanken mitgegeben. Etwa „Eine Blume zu Lebzeiten ist mehr wert als tausend Kränze am Grab“ oder „Gib jedem Tag die Chance der schönste in Deinem Leben zu werden.“

Was war die letzte Nachricht, die du verschickt hast?
Eine E-Mail zu einer Presseanfrage zum Thema ‚Funklöcher und 5G-Auktionsbedingungen‘.

Was ist der wichtigste Trend in der PR für dich?
Die direkte Kommunikation von Mensch zu Mensch. Es geht nicht darum, Hypes zu verfolgen, sondern um persönliche Beziehungspflege. Es ist wichtig, Vertrauen zu Journalisten aufzubauen – das ist noch wichtiger als die Anzahl der Follower oder der Clippings und Reichweite der Medienberichte.

Was ist dein Lieblingskommunikationsmittel?
Das Vieraugengespräch.

Welchen Ratschlag würdest du deinem 18-jährigen Ich geben, wenn du das Wissen von jetzt hättest?
Genieße jeden schönen Augenblick!

In welchem Job wärst du furchtbar?
Alles Handwerkliche, wie tapezieren oder Klempnerarbeiten. Oder auch Buchhaltung. Das würde mich langweilen.

Mit welchen drei Adjektiven würdest du dich beschreiben?
Vertrauensvoll, einfühlsam, leidenschaftlich.

Wenn du einen Sinn abgeben müsstest – welcher wäre das?
Riechen.

Worauf bist du stolz?
Auf das harmonische, intakte Familienleben mit drei Kindern … und vielen Verwandten.

IoTobi

Was macht eigentlich die Externe Kommunikation von Vodafone und welche Charaktere stecken hinter den 11 Köpfen auf der Medien-Website? Eins sei schon einmal verraten: Sie sind garantiert nicht so schwarz-weiß wie ihre Fotos. Wie bunt das Team wirklich ist, soll diese Story-Reihe aufdecken. Der fünfte in der Reihe ist Tobias Krzossa. Im Fragen-Feuerwerk hat er offengelegt, welches Karnevalskostüm ihn zum Teeniestar machte, welche Abneigung er zu Excel pflegt und für welchen Fußballverein sein Ruhrgebiet-Herz schlägt.

Was liest du momentan?
‚So lonely: ein Leben mit dem MSV Duisburg‘ – lese ich zum 7. Mal. Es beschreibt perfekt die Höhen und Tiefen, die man als Fußballfan durchlebt. Das ist beim MSV nicht immer leicht 😉

Wie verbringst du deine freie Zeit?
Viel Sport, viel Zeit mit dem MSV, in der Heimat und mit Freunden in Duisburg.

Was war das erste Konzert, das du je besucht hast?
Rock am Ring.

Wohin willst du unbedingt einmal reisen?
Malaysia decke ich dieses Jahr ab. Ansonsten auf jeden Fall bald Skandinavien. Norwegen & Schweden faszinieren mich.

Wie meldest du dich am Telefon?
„Presse Vodafone, Tobi Krzossa, Hallo?“

Welches Halloweenkostüm ist das Beste, das du je hattest?
Halloween ist nicht meins. Karneval umso mehr. 2015 als Überraschungs-Ei durfte ich jedenfalls die meisten Fotos mit den jüngsten Karneval-Fans machen.

Was ist dein Lieblingswort?
Woran hat et jelegen?

Was war dein erster Job?
Aushilfsjob im Getränkemarkt, während des Studiums dann in der Sportredaktion der Rheinischen Post.

Welches Emoji verwendest du am häufigsten?
Das mit dem Heiligenschein.

Wem folgst du am liebsten bei Twitter?
Vielen verschiedenen – vor allem aus der Kommunikationsbranche und Journalisten.

Wenn du eine Olympia-Medaille für eine Sportart gewinnen könntest — egal ob es realistisch ist oder nicht — welche wäre das?
Stabhochsprung – immer hohen Hürden nehmen!

Was ist dir schon einmal schiefgelaufen?
In der PR der Klassiker: Eine Pressemeldung mit falschen Zahlen herausgegeben – mit einer Null zu viel. Persönlich: Die Praxisprüfung für den Führerschein vergeigt – ärgert mich bis heute. 😉

IoTobi

Lederschuh trifft Sneakers, eBook-Reader trifft Lieblings-Taschenbuch, MSV-Trikot trifft Armbanduhr. © Vodafone

Welches war dein Lieblingsfach in der Schule?
Deutsch und Geschichte.

Hast du versteckte Talente?
Ich koche ganz gerne – mal mehr und mal weniger erfolgreich.

Was ist dein prägendstes Erlebnis bei Vodafone?
Der Tag, an dem wir den Kauf von Unitymedia verkündet haben und zeitgleich unser 5G Lab vor zahlreichen Journalisten eröffnet haben.

