2018/19: Vodafone weiter stark im Geschäft

Vodafone Deutschland wächst weiterhin stabil: Im Geschäftsjahr 2018/19 steigen die Gesamt Service-Umsätze um 1,5%* auf 10,3 Mrd. Euro. Der Festnetz-Serviceumsatz erhöht sich um 2,6%* auf 4,18 Mrd. Euro und der Mobilfunk-Serviceumsatz steigt um 0,8% auf 6,126 Mrd. Euro. Im Laufe des letzten Geschäftsjahres konnte Vodafone 264.000 neue Festnetz-Breitbandkunden und 715.000 neue Mobilfunk-Vertragskunden gewinnen. Das wirkt sich auch positiv auf den Ertrag aus: Vodafones EBITDA wächst im Geschäftsjahr 2018/19 um 4,3%*. Die EBITDA-Marge legt um 0,9%pkte* auf 37,4% zu.

Alle Kennzahlen zum Geschäftsjahr 2018/19 gibt es auch hier in der Übersicht.

2018/19: Vodafone weiter stark im Geschäft

Bilanz 2018/19: Vodafone weiter stark im Geschäft © Vodafone

„Wir sind gut unterwegs. Und wir werden noch besser: Mit unserem Netzausbau-Programm und einer hoffentlich baldigen Integration des Unitymedia-Kabelnetzes dürfen sich unsere Kunden auf attraktive Angebote in unserem deutschlandweiten Highspeed-Netz freuen“, so Hannes Ametsreiter, CEO von Vodafone Deutschland.

„In den letzten acht Monaten haben wir mehr als doppelt so viele Gigabit-Anschlüsse gebaut wie alle Glasfaser-Unternehmen in den letzten zehn Jahren zusammen.”

2018/19: Vodafone weiter stark im Geschäft

Hannes Ametsreiter CEO Vodafone Deutschland

Festnetz: Voll digital und mit Gigabit-Geschwindigkeiten auf Wachstumskurs
Im Festnetz wächst Vodafone im Geschäftsjahr 2018/19 weiter und steigert seinen Festnetz-Serviceumsatz um 2,6%*, getrieben durch das Umsatzwachstum im Kabelgeschäft von 4,1%*. Auch im DSL-Geschäft legt Vodafone mit einem Plus von 1,1% erneut ein Wachstumsjahr hin. Mit der Volldigitalisierung seines Kabelglasfasernetzes hat das Unternehmen die Grundlage für Gigabit-Geschwindigkeiten geschaffen. So kann Vodafone Stand heute 8,8 Mio. Haushalte mit Gigabit-Anschlüssen bedienen.

„Wir bringen das Gigabit nach Deutschland – und das schneller als jeder andere. In den letzten acht Monaten haben wir mehr als doppelt so viele Gigabit-Anschlüsse gebaut wie alle Glasfaser-Unternehmen in den letzten zehn Jahren zusammen“, so Ametsreiter.

Mit 264.000 neuen Breitband-Kunden im Geschäftsjahr 2018/19 verzeichnet Vodafone inzwischen eine Kundenbasis von 6,9 Millionen, ein Wachstum von 4,0%. 3,1 Mio. Kunden nutzen einen DSL-Anschluss (+1,1%) und 3,8 Mio. Kunden profitieren mit ihren Anschlüssen vom noch schnelleren Vodafone Kabelglasfasernetz (+6,4%). Hier ist die starke Nachfrage nach hohen Geschwindigkeiten ungebremst: Im vierten Quartal haben sich über 70% der Kabel-Neukunden für Tarife mit 200 Mbit/s oder mehr entschieden, rund 20% der Neukunden im Gigabit-Ausbaugebiet haben bereits einen Anschluss mit 1000 Mbit/s gewählt.

