Hörsaal, Büro und zwei kleine Tabletten

Judith Ressmann arbeitet seit kurzem wieder in der Vodafone-Pressestelle am Campus, wie schon im letzten Jahr, als sie dort fünf Monate lang mit News, Journalisten-Anfragen und Zeitungsartikeln jonglierte. Und in der Zwischenzeit? Da hieß es lernen – im Hörsaal. Judith ist nämlich eine von 95 dualen Studenten, die eine Kombination aus Studium und Ausbildung bei Vodafone durchlaufen. Nach dem Abi war ihr klar, dass sie etwas mit Kommunikation machen wollte. Aber auch Praxis und Theorie sollten dabei sein.

Von der Bewerbung zum dualen Studienplatz
Die junge Frau hatte sich 2016 bei Vodafone beworben und die Rückmeldung kam postwendend. Es folgte ein dreistündiger Online-Bewerbungstest, ein Telefon-Interview und schließlich ein Assessment Center in Düsseldorf. „Ich war sehr beeindruckt vom Campus und von der Vodafone-Kultur“, erinnert sie sich noch heute. „Und vor allem total happy als die Zusage für den Studienplatz kam.“ Seitdem heißt es Pendeln und Kofferpacken, denn alle drei Monate wechseln sich Theorie und Praxis ab. Die Praxisphase ist für jeden Studenten an einem anderen Vodafone-Standort in Deutschland – bei Judith ist es Ratingen. Theorie und Vorlesungen finden an der DHBW in Stuttgart statt. Studiert werden können Fächer aus den Bereichen Vertrieb, Marketing und Medien, Finanzen, Personal, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen und Informatik. Sie hat sich für BWL, Medien und Kommunikation entschieden. Was ihr besonders gefällt? „Im Büroalltag bekommt man einen Eindruck davon, wie man das Wissen aus dem Studium nutzen kann und diese Verbindung finde ich toll. Das viele Umziehen hingegen ist anstrengend, aber im Unternehmen haben wir ziemlich freie Hand, uns zu organisieren. Das ist hilfreich.“

Hörsaal, Büro und zwei kleine Tabletten

Judith Ressmann absolviert ihr duales Studium – und hat Epilepsie. © Vodafone

Ein Lebenslauf wie bei vielen anderen jungen Frauen? Bei Judith nicht ganz. Angefangen hatte es, dass Judith als Kind oft krank war. Krampfanfälle kamen hinzu. Bis endlich die Diagnose ‚Epilepsie‘ feststand, war es ein weiter Weg. Für die damalige Schülerin ein Schock. Sie hatte schon einiges erlebt und ‚Wanderjahre‘ hinter sich: 1997 in Herbolzheim bei Freiburg geboren, Grundschulzeit in Berlin, Gymnasium in Hessen und dann Bayern. Die Umzüge waren nötig, da die Eltern – vor allem ihre Mutter – ihre Jobs wechselten. Die Mutter arbeitete auch kurz nach der Geburt wieder Vollzeit, wohingegen ihr Vater auf Teilzeit reduzierte. So wurde Judith in einem ‚emanzipierten Umfeld‘ groß, böse Zungen würden wohl eher von anstrengender Kindheit und Rabeneltern sprechen. Da widerspricht die duale Studentin vehement: „Nein, absolut nicht. Meine Eltern waren und sind immer für mich da. Sie haben mir vorgelebt, dass jeder seinen Weg gehen soll, und dass man gemeinsam immer eine Lösung findet. Das hat mich früh geprägt.“ Und es hat ihr sehr geholfen, als die Krankheit voll durchschlug.

Don’t drink, but drive
An ein ’normales Leben‘, wie es ihre gleichaltrigen Freunde führten, war nach der Diagnose zunächst nicht zu denken. Party-Besuche, Übernachtungen bei Freundinnen? Fehlanzeige. Es gab bereits Medikamente, die allerdings oft noch ‚wahre Hammer‘ waren. „Mir wurde gesagt, dass man sich benebelt fühlt und starke Nebenwirkungen bekommt. Das wollte ich nicht“, sagt Judith nachdenklich. Die Anfälle kamen aber in immer kürzeren Abständen, mittlerweile drehte sich das ganze Familienleben um ihre Erkrankung! Am 18. Juli 2013 – zwei Wochen vor ihrem 16ten Geburtstag, hatte sie einen erneuten Anfall. So ging es nicht weiter. Ihre Eltern und sie entschieden sich noch am selben Tag für die Tabletten-Einnahme. Die erste Dosis nahm sie dann an ihrem 16. Geburtstag. Seitdem ist sie anfallfrei! „Mein Leben änderte sich schlagartig. Es dauerte noch Monate, bis ich stabil auf die Medikamente eingestellt war. Dennoch waren sie bis heute mein tollstes Geschenk!“