Wenn du ab jetzt zu jeder Mahlzeit immer das gleiche essen müsstest, was wäre das?
Als Kind des Ruhrgebiets ganz klar: Currywurst-Pommes.

Welche Rolle würdest du gerne besetzen, wenn du in einem Film mitspielen dürftest?
Zurück in die Zukunft – einmal durch die Zeit reisen.

Wenn du einen ganzen Tag in den Schuhen von jemand anderen verbringen müsstest, wessen Schuhe würdest du auswählen und warum?
Die Schuhe von einem Fußball-Profi.

Hat etwas, was deine Eltern dir beigebracht haben, dein komplettes Leben verändert?
Das sagen und dafür einstehen, was man denkt und was einem wichtig ist.

Hast du eine Eigenschaft an dir, die andere Menschen überrascht?
Auch mal ganz leise sein und viel schlafen.

Was ist dein Lieblingskommunikationsmittel?
Ganz klar: das persönliche Gespräch.

Welchen Ratschlag würdest du deinem 18-jährigen Ich geben, wenn du das Wissen von jetzt hättest?
Die Uni-Zeit genießen, weil es im Berufsalltag doch etwas stressiger werden wird. Und: Nicht auf jeden Trend aufspringen.

In welchem Job wärst du furchtbar?
Immer wenn Excel ins Spiel kommt, wird es kompliziert.

Mit welchen drei Adjektiven würdest du dich beschreiben?
Kommunikativ, kreativ, sportbegeistert.

Wenn du einen Sinn abgeben müsstest – welcher wäre das?
Riechen.

Worauf bist du stolz?
Ein Kind des Ruhrgebiets zu sein.

Was hat dich zu Vodafone gebracht?
Es hat beim Vorstellungsgespräch menschlich direkt gut gepasst. Es war keine Frage, dass ich das Angebot annehmen würde.

Welche Themen betreust du in der Pressestelle?
Alles rund um 5G, das Internet der Dinge und die Positionierung von Hannes Ametsreiter als Digitalisierungs-Fan und Partner der deutschen Wirtschaft.

Warum PR?
Mir gefällt das Zusammenleben von PR und Journalismus. Die unterschiedliche Herangehensweise der zwei Disziplinen, die sich im Grundsatz doch immer wieder ähneln.

Was ist der wichtigste Trend in der PR für dich?
In Zeiten der Digitalisierung den persönlichen Kontakt zu unserem Gegenüber nicht aus den Augen zu verlieren. Die Klarheit das herauszufiltern, was wirklich relevant ist für die Medien und den Endkunden. Das gesprochene Wort zählt.

Häppchen Höpken

Synonyme machen Texte abwechslungsreicher, ausdrucksstärker und spannender, sagen das gleiche mit anderen Worten. Wirklich immer? Ist Pressestelle gleichzusetzen mit externer Kommunikation genau wie mit PR-Abteilung? Ist der traditionelle Begriff der Pressestelle eigentlich noch zeitgemäß? Fragen über Fragen. Doch eigentlich wichtig ist, was sich hinter dem bloßen Namen und der Oberfläche verbirgt. Was und vor allem wer hinter der externen Kommunikation/Pressestelle/PR-Abteilung von Vodafone steckt, soll diese Story-Reihe zeigen. Als viertes ist Thorsten Höpken dran und deckt auf, warum er gerne die Sneaker vom Pressekollegen Tobias Krzossa tragen möchte, warum er nicht Zugführer sein könnte und was ihn zur PR verführt hat.  

Was liest du momentan?
’10 kleine Burggespenster‘. 😉 Das habe ich gestern Abend drei Mal meinem Sohn vorlesen müssen …

Wie verbringst du deine freie Zeit?
Am liebsten mit meiner Familie. Ich gehe aber auch gerne Radfahren oder Schwimmen.

Was war das erste Konzert, das du je besucht hast?
Die Fantastischen Vier in der Ruhrgebietsmetropole Essen. Müsste Anfang der 90er gewesen sein.

Welche Themen betreust du in der Pressestelle?
Alles was Privatkunden auf dem Herzen liegt –  Mobilfunk, Festnetz, TV, Roaming.

Wohin willst du unbedingt einmal reisen?
Ich würde mir gerne einmal Japan anschauen.

Wie meldest du dich am Telefon?
„Guten Tag, Vodafone Pressestelle, Höpken.“

Welches Halloweenkostüm ist das Beste, das du je hattest?
Der Schlachter – mit einem Messer im Kopf und einer blutigen Schürze.

Was ist dein Lieblingswort?
Oh Gott!

Was war dein erster Job?
Bei ‚Seidenblumen Hoffmann‘ in Langenberg: Ich habe Kunstblumensträuße verpackt für meinen ersten Urlaub in Lloret de Mar – ohne die Eltern.