Mobilfunk: Jetzt 47,9 Mio. SIM-Karten im Netz
Im Geschäftsjahr 2018/19 wachsen die Mobilfunk-Serviceumsätze um 0,8%. Nicht zuletzt durch die hohe Nachfrage nach dem GigaCube konnte Vodafone im Laufe des Jahres 715.000 neue Vertragskunden gewinnen. Die Anzahl seiner SIM-Karten (eigene Mobilfunk- und MVNO-Kunden sowie IoT-Karten) im Netz kann Vodafone um rund 3,5% auf jetzt 47,9 Mio. steigern.

Vodafone forciert den LTE-Ausbau in Deutschland und schließt Funklöcher
Im vergangenen Geschäftsjahr hat Vodafone sein schnelles Mobilfunknetz zu weiteren 1,6 Millionen Menschen in Deutschland gebracht. Und der Ausbau geht weiter: Seit Jahresbeginn hat Vodafone bereits 1.500 LTE-Bauprojekte realisiert, 3.800 weitere folgen in diesem Geschäftsjahr. Schon heute sind mit den entsprechenden Smartphones bereits Geschwindigkeiten von 500 Megabit pro Sekunde und mehr in über 90 Städten in Deutschland verfügbar.

Beim Internet der Dinge ist Vodafone weltweit Marktführer mit mehr als 80 Millionen vernetzten Maschinen. In Deutschland baut Vodafone aktuell das Maschinennetz (Narrowband IoT) aus. Bis September funkt die Infrastruktur für das Internet der Dinge auf 95 Prozent der Fläche in Deutschland. Dafür aktiviert Vodafone die Technologie an 2.000 weiteren Mobilfunkmasten.

Vodafone überzeugt weiter durch hohe Performance: EBITDA wächst um 4,3%*
Die Wachstumsinitiativen gepaart mit einem guten Kostenmanagement spiegeln sich auch in den Ergebnissen wider: Das EBITDA wächst im Geschäftsjahr 2018/19 um 4,3%*. Die EBITDA-Marge legt um 0,9%pkte* auf 37,4% zu.

Unitymedia-Übernahme: Mehr Gigabit für noch mehr Menschen in Deutschland
Mit der geplanten Übernahme von Unitymedia will Vodafone zum ersten bundesweiten Infrastruktur-Wettbewerber der Telekom werden. Hannes Ametsreiter: „Wir haben der EU-Kommission ein umfangreiches Maßnahmenpaket für noch mehr Wettbewerb vorgeschlagen, das den Wettbewerb in Deutschland auf eine neue Stufe hebt. Nun hoffen wir auf grünes Licht aus Brüssel.“ Vodafone will bis 2022 schnelle und bezahlbare Gigabit-Anschlüsse für 25 Millionen Haushalte schaffen und damit signifikant die Gigabit-Ziele der Bundesregierung unterstützen. Dafür wird das Unternehmen in den nächsten Jahren rund 12 Mrd. Euro in das Kabelnetz und damit in den Wirtschaftsstandort Deutschland investieren.

Alle Kennzahlen zum Geschäftsjahr 2018/19 in der Übersicht.

* bereinigt um Sondereffekte durch Ausgleichszahlungen aus Beilegung eines Rechtsstreits um Einspeise-Entgelte öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten aus dem Geschäftsjahr 2017/18

Geplante Unitymedia-Übernahme: Maßnahmenvorschlag an EU-Kommission kann Wettbewerb auf neue Stufe heben

Im Rahmen des Unitymedia-Übernahmeverfahrens hat Vodafone der EU-Kommission ein Maßnahmenpaket (remedies) vorgeschlagen. Das Paket wird in Deutschland für mehr Wettbewerb im Breitband- und mehr Unabhängigkeit im Fernsehmarkt sorgen. Das Maßnahmenpaket steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung der Übernahme. „Unser Maßnahmenpaket hebt den Wettbewerb in Deutschland auf eine ganz neue Stufe. Es ist gut für den Verbraucher. Gut für den Wettbewerb. Und gut für die Fernsehsender“, so Vodafone Deutschland CEO Hannes Ametsreiter. 