Und wie reagierte ihr Umfeld auf ihre Erkrankung? „Letztlich bekommt es ja niemand mit, da es eine ’nichtsichtbare Behinderung‘ ist – anders als zum Beispiel bei einem Rollstuhlfahrer. Ich posaune es nicht raus, verheimliche aber auch nichts. Viele Arztbesuche waren entwürdigend. Ein Arzt bezweifelte sogar, dass ich Abi und eine Ausbildung machen kann“, schüttelt sie immer noch fassungslos den Kopf. Judith hat gelernt, mit der Epilepsie und den Einschränkungen zu leben – keinen Alkohol zu trinken, dafür täglich Medikamente einzunehmen. „Meine Freunde wissen über meine Krankheit Bescheid. Auf Partys bringen sie mir dann automatisch die Fahrer-Drinks“, sagt sie lachend, aber keineswegs resigniert. „So ist es eben.“ Dass sie Auto fahren darf, macht sie aber glücklich. „Heute ist das möglich, dank der Tabletten. Der Führerschein gibt mir die Freiheit, die ich nicht missen möchte. Dafür lege ich gern einmal pro Jahr ein Attest vor, dass ich anfallsfrei war.“

Judith beendet bald ihr Studium – sie startet gerade ins letzte Semester. Was nach dem Studium kommt? Noch unklar. Von Vodafone gibt es eine ‚Anstellungszusage‘ für ein Jahr. Egal, wie sie sich entscheidet: Um Judith muss man sich keine Gedanken machen – sie geht ihren Weg. Mehr erzählt Judith im Interview mit dem EXPRESS.

Wikipetendorf

„Vielfalt ist die Würze des Lebens“, wusste schon der Schriftsteller Ernst von Wildenbruch. Gleiches gilt für das Berufsbild des Pressesprechers. Denn in der Kommunikationsbranche sind die Möglichkeiten vielfältiger wie nie zuvor. Umso wichtiger, ein breit aufgestelltes Team in der Unternehmenskommunikation zu haben. Wie dies bei Vodafone in der externen Kommunikation aussieht, soll diese Storyreihe zeigen. Als nächstes ist Volker Petendorf an der Reihe. Seit 25 Jahren ist er Vodafone treu – und kennt das Unternehmen wie kein Zweiter. Welche Themen ihn täglich beschäftigen, was er an Raul Krauthausen bewundert und was das Luther-Jahr mit seinem größten PR-Flop zu tun hat, hat er im Schnell-Interview erzählt. 

Was liest du momentan?
Der Postillon „Wahres für Bares“ und Ephraim Kishon: „Total verkabelt – Satirisches um Presse, Funk und Fernsehen.“

Wie verbringst du deine freie Zeit?
Viel Zeit mit der Familie und mit Sport, zum Beispiel Eishockey und Fußball. Ich arbeite zudem ehrenamtlich in unserer Kirchengemeinde.

Was war das erste Konzert, das du je besucht hast?
Pink Floyd.

Wohin willst du unbedingt einmal reisen?
Ich liebe die Kanaren. Ich möchte jedes Jahr gerne wieder auf die Kanaren reisen und dort neue Regionen und Menschen kennenlernen.

Wie meldest du dich am Telefon?
Vodafone Pressestelle, Volker Petendorf.

Was ist dein Lieblingswort?
Vertrauen.

Was war dein erster Job?
Mit 14 Jahren habe ich Zeitschriften ausgetragen und mein erstes Geld selber verdient.

Was hat dich zu Vodafone gebracht?
Ich war vorher Redakteur bei einer Tageszeitung – also auf der anderen Seite des Tisches und habe ein Angebot von Vodafone bekommen. Das ist mittlerweile 25 Jahre her …

Welches Emoji verwendest du am häufigsten?
Das Daumen-Hoch-Emoji.

Wem folgst du am liebsten bei Twitter?
Dem Postillon und NFL Germany.

Wenn du eine Olympia-Medaille für eine Sportart gewinnen könntest — egal ob es realistisch ist oder nicht — welche wäre das?
Fußball.