Welches Emoji verwendest du am häufigsten?
Das Zwinker-Emoji.

Wem folgst du am liebsten bei Twitter?
Unseren Online-Journalisten und ihren Kanälen.

Warum PR?
Ich wollte auch Mal zur Häppchen-Fraktion gehören. Zu schönen Events eingeladen werden, essen, trinken und früh nach Hause … 😉

Wenn du eine Olympia-Medaille für eine Sportart gewinnen könntest — egal ob es realistisch ist oder nicht — welche wäre das?
Im Schwimmen – vor vielen Jahren …

Was ist dir schon einmal schiefgelaufen?
Worüber ich mich im Nachhinein ärgere sind Rechtschreibfehler in Tweets oder wenn ich Wörter verdrehe. Yoda lässt grüßen …

Welches war dein Lieblingsfach in der Schule?
Kunst.

Hast du versteckte Talente?
Ich glaube ich bin handwerklich begabt.

Häppchen Höpken

Rock’n’Roll, Kids’n’Koffee, Gum’n’Good Life. © Vodafone

Was ist dein prägendstes Erlebnis bei Vodafone?
Der erste Videocall mit einem Sony-Ericsson Z1010 Handy. Ich glaube das müsste 2003 gewesen sein.

Wenn du ab jetzt zu jeder Mahlzeit immer das gleiche essen müsstest, was wäre das?
Spaghetti Bolognese.

Welche Rolle würdest du gerne besetzen, wenn du in einem Film mitspielen dürftest?
Den Gärtner.

Wenn du einen ganzen Tag in den Schuhen von jemand anderem verbringen müsstest, wessen Schuhe würdest du auswählen und warum?
Die sportlichen Sneaker von meinem Kollegen Tobias Krzossa – in der Hoffnung, dass die Sportlichkeit überschwappt.

Hat etwas, was deine Eltern dir beigebracht haben, dein komplettes Leben verändert?
Offen zu sagen, wenn einem etwas nicht passt.

Was war die letzte Nachricht, die du verschickt hast?
„Komme gleich“ an meine Frau.

Hast du eine Eigenschaft an dir, die andere Menschen überrascht?
Ich kann lustig sein!

Was ist dein Lieblingskommunikationsmittel?
Meine laute Stimme.

Welchen Ratschlag würdest du deinem 18-jährigen Ich geben, wenn du das Wissen von jetzt hättest?
Egal was Du später einmal machen willst – mach es mit Leidenschaft …

Was ist der wichtigste Trend in der PR für dich?
Digitalisierung. Weg vom Papier, weg von den klassischen Word-Dokumenten hin zur 360 Grad-Kommunikation.

In welchem Job wärst du furchtbar?
Alles was eintönig oder monoton ist. Zum Beispiel die Arbeit als Zugführer. Wo man stundenlang alleine in seinem Führerhaus sitzt.

Mit welchen drei Adjektiven würdest du dich beschreiben?
Lösungsorientiert, kreativ, bequem.

Wenn du einen Sinn abgeben müsstest – welcher wäre das?
Riechen.

Was hat dich zu Vodafone gebracht?
Das Thema Mobilfunk. Sehr technisch und dennoch so nah am Kunden. Schon damals habe ich gespürt, dass mobile Kommunikation sehr wichtig für die Gesellschaft sein wird. Ich habe gleich zu Beginn als Produkt-Manager UMTS einführen dürfen – eine wirklich spannende Zeit.

Ein Traum in Tigerhose

Weiter geht’s in der Reihe ‚Hinter den Kulissen der externen Kommunikation von Vodafone‘: Ist der Pressesprecher noch Pressesprecher oder in Zeiten von Social Media und Co. eher ein Tausendsassa? Eins ist zumindest klar: In einem Satz lässt sich das Aufgabenfeld nicht mehr zusammenfassen. Deshalb sollen die Antworten auf knapp 30 Fragen zeigen, was ein PR-ler bei Vodafone macht – und wie bunt und vielfältig die Branche ist. Nummer drei in der Serie ist Ute Brambrink. Im Schnell-Interview hat sie ihren schlimmsten Faux-Pas in der PR verraten und für wen sie geschwärmt hat. Aber auch Wackelpudding mit Vanillesoße spielt eine Rolle.

Was liest du momentan?
Dörte Hansen – Mittagsstunde.

Wie verbringst du deine freie Zeit?
Mit meinen Kindern, Joggen und Stadtführungen durch Düsseldorf.

Was war das erste Konzert, das du je besucht hast?
Klaus Lage Band im PC 69 in Bielefeld – ich fand den Drummer so toll mit seiner Tigerhose.

Wohin willst du unbedingt einmal reisen?
In die Kurische Nehrung.