„Mit der Übernahme von Unitymedia werden wir zum ersten, bundesweiten Infrastruktur-Wettbewerber der Telekom. Darüber hinaus öffnen wir unser Kabelnetz für einen weiteren, starken, bundesweiten Wettbewerber – die Telefónica Deutschland. Wir bieten unserem neuen Highspeed-Partner Geschwindigkeiten an, die schneller sind, als das schnellste VDSL-Angebot der Telekom. Zudem schaffen wir noch bessere Distributionswege für alle TV-Sender und machen sie so noch unabhängiger von unserem TV-Kabelnetz.“

„Unser Maßnahmenpaket hebt den Wettbewerb in Deutschland auf eine ganz neue Stufe. Es ist gut für den Verbraucher. Gut für den Wettbewerb. Und gut für die Fernsehsender.”

Geplante Unitymedia-Übernahme: Maßnahmenvorschlag an EU-Kommission kann Wettbewerb auf neue Stufe heben

Hannes Ametsreiter CEO Vodafone Deutschland

Geplante Übernahme schafft erstmals nationalen Infrastruktur-Wettbewerber gegen die Telekom
Mit der geplanten Übernahme der Unitymedia will Vodafone den Wettbewerbsdruck im Markt deutlich erhöhen und erstmals neben der Telekom einen zweiten, bundesweiten Festnetz-Anbieter schmieden. Das damit wiedervereinte Kabelnetz will das Unternehmen in allen Bundesländern der Republik aufrüsten – und so bis 2022 schnelle und bezahlbare Gigabit-Anschlüsse für 25 Millionen Haushalte schaffen. Mit Gigabit-Geschwindigkeiten für künftig dann rund zwei Drittel der Bevölkerung unterstützt Vodafone signifikant die Gigabit-Ziele der Bundesregierung. Dafür wird das Unternehmen in den nächsten Jahren rund 12 Mrd. Euro in das Kabelnetz und damit in den Wirtschaftsstandort Deutschland investieren.

Geplante Unitymedia-Übernahme: Maßnahmenvorschlag an EU-Kommission kann Wettbewerb auf neue Stufe heben

Hannes Ametsreiter, CEO Vodafone Deutschland: Wir bauen 25 Millionen Gigabit-Anschlüsse für 50 Millionen Menschen bis 2022. Das ist gut für den Verbraucher. Gut für den Wettbewerb. Und gut für Deutschland. © Vodafone

Im so genannten Phase 2-Verfahren hat die EU-Kommission die geplante Übernahme der Unitymedia in Deutschland durch Vodafone einer intensiven Prüfung unterzogen. Mit dem der EU-Kommission vorgestellten Maßnahmenpaket bietet Vodafone eine Lösung für eine potentielle Verminderung des Wettbewerbs durch Vodafones DSL-Angebote im Unitymedia-Gebiet sowie Bedenken hinsichtlich möglicher Wettbewerbsbeschränkungen im Fernsehmarkt. Zudem hatte Vodafone bereits zuvor erklärt, künftig keine Erhöhungen von sogenannten Einspeise-Entgelten vorzunehmen, die von den Sendern zu entrichten sind.

„Wir öffnen unser Kabelnetz für einen weiteren, starken, bundesweiten Wettbewerber – die Telefónica Deutschland. Und bieten unserem neuen Highspeed-Partner so Geschwindigkeiten an, die schneller sind, als das schnellste VDSL-Angebot der Telekom.”