Was ist dir im Job schon einmal schiefgelaufen?
Ich habe sicher schon viele hundert gute Storys platziert. Aber im Lutherjahr war ich davon überzeugt, dass der Mobilfunk-Netzausbau des Lutherweges (2.000 Kilometer) ein spannendes Thema wäre. Leider war es ein Flop es hat lediglich für eine Glosse in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gereicht …

Welches war dein Lieblingsfach in der Schule?
Deutsch.

Hast du versteckte Talente?
Ich bin Sänger im Kirchenchor.

Was ist dein prägendstes Erlebnis bei Vodafone?
Es gab im weltweiten Markt erste Überlegungen für eine komplett neue Netztechnologie, die unser bisheriges Geschäftsmodell massiv bedrohte. Wir mussten entscheiden, wie wir damit umgehen sollten. Unser damaliger Marketing-Chef Harald Stöber stellte die Frage, ob wir diese Entwicklung denn aufhalten könnten. Die Antwort: „Nein“. Also haben wir uns auf den Fahrersitz gesetzt. Er hat mich sehr geprägt in seiner Einstellung, Dinge selbst zu steuern und die Pole-Position einzunehmen. Er war ein wirklich guter Manager.

Wikipetendorf

Die allzeit Erreichbarkeit per Blackberry, die tägliche Schokoladen-Raubtierverfütterung, die wöchentliche Dosis Fußball und der jährliche Urlaub auf den Kanaren. © Vodafone

Wenn du ab jetzt zu jeder Mahlzeit immer das gleiche essen müsstest, was wäre das?
Eintöpfe – ich liebe Hausmannskost.

Welche Themen betreust du in der Pressestelle?
Ich bin ein klassischer CvD mit einer entsprechend großen Themenvielfalt. In meinen Bereich fällt vor allem das Tagesgeschäft. Dazu gehören viele – meist kritische – Presseanfragen von Zeitungen, Zeitschriften, TV- und Radiosendern sowie Online-Magazinen. Aber auch das aktive Themensetting und die Koordination der operativen Pressearbeit: Welche positiven Themen können wir wann, wo und wie besetzen? Natürlich mit Auswertung und Analyse der Medienberichte.

Welche Rolle würdest du gerne besetzen, wenn du in einem Film mitspielen dürftest?
Den Regisseur.

Wenn du einen ganzen Tag in den Schuhen von jemand anderen verbringen müsstest, wessen Schuhe würdest du auswählen und warum?
Die von Raul Krauthausen. Um einmal seine Perspektive nachzuvollziehen und zu verstehen, wie er die Welt erlebt.

Warum PR?
Ich wollte seit dem 10. Lebensjahr Journalist werden und habe damals schon in der Schülerzeitung mitgearbeitet. Am Ende sind die handwerklichen Fähigkeiten zwischen Journalisten und PRlern sehr ähnlich. Am Ende geht es darum, Storytelling zu beherrschen.

Hat etwas, was deine Eltern dir beigebracht haben, dein komplettes Leben verändert?
Sie haben mir viele gehaltvolle Gedanken mitgegeben. Etwa „Eine Blume zu Lebzeiten ist mehr wert als tausend Kränze am Grab“ oder „Gib jedem Tag die Chance der schönste in Deinem Leben zu werden.“

Was war die letzte Nachricht, die du verschickt hast?
Eine E-Mail zu einer Presseanfrage zum Thema ‚Funklöcher und 5G-Auktionsbedingungen‘.

Was ist der wichtigste Trend in der PR für dich?
Die direkte Kommunikation von Mensch zu Mensch. Es geht nicht darum, Hypes zu verfolgen, sondern um persönliche Beziehungspflege. Es ist wichtig, Vertrauen zu Journalisten aufzubauen – das ist noch wichtiger als die Anzahl der Follower oder der Clippings und Reichweite der Medienberichte.

Was ist dein Lieblingskommunikationsmittel?
Das Vieraugengespräch.

Welchen Ratschlag würdest du deinem 18-jährigen Ich geben, wenn du das Wissen von jetzt hättest?
Genieße jeden schönen Augenblick!

In welchem Job wärst du furchtbar?
Alles Handwerkliche, wie tapezieren oder Klempnerarbeiten. Oder auch Buchhaltung. Das würde mich langweilen.

Mit welchen drei Adjektiven würdest du dich beschreiben?
Vertrauensvoll, einfühlsam, leidenschaftlich.

Wenn du einen Sinn abgeben müsstest – welcher wäre das?
Riechen.