Wie meldest du dich am Telefon?
„Vodafone Pressestelle, Ute Brambrink.“

Welches Halloweenkostüm ist das Beste, das du je hattest?
Vampir.

Was ist dein Lieblingswort?
Italien.

Was war dein erster Job?
T-Shirts aufbügeln bei Jean Pascal – das war ein Laden wie ‚New Yorker‘.

Welches Emoji verwendest du am häufigsten?
Das zwinkernde Smiley.

Wem folgst du am liebsten bei Twitter?
Corriere della Sera – eine italienische Tageszeitung.

Wenn du eine Olympia-Medaille für eine Sportart gewinnen könntest — egal ob es realistisch ist oder nicht — welche wäre das?
Kunstturnen. Leider ganz unrealistisch.

Was ist dir schon einmal schiefgelaufen?
In meinem ersten Job als Pressesprecherin habe ich eine  Veranstaltung mit 20 Journalisten in einer vollautomatisierten Sortieranlage in Aachen organisiert. Dort war es höllisch laut. Der CEO musste über Mikrophon sprechen und die Journalisten konnten über Kopfhörer zuhören. Der Knackpunkt: Aufgrund der Stahlbetonwände gab es keinen Empfang – und kein Mensch hat ein Wort verstanden …

Welches war dein Lieblingsfach in der Schule?
Erdkunde.

Hast du versteckte Talente?
Ich kann gut malen und schreibe gerne.

Was ist dein prägendstes Erlebnis bei Vodafone?
Mein erstes Videotelefonat mit dem damaligen Vodafone-CEO, Jürgen von Kuczkowski über UMTS.

Wenn du ab jetzt zu jeder Mahlzeit immer das gleiche essen müsstest, was wäre das?
Wackelpudding mit Vanillesoße.

Welche Rolle würdest du gerne besetzen, wenn du in einem Film mitspielen dürftest?
Eine entspannte Mutter, die alles im Griff hat – also etwas, das es nicht gibt. 😉

Ein Traum in Tigerhose

Kein Tag startet ohne Äpfel, Buttermilch und Tee. Als Stadtführerin kennt Ute Düsseldorf wie ihre Westentasche. Spricht als Italien-Liebhaberin fließend italienisch. Hat immer ihr Notizbuch dabei. Und hat ein Herz für soziale Projekte. © Vodafone

Wenn du einen ganzen Tag in den Schuhen von jemand anderen verbringen müsstest, wessen Schuhe würdest du auswählen und warum?
Ich würde gerne einmal Mutter in einem SOS-Kinderdorf sein. Ich unterstütze die SOS-Kinderdörfer seit vielen Jahren und finde ihre Arbeit einfach toll und wichtig.

Hat etwas, was deine Eltern dir beigebracht haben, dein komplettes Leben verändert?
Sei ehrlich, werde selbständig und selbstbewusst. Und vergiss nicht: Mit Humor fällt alles leichter. Das verändert zwar nicht das Leben, aber ist eine sehr gute Grundlage …

Was war die letzte Nachricht, die du verschickt hast?
Einen Guten Morgen-Gruß an meinen Mann, da er beruflich unterwegs war.

Hast du eine Eigenschaft an dir, die andere Menschen überrascht?
Ich kann über Stunden ganz ruhig sein, wenn ich lese. Und was mir keiner glaubt: Ich kann auch langsam gehen …

Was ist dein Lieblingskommunikationsmittel?
Das Telefon.

Welchen Ratschlag würdest du deinem 18-jährigen Ich geben, wenn du das Wissen von jetzt hättest?
Gelassenheit. Was jetzt schrecklich ist, hat irgendeinen Sinn. Man sieht es nur erst später.

In welchem Job wärst du furchtbar?
Als Controller.

Mit welchen drei Adjektiven würdest du dich beschreiben?
Lustig, organisiert, lebensbejahend.

Wenn du einen Sinn abgeben müsstest – welcher wäre das?
Schmecken.

Worauf bist du stolz?
Dass ich neben meinem Pressesprecher-Job auch noch als Stadtführerin aktiv bin.

Was hat dich zu Vodafone gebracht?
Umwege. Ich hatte zunächst ein Angebot von Vodafone als Regionalsprecherin für die Niederlassung in München. Doch ‚Kollege Zufall‘ schlug zu – in der Zentrale in Düsseldorf kündigte ein Pressesprecher und … die Stelle habe ich dann bekommen. Das ist nun schon über 16 Jahre her.

Welche Themen betreust du in der Pressestelle?
Alles außer Handys, Technik und Tierfutter. Scherz beiseite: Alle Themen rund um Gesellschaft, Personal, Diversity und den Standort Düsseldorf.

Warum PR?
Menschen, reden, schreiben – und auch Inhalte! Die brauche ich „fürn Kopf“.

Was ist der wichtigste Trend in der PR für dich?
Ganz klar Social Media.