Geplante Unitymedia-Übernahme: Maßnahmenvorschlag an EU-Kommission kann Wettbewerb auf neue Stufe heben

Hannes Ametsreiter CEO Vodafone Deutschland

Maßnahme 1: Vodafone öffnet sein Kabelnetz für Telefónica. Für noch mehr Breitband-Wettbewerb
Für noch mehr Wettbewerb im Breitbandmarkt hat Vodafone jetzt einen Kabel-Großhandelsvertrag mit Telefónica Deutschland geschlossen. Diese Highspeed-Partnerschaft ermöglicht es Telefónica, nach erfolgter Übernahme eigene Kabelprodukte über die vereinigten Kabelnetze an dann 23,7 Mio. Haushalte zu verkaufen. Telefónica profitiert vom Zugang zu Download-Geschwindigkeiten von bis zu 300 Mbit/s im kombinierten Kabelnetz – die damit schneller angeboten werden als die aktuell schnellsten VDSL-Angebote im Markt. Das stärkt auch das Angebot der Over-the-Top (OTT)-TV-Dienste von Telefónica.

Der Kabel-Großhandelsvertrag ist langfristig ausgelegt, wobei sich Telefónica Deutschland verpflichtet, während der Vertragslaufzeit ein Mindestmaß an Kunden zu erreichen.

Maßnahme 2: Mehr Qualität, Flexibilität und Unabhängigkeit für TV-Sender
Die zweite Maßnahme im Wettbewerbs-Paket fokussiert auf den Fernsehmarkt. Klar ist: Der Zuschauertrend geht in Richtung online. Mit dem Gigabit-Ausbau und der Partnerschaft mit Telefónica schafft Vodafone die Grundlage für eine schnellere und bessere TV-Verbreitung sowie für neue Distributions-Möglichkeiten für die Sender. Mit ihren TV-Angeboten übers Internet können Sender Kundenbeziehungen damit völlig unabhängig von Vodafone und seiner TV-Plattform eingehen.

Damit die Fernsehsender von dieser Entwicklung profitieren können, verpflichtet sich Vodafone, Sendern die Verbreitung ihrer Inhalte im Internet nicht einzuschränken und die Netzübergänge so zu gestalten, dass ausreichende Übertragungungs-Kapazität über das Internet vorhanden ist. TV-Sender werden damit unabhängiger vom klassischen TV-Kabelnetz und damit von Vodafone.

Das Paket der Abhilfemaßnahmen einschließlich des Kabel-Großhandelsvertrags steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung der Übernahme durch die EU-Kommission. Diese wird das Paket nun einem Markttest unterziehen, der voraussichtlich im Mai 2019 abgeschlossen sein wird. Vodafone geht davon aus, dass die Europäische Kommission ihre Entscheidung über die Transaktion bis Juli 2019 treffen wird und der Abschluss der Übernahme dann noch in demselben Monat erfolgen kann.

Wie das Handy vom Luxusgut zum Massenprodukt wurde

Wie das Handy vom Luxusgut zum Massenprodukt wurde

Erstmalig findet an diesem Wochenende in Dresden die Kommunikationsmesse ‚connect ec‚ statt. Gemeinsam mit der TU Dresden zeigt Vodafone, wie Roboter per 5G in Echtzeit interagieren und uns Menschen zukünftig in der Industrie unterstützen. Während der Messe geht der Blick nicht nur nach vorne und auf das was die fünfte Mobilfunkgeneration bringen wird. Der Blick richtet sich auch auf die, die den Smartphone-Markt zu dem gemacht haben, was er heute ist: Ein Markt für jedermann. Jürgen von Kuczkowski stand für diese Vision wie kein Zweiter. Als Chef von Vodafone Deutschland (vorher: Mannesmann Mobilfunk) ließ er das Handy vom Luxusgut zum Massenprodukt heranwachsen. Der aktuelle Vodafone Deutschland CEO Hannes Amestreiter ehrte ihn bei einem Gala-Dinner für seine Verdienste in der Telekommunikationsbranche. 