Worauf bist du stolz?
Auf das harmonische, intakte Familienleben mit drei Kindern … und vielen Verwandten.

IoTobi

Was macht eigentlich die Externe Kommunikation von Vodafone und welche Charaktere stecken hinter den 11 Köpfen auf der Medien-Website? Eins sei schon einmal verraten: Sie sind garantiert nicht so schwarz-weiß wie ihre Fotos. Wie bunt das Team wirklich ist, soll diese Story-Reihe aufdecken. Der fünfte in der Reihe ist Tobias Krzossa. Im Fragen-Feuerwerk hat er offengelegt, welches Karnevalskostüm ihn zum Teeniestar machte, welche Abneigung er zu Excel pflegt und für welchen Fußballverein sein Ruhrgebiet-Herz schlägt.

Was liest du momentan?
‚So lonely: ein Leben mit dem MSV Duisburg‘ – lese ich zum 7. Mal. Es beschreibt perfekt die Höhen und Tiefen, die man als Fußballfan durchlebt. Das ist beim MSV nicht immer leicht 😉

Wie verbringst du deine freie Zeit?
Viel Sport, viel Zeit mit dem MSV, in der Heimat und mit Freunden in Duisburg.

Was war das erste Konzert, das du je besucht hast?
Rock am Ring.

Wohin willst du unbedingt einmal reisen?
Malaysia decke ich dieses Jahr ab. Ansonsten auf jeden Fall bald Skandinavien. Norwegen & Schweden faszinieren mich.

Wie meldest du dich am Telefon?
„Presse Vodafone, Tobi Krzossa, Hallo?“

Welches Halloweenkostüm ist das Beste, das du je hattest?
Halloween ist nicht meins. Karneval umso mehr. 2015 als Überraschungs-Ei durfte ich jedenfalls die meisten Fotos mit den jüngsten Karneval-Fans machen.

Was ist dein Lieblingswort?
Woran hat et jelegen?

Was war dein erster Job?
Aushilfsjob im Getränkemarkt, während des Studiums dann in der Sportredaktion der Rheinischen Post.

Welches Emoji verwendest du am häufigsten?
Das mit dem Heiligenschein.

Wem folgst du am liebsten bei Twitter?
Vielen verschiedenen – vor allem aus der Kommunikationsbranche und Journalisten.

Wenn du eine Olympia-Medaille für eine Sportart gewinnen könntest — egal ob es realistisch ist oder nicht — welche wäre das?
Stabhochsprung – immer hohen Hürden nehmen!

Was ist dir schon einmal schiefgelaufen?
In der PR der Klassiker: Eine Pressemeldung mit falschen Zahlen herausgegeben – mit einer Null zu viel. Persönlich: Die Praxisprüfung für den Führerschein vergeigt – ärgert mich bis heute. 😉

IoTobi

Lederschuh trifft Sneakers, eBook-Reader trifft Lieblings-Taschenbuch, MSV-Trikot trifft Armbanduhr. © Vodafone

Welches war dein Lieblingsfach in der Schule?
Deutsch und Geschichte.

Hast du versteckte Talente?
Ich koche ganz gerne – mal mehr und mal weniger erfolgreich.

Was ist dein prägendstes Erlebnis bei Vodafone?
Der Tag, an dem wir den Kauf von Unitymedia verkündet haben und zeitgleich unser 5G Lab vor zahlreichen Journalisten eröffnet haben.

Wenn du ab jetzt zu jeder Mahlzeit immer das gleiche essen müsstest, was wäre das?
Als Kind des Ruhrgebiets ganz klar: Currywurst-Pommes.

Welche Rolle würdest du gerne besetzen, wenn du in einem Film mitspielen dürftest?
Zurück in die Zukunft – einmal durch die Zeit reisen.

Wenn du einen ganzen Tag in den Schuhen von jemand anderen verbringen müsstest, wessen Schuhe würdest du auswählen und warum?
Die Schuhe von einem Fußball-Profi.

Hat etwas, was deine Eltern dir beigebracht haben, dein komplettes Leben verändert?
Das sagen und dafür einstehen, was man denkt und was einem wichtig ist.

Hast du eine Eigenschaft an dir, die andere Menschen überrascht?
Auch mal ganz leise sein und viel schlafen.

Was ist dein Lieblingskommunikationsmittel?
Ganz klar: das persönliche Gespräch.

Welchen Ratschlag würdest du deinem 18-jährigen Ich geben, wenn du das Wissen von jetzt hättest?
Die Uni-Zeit genießen, weil es im Berufsalltag doch etwas stressiger werden wird. Und: Nicht auf jeden Trend aufspringen.

In welchem Job wärst du furchtbar?
Immer wenn Excel ins Spiel kommt, wird es kompliziert.

Mit welchen drei Adjektiven würdest du dich beschreiben?
Kommunikativ, kreativ, sportbegeistert.

Wenn du einen Sinn abgeben müsstest – welcher wäre das?
Riechen.

Worauf bist du stolz?
Ein Kind des Ruhrgebiets zu sein.

Was hat dich zu Vodafone gebracht?
Es hat beim Vorstellungsgespräch menschlich direkt gut gepasst. Es war keine Frage, dass ich das Angebot annehmen würde.

Welche Themen betreust du in der Pressestelle?
Alles rund um 5G, das Internet der Dinge und die Positionierung von Hannes Ametsreiter als Digitalisierungs-Fan und Partner der deutschen Wirtschaft.

Warum PR?
Mir gefällt das Zusammenleben von PR und Journalismus. Die unterschiedliche Herangehensweise der zwei Disziplinen, die sich im Grundsatz doch immer wieder ähneln.

Was ist der wichtigste Trend in der PR für dich?
In Zeiten der Digitalisierung den persönlichen Kontakt zu unserem Gegenüber nicht aus den Augen zu verlieren. Die Klarheit das herauszufiltern, was wirklich relevant ist für die Medien und den Endkunden. Das gesprochene Wort zählt.

Surfen ist nicht ihr Sport, sondern ihr Job – die Vodafone-Netzpolizistin

Surfen ist nicht ihr Sport, sondern ihr Job – die Vodafone-Netzpolizistin

Sie ist 1,68 Meter groß, sportlich und reitet und surft so oft es geht. Ok, werden viele sagen, sportlich ist sie anscheinend, aber wie schafft diese Frau das neben ihrem Job? Denn Silke Holler arbeitet Vollzeit seit nunmehr 19 Jahren bei Vodafone in Düsseldorf. Und Reiten und Surfen sind ja auch zeitaufwendige Hobbies. Die Antwort ist einfach: Surfen – das gehört zu ihrem Job als Produkt-Managerin bei Vodafone und Reiten ist ihr abendliches Hobby. Surfen als Job? Richtig! Und der Clou dabei ist, dass die Vodafone-Kunden davon auch noch profitieren. Warum? Weil Silke nicht mit dem Surfbrett auf den Wellen der Meere gleitet, sondern mit ihrem Laptop durch die Weiten des Internets surft – stets auf der Suche nach Schädlingen und Müll wie Trojanern und Schadsoftware. Vor diesen warnt sie Vodafone-Kunden und hat ein Produkt mitentwickelt, dass automatisch vor diesen Gefahren des Netzes warnt und somit schützt: Vodafone Secure Net.

„Jeder, der ein Smartphone oder Notebook nutzt, geht damit auch täglich ins Internet“, weiß Holler. „Dabei kommt man auch oft unwissentlich auf Seiten, die Schadsoftware enthalten oder fängt sich Trojaner ein, die Daten ausspähen.“ Daher kümmert sie sich tagtäglich darum, das Vodafone-Netz für Kunden vor Trojanern und Schadsoftware zu schützen. Ihre wichtigste Waffe im Kampf gegen Phishing ist dabei Vodafone Secure Net.

Der Dienst bietet umfassenden Schutz gegen Viren und Schadsoftware, und filtert vollautomatisch Spams und Phishing-Attacken aus dem Daten-Strom – und das sogar in öffentlichen W-LAN Hotspots. „Dabei kann der Kunde jederzeit durch Ein- und Ausschalten selbst entscheiden, ob er den Schutz für seine Internet-Verbindung gerade benötigt oder nicht“, erklärt die Netzpolizistin. „Vodafone Secure Net funktioniert wie ein Filter. Die Daten werden analysiert und wenn wir etwas Schädliches finden oder vermuten, wird der Kunde per Blocking-Seite oder SMS informiert. Er kann dann selbst entscheiden, ob er der Webseite vertraut. Alle Daten, die wir erheben werden umgehend gelöscht.“

Auch nach 19 Jahren ist die Produkt-Managerin immer noch mit Begeisterung bei der Sache. Dabei gelang sie auf Umwegen zur Technik. Ursprünglich startete sie ihre berufliche Ausbildung mit einem Studium für Theater-, Film- und Fernsehwissenschaften, merkte aber, dass ‚irgendwas noch fehlte‘. So begann sie eine Ausbildung zur technischen Redakteurin und baut und entwickelt heute Services, Produkte und Apps. Neben der Sicherheit im Netz kümmert sich Holler aber auch im realen Leben um Hilfe im Notfall. Schließlich ist sie ausgewiesene Ersthelferin bei Vodafone und im Falle eines Noteinsatzes sofort an der Seite der hilfebedürftigen Kollegin oder des Kollegen.