„Du bist einer der Gründungsväter von Vodafone. Du hast Mobilfunk demokratisiert und zu dem gemacht was er heute ist“, so Ametsreiter in seiner Laudatio. „Du hast es vorgemacht: Was früher das Handy für alle war, ist heute das Gigabit für alle. Für viele war das vor kurzem noch undenkbar. Jetzt wird das Gigabit immer mehr zu Realität.“

Informationen zu Vodafone

Vodafone Deutschland ist eines der führenden integrierten Telekommunikationsunternehmen und zugleich der größte TV-Anbieter der Republik. Mit seinen 13.500 Mitarbeitern liefert der Konzern Internet, Mobilfunk, Festnetz und Fernsehen aus einer Hand. Als Gigabit Company treibt Vodafone den Infrastruktur-Ausbau in Deutschland federführend voran: Mit immer schnelleren Netzen ebnen die Düsseldorfer Deutschland den Weg in die Gigabit-Gesellschaft – ob im Festnetz oder im Mobilfunk. Geschäftskunden bieten die Düsseldorfer ein breites ICT-Portfolio: So vernetzt Vodafone Menschen und Maschinen, sichert Firmen-Netzwerke sowie Kommunikation und speichert Daten für Firmen in der deutschen Cloud. Rund 90 % aller DAX-Unternehmen und 15 von 16 Bundesländern haben sich bereits für Vodafone entschieden. Mit mehr als 47 Millionen Mobilfunk-Karten, 6,8 Millionen Festnetz-Breitband-Kunden sowie zahlreichen digitalen Lösungen erwirtschaftete Vodafone Deutschland im letzten Geschäftsjahr einen Serviceumsatz von über 10 Milliarden Euro. Vodafone Deutschland ist die größte Landesgesellschaft der Vodafone Gruppe, einem der größten Telekommunikationskonzerne der Welt. Der Konzern betreibt eigene Mobilfunk-Netze in 25 Ländern und unterhält Partnernetze in weiteren 42 Nationen. In 19 Ländern betreibt die Gruppe eigene Festnetz-Infrastrukturen. Vodafone hat weltweit rund 700 Millionen Mobilfunk- und 21 Millionen Festnetz-Kunden.

Weitere Informationen unter www.vodafone-deutschland.de.

McLeinhos

Vuca. Das ist kein neuer Vodafone-Tarif. Sondern der Modebegriff für eine Welt, die unbeständiger (volatility), unsicherer (uncertainty), komplexer (complexity) und mehrdeutiger (ambiguity) wird. Kein Wunder, dass die Arbeit eines Kommunikators heute vielschichtiger ist als noch vor einigen Jahren. Wie die externe Kommunikation von Vodafone aufgestellt ist, die Kommunikationsaufgaben im Team aufteilt und welche Charaktere sich dahinter verbergen, soll diese Story-Reihen zeigen. Den Abschluss macht Alex Leinhos, der Chef von dat janze. Im Schnell-Interview ging es um Schweine im Weltall, Abriss im Kinosaal und um eine Eigenschaft, mit der er immer wieder überrascht: Er kann eigentlich echt gut zuhören.

Was liest du momentan?
Gier von Marc Elsberg. Im Buch stellen seine Protagonisten die Theorie auf, dass Teilen schlussendlich reicher macht als Nehmen – auch in der Wirtschaft. Gefällt mir irgendwie …

Wie verbringst du deine freie Zeit?
Ich lese, spiele Klavier, trainiere. Daneben: viel, viel Familie.

Was war das erste Konzert, das du je besucht hast?
Rage Against the Machine, mit Cypress Hill als Vorband. Das Ganze fand in einem bestuhlten Kino statt, ganz oben in Michigan, USA. Nach dem Konzert standen aber irgendwie keine Stühle mehr drin.

Wohin willst du unbedingt einmal reisen?
New York, Rio, Tokio. Nach Mexico, zu den Pyramiden von Chichén Itzá. Und mal in ein buddhistisches Kloster in Südostasien.

Wie meldest du dich am Telefon?
Kommt drauf an, wer anruft. Bei externen Anrufern „Alexander Leinhos, Vodafone Presse, guten Tag.“ Bei internen reicht auch oft „Was gibt’s?“. Und in Krisensituationen zuweilen mit „Zentrale des Wahnsinns“.