Damit der Virenschutz immer auf dem aktuellsten Stand ist, ist Holler quasi im Sicherheitsauftrag von Vodafone regelmäßig im Netz unterwegs und aktualisiert den Schutz von Vodafone Secure Net. Unterstützung bekommt sie dabei durch weitere spezialisierte Dienstleister, die das Netz ebenfalls durchforsten und ihr wichtige Informationen über unsichere Webseiten und dergleichen liefern. „Sicherheit im Internet wird immer wichtiger insbesondere für Kinder. Deshalb haben wir auch zusätzliche Family Funktionen wie zum Beispiel Surfpausen für Kinder integriert“, erklärt sie. Wichtig ist dabei vor allem, dass es für den Kunden einfach zu nutzen sein muss. Je mehr gesurft wird, desto wichtiger wird Sicherheit im Netz. Daher arbeitet Holler bereits mit ihren Kollegen an der Erweiterung des Dienstes. Das ist eine spannende Aufgabe. Nach einem erfolgreichen Arbeitstag entspannt sie dann mit ihrer Trakehner Stute beim allabendlichen Ausritt. „Ein schöner Ausgleich“, wie Holler findet.

Häppchen Höpken

Synonyme machen Texte abwechslungsreicher, ausdrucksstärker und spannender, sagen das gleiche mit anderen Worten. Wirklich immer? Ist Pressestelle gleichzusetzen mit externer Kommunikation genau wie mit PR-Abteilung? Ist der traditionelle Begriff der Pressestelle eigentlich noch zeitgemäß? Fragen über Fragen. Doch eigentlich wichtig ist, was sich hinter dem bloßen Namen und der Oberfläche verbirgt. Was und vor allem wer hinter der externen Kommunikation/Pressestelle/PR-Abteilung von Vodafone steckt, soll diese Story-Reihe zeigen. Als viertes ist Thorsten Höpken dran und deckt auf, warum er gerne die Sneaker vom Pressekollegen Tobias Krzossa tragen möchte, warum er nicht Zugführer sein könnte und was ihn zur PR verführt hat.  

Was liest du momentan?
’10 kleine Burggespenster‘. 😉 Das habe ich gestern Abend drei Mal meinem Sohn vorlesen müssen …

Wie verbringst du deine freie Zeit?
Am liebsten mit meiner Familie. Ich gehe aber auch gerne Radfahren oder Schwimmen.

Was war das erste Konzert, das du je besucht hast?
Die Fantastischen Vier in der Ruhrgebietsmetropole Essen. Müsste Anfang der 90er gewesen sein.

Welche Themen betreust du in der Pressestelle?
Alles was Privatkunden auf dem Herzen liegt –  Mobilfunk, Festnetz, TV, Roaming.

Wohin willst du unbedingt einmal reisen?
Ich würde mir gerne einmal Japan anschauen.

Wie meldest du dich am Telefon?
„Guten Tag, Vodafone Pressestelle, Höpken.“

Welches Halloweenkostüm ist das Beste, das du je hattest?
Der Schlachter – mit einem Messer im Kopf und einer blutigen Schürze.

Was ist dein Lieblingswort?
Oh Gott!

Was war dein erster Job?
Bei ‚Seidenblumen Hoffmann‘ in Langenberg: Ich habe Kunstblumensträuße verpackt für meinen ersten Urlaub in Lloret de Mar – ohne die Eltern.

Welches Emoji verwendest du am häufigsten?
Das Zwinker-Emoji.

Wem folgst du am liebsten bei Twitter?
Unseren Online-Journalisten und ihren Kanälen.

Warum PR?
Ich wollte auch Mal zur Häppchen-Fraktion gehören. Zu schönen Events eingeladen werden, essen, trinken und früh nach Hause … 😉

Wenn du eine Olympia-Medaille für eine Sportart gewinnen könntest — egal ob es realistisch ist oder nicht — welche wäre das?
Im Schwimmen – vor vielen Jahren …

Was ist dir schon einmal schiefgelaufen?
Worüber ich mich im Nachhinein ärgere sind Rechtschreibfehler in Tweets oder wenn ich Wörter verdrehe. Yoda lässt grüßen …

Welches war dein Lieblingsfach in der Schule?
Kunst.

Hast du versteckte Talente?
Ich glaube ich bin handwerklich begabt.

Häppchen Höpken

Rock’n’Roll, Kids’n’Koffee, Gum’n’Good Life. © Vodafone

Was ist dein prägendstes Erlebnis bei Vodafone?
Der erste Videocall mit einem Sony-Ericsson Z1010 Handy. Ich glaube das müsste 2003 gewesen sein.

Wenn du ab jetzt zu jeder Mahlzeit immer das gleiche essen müsstest, was wäre das?
Spaghetti Bolognese.

Welche Rolle würdest du gerne besetzen, wenn du in einem Film mitspielen dürftest?
Den Gärtner.

Wenn du einen ganzen Tag in den Schuhen von jemand anderem verbringen müsstest, wessen Schuhe würdest du auswählen und warum?
Die sportlichen Sneaker von meinem Kollegen Tobias Krzossa – in der Hoffnung, dass die Sportlichkeit überschwappt.

Hat etwas, was deine Eltern dir beigebracht haben, dein komplettes Leben verändert?
Offen zu sagen, wenn einem etwas nicht passt.

Was war die letzte Nachricht, die du verschickt hast?
„Komme gleich“ an meine Frau.

Hast du eine Eigenschaft an dir, die andere Menschen überrascht?
Ich kann lustig sein!

Was ist dein Lieblingskommunikationsmittel?
Meine laute Stimme.

Welchen Ratschlag würdest du deinem 18-jährigen Ich geben, wenn du das Wissen von jetzt hättest?
Egal was Du später einmal machen willst – mach es mit Leidenschaft …

Was ist der wichtigste Trend in der PR für dich?
Digitalisierung. Weg vom Papier, weg von den klassischen Word-Dokumenten hin zur 360 Grad-Kommunikation.

In welchem Job wärst du furchtbar?
Alles was eintönig oder monoton ist. Zum Beispiel die Arbeit als Zugführer. Wo man stundenlang alleine in seinem Führerhaus sitzt.

Mit welchen drei Adjektiven würdest du dich beschreiben?
Lösungsorientiert, kreativ, bequem.

Wenn du einen Sinn abgeben müsstest – welcher wäre das?
Riechen.

Was hat dich zu Vodafone gebracht?
Das Thema Mobilfunk. Sehr technisch und dennoch so nah am Kunden. Schon damals habe ich gespürt, dass mobile Kommunikation sehr wichtig für die Gesellschaft sein wird. Ich habe gleich zu Beginn als Produkt-Manager UMTS einführen dürfen – eine wirklich spannende Zeit.

Ein Traum in Tigerhose

Weiter geht’s in der Reihe ‚Hinter den Kulissen der externen Kommunikation von Vodafone‘: Ist der Pressesprecher noch Pressesprecher oder in Zeiten von Social Media und Co. eher ein Tausendsassa? Eins ist zumindest klar: In einem Satz lässt sich das Aufgabenfeld nicht mehr zusammenfassen. Deshalb sollen die Antworten auf knapp 30 Fragen zeigen, was ein PR-ler bei Vodafone macht – und wie bunt und vielfältig die Branche ist. Nummer drei in der Serie ist Ute Brambrink. Im Schnell-Interview hat sie ihren schlimmsten Faux-Pas in der PR verraten und für wen sie geschwärmt hat. Aber auch Wackelpudding mit Vanillesoße spielt eine Rolle.

Was liest du momentan?
Dörte Hansen – Mittagsstunde.

Wie verbringst du deine freie Zeit?
Mit meinen Kindern, Joggen und Stadtführungen durch Düsseldorf.

Was war das erste Konzert, das du je besucht hast?
Klaus Lage Band im PC 69 in Bielefeld – ich fand den Drummer so toll mit seiner Tigerhose.

Wohin willst du unbedingt einmal reisen?
In die Kurische Nehrung.

Wie meldest du dich am Telefon?
„Vodafone Pressestelle, Ute Brambrink.“

Welches Halloweenkostüm ist das Beste, das du je hattest?
Vampir.

Was ist dein Lieblingswort?
Italien.

Was war dein erster Job?
T-Shirts aufbügeln bei Jean Pascal – das war ein Laden wie ‚New Yorker‘.