Welches Halloween-Kostüm ist das Beste, was du je hattest?
Ich bin passionierter Halloween-Verweigerer. Eher Karneval. Das Beste? Millennium in Bonn. Als Volkspolizist der DDR, komplett mit weißen Handschuhen, Uniform, Koppel und Pferdestiefeln. Habe damals kurzzeitig den Verkehr in Bonn geregelt. Wurde dann aber leider polizeilich aufgehalten.

Was ist dein Lieblingswort?
Ambiguitätstoleranz. In der Konzernkommunikation zuweilen ganz hilfreich.

Was war dein erster Job?
Was mit viel Verantwortung: Ich durfte im Kaffee Faßbender in Siegburg abends die Stühle und Tische anketten, morgens sogar wieder entketten. Danach war ich Mitarbeiter des Monats bei McDonald’s.

Welches Emoji verwendest du am häufigsten?
Die Rakete.

Wem folgst du am liebsten bei Twitter?
Oh, das sind zu viele gute, kluge Menschen. Wenn ich jetzt einen nenne, sind alle anderen beleidigt und entfolgen mich.

Wenn du eine Olympia-Medaille für eine Sportart gewinnen könntest — egal ob es realistisch ist oder nicht — welche wäre das?
Taekwondo.

Welche Themen betreust du in der Pressestelle?
Fragen kann man mich alles. Wenn man mich fragt, antworte ich am liebsten zu: CEO, Wirtschaft, Politik, Regulierung und Strategie.

Was ist dir schon einmal schiefgelaufen?
Ich habe mal eine E-Mail von einer etwas enervierenden Dame an einen Kollegen weiterleiten wollen, mit einem etwas gehässigen Kommentar. Dabei nur leider weiterleiten mit antworten verwechselt. Danach schrieb ich die wohl unterwürfigste E-Mail meines Lebens.

Welches war dein Lieblingsfach in der Schule?
Die PR-Klassiker: Deutsch und Geschichte.

Hast du versteckte Talente?
Ich kann immer noch Akkordeon spielen. Habe es früher aufgegeben, weil es peinlich war. Und nein, es gibt keine Fotos davon.

Was ist dein prägendstes Erlebnis bei Vodafone?
Es sind drei: 1. Pandora, die größte Datenkrise der Vodafone-Geschichte. 2. Die Unitymedia-Übernahme, bei der bis nachts noch nicht klar war, ob die Unterschrift wirklich klappt. 3. Als ich am späten Abend vor den Jahreszahlen erfuhr, dass ich am Morgen auch noch den Exit meines damaligen CEO verkünden musste.

Warum PR?
Als Kind wollte ich Archäologe werden, danach Journalist – und wurde es dann auch. War jahrelang mein Traumberuf. Aber irgendwann mit 30 wollte ich was Neues sehen. Deshalb PR. Wobei das ja bekanntlich nur die andere Seite des Medien-Schreibtisches ist: Ein guter PRler hat sehr viel von einem guten Journalisten: Spürnase, Geschichtensinn und Kontaktfreudigkeit.

Wenn du ab jetzt zu jeder Mahlzeit immer das gleiche essen müsstest, was wäre das?
Die Wickelklöße meiner Oma aus Thüringen. Mit ihrer Petersiliensoße. Da habe ich immer das Gefühl, dass sie mitisst.

Welche Rolle würdest du gerne besetzen, wenn du in einem Film mitspielen dürftest?
Den Mr. Wolf in Pulp Fiction. Der immer dann gerufen wird, wenn es Probleme zu lösen gibt. Oder einen Tatort zu reinigen. Aber an Harvey Keitel werde ich wohl nicht rankommen.