Welches Emoji verwendest du am häufigsten?
Das zwinkernde Smiley.

Wem folgst du am liebsten bei Twitter?
Corriere della Sera – eine italienische Tageszeitung.

Wenn du eine Olympia-Medaille für eine Sportart gewinnen könntest — egal ob es realistisch ist oder nicht — welche wäre das?
Kunstturnen. Leider ganz unrealistisch.

Was ist dir schon einmal schiefgelaufen?
In meinem ersten Job als Pressesprecherin habe ich eine  Veranstaltung mit 20 Journalisten in einer vollautomatisierten Sortieranlage in Aachen organisiert. Dort war es höllisch laut. Der CEO musste über Mikrophon sprechen und die Journalisten konnten über Kopfhörer zuhören. Der Knackpunkt: Aufgrund der Stahlbetonwände gab es keinen Empfang – und kein Mensch hat ein Wort verstanden …

Welches war dein Lieblingsfach in der Schule?
Erdkunde.

Hast du versteckte Talente?
Ich kann gut malen und schreibe gerne.

Was ist dein prägendstes Erlebnis bei Vodafone?
Mein erstes Videotelefonat mit dem damaligen Vodafone-CEO, Jürgen von Kuczkowski über UMTS.

Wenn du ab jetzt zu jeder Mahlzeit immer das gleiche essen müsstest, was wäre das?
Wackelpudding mit Vanillesoße.

Welche Rolle würdest du gerne besetzen, wenn du in einem Film mitspielen dürftest?
Eine entspannte Mutter, die alles im Griff hat – also etwas, das es nicht gibt. 😉

Ein Traum in Tigerhose

Kein Tag startet ohne Äpfel, Buttermilch und Tee. Als Stadtführerin kennt Ute Düsseldorf wie ihre Westentasche. Spricht als Italien-Liebhaberin fließend italienisch. Hat immer ihr Notizbuch dabei. Und hat ein Herz für soziale Projekte. © Vodafone

Wenn du einen ganzen Tag in den Schuhen von jemand anderen verbringen müsstest, wessen Schuhe würdest du auswählen und warum?
Ich würde gerne einmal Mutter in einem SOS-Kinderdorf sein. Ich unterstütze die SOS-Kinderdörfer seit vielen Jahren und finde ihre Arbeit einfach toll und wichtig.

Hat etwas, was deine Eltern dir beigebracht haben, dein komplettes Leben verändert?
Sei ehrlich, werde selbständig und selbstbewusst. Und vergiss nicht: Mit Humor fällt alles leichter. Das verändert zwar nicht das Leben, aber ist eine sehr gute Grundlage …

Was war die letzte Nachricht, die du verschickt hast?
Einen Guten Morgen-Gruß an meinen Mann, da er beruflich unterwegs war.

Hast du eine Eigenschaft an dir, die andere Menschen überrascht?
Ich kann über Stunden ganz ruhig sein, wenn ich lese. Und was mir keiner glaubt: Ich kann auch langsam gehen …

Was ist dein Lieblingskommunikationsmittel?
Das Telefon.

Welchen Ratschlag würdest du deinem 18-jährigen Ich geben, wenn du das Wissen von jetzt hättest?
Gelassenheit. Was jetzt schrecklich ist, hat irgendeinen Sinn. Man sieht es nur erst später.

In welchem Job wärst du furchtbar?
Als Controller.

Mit welchen drei Adjektiven würdest du dich beschreiben?
Lustig, organisiert, lebensbejahend.

Wenn du einen Sinn abgeben müsstest – welcher wäre das?
Schmecken.

Worauf bist du stolz?
Dass ich neben meinem Pressesprecher-Job auch noch als Stadtführerin aktiv bin.

Was hat dich zu Vodafone gebracht?
Umwege. Ich hatte zunächst ein Angebot von Vodafone als Regionalsprecherin für die Niederlassung in München. Doch ‚Kollege Zufall‘ schlug zu – in der Zentrale in Düsseldorf kündigte ein Pressesprecher und … die Stelle habe ich dann bekommen. Das ist nun schon über 16 Jahre her.

Welche Themen betreust du in der Pressestelle?
Alles außer Handys, Technik und Tierfutter. Scherz beiseite: Alle Themen rund um Gesellschaft, Personal, Diversity und den Standort Düsseldorf.

Warum PR?
Menschen, reden, schreiben – und auch Inhalte! Die brauche ich „fürn Kopf“.

Was ist der wichtigste Trend in der PR für dich?
Ganz klar Social Media.