McLeinhos

Was bei Alex Leinhos garantiert in seiner Tasche zu finden ist. © Vodafone

Wenn du einen ganzen Tag in den Schuhen von jemand anderem verbringen müsstest, wessen Schuhe würdest du auswählen und warum?
Die Turnschuhe meiner Tochter. Mit ihren Füßen. Und ihrem Alltag. In dem Dinge wie warmer Kakao, Spaghetti Bolognese und Gutenacht-Geschichten alles sind, was zählt.

Hat etwas, was deine Eltern dir beigebracht haben, dein komplettes Leben verändert?
„Sei gut zu den Menschen. Die meisten werden es dir zurückgeben.“ Ein Satz meiner Mutter. Hat in den meisten Fällen gut funktioniert. Aber manche Menschen scheinen den noch lernen zu müssen.

Was war die letzte Nachricht, die du verschickt hast?
„Ich ziehe meinen Hut :-).“

Hast du eine Eigenschaft an dir, die andere Menschen überrascht?
Ich kann eigentlich echt gut zuhören.

Was ist der wichtigste Trend in der PR für dich?
Bei aller Digitalisierung: Die Rückbesinnung auf den Wert persönlicher Kontakte. Ein Essen oder ein Bier mit einem Journalisten ist zuweilen wertvoller wie erkenntnisreicher als 1.000 Klicks auf deinem Smartphone. Deshalb: Auch mal abschalten.

Was ist dein Lieblingskommunikationsmittel?
Der Mund und der Stift.

Welchen Ratschlag würdest du deinem 18-jährigen Ich geben, wenn du das Wissen von jetzt hättest?
Nimm die unwichtigen Dinge nicht immer so wichtig. Sonst wird dir das wirklich Wichtige unwichtig. Und das ist gefährlich.

In welchem Job wärst du furchtbar?
Als Controller gäbe ich diesem Unternehmen einen Monat Überlebenschance.

Mit welchen drei Adjektiven würdest du dich beschreiben?
Kreativ, kommunikativ, spontan.

Wenn du einen Sinn abgeben müsstest – welcher wäre das?
Riechen.

Welcher Herausforderung hast du dich gerade gestellt?
Habe gestern meine erste Yoga-Stunde absolviert. In meinem Wohnzimmer. Der ‚herabschauende Hund‘ war aber wohl eher ‚Schweine im Weltall‘. Fest steht: So viel Hintern hat meine Decke wohl noch nie gesehen.

Was hat dich zu Vodafone gebracht?
Der Headhunter.

Vom i-Dötzchen zum Musterschüler – ein Bot wird flügge

Happy Birthday: Ein Jahr ist es her, dass TOBi als neuer Mitarbeiter im Kundenservice das Team verstärkte. TOBi ist aber nicht wie seine anderen männlichen Kollegen. Er menschelt – keine Frage – aber er ist ein ‚intelligent Bot‘. Schreiben und lesen kann er und kontaktfreudig ist er auch. Alles beste Voraussetzungen für diesen Job. Welchen Job? TOBi beantwortet Kundenanfragen und lernt durch diese auch täglich dazu. Der Kundenservice ist sein Klassenzimmer. Dort arbeitet und lernt er seit nunmehr einem Jahr und „hat sich prächtig entwickelt“, so Jörg Knoop, Senior Programme Manager bei Vodafone Deutschland. Knoop verantwortet bei Vodafone die Digitalisierung im Kundenservice und damit gehören innovative Lösungen wie künstliche Intelligenz oder Chatbots zu seinem Tagesgeschäft. TOBi ist sein jüngstes Baby, ein ‚intelligent Bot‚ und damit war auch seinerzeit die Namensgebung geklärt: die Anfangsbuchstaben in umgekehrter Reihenfolge hörten sich fein an und passten zu diesem cleveren Schüler.

i-Dötzchen mit besonderem Charme
Ruft ein Kunde die Vodafone Service Hotline an, hört er: „Herzlich willkommen bei Vodafone. Wussten sie schon: Wir bieten auch Messaging an. Wenn Sie möchten, dann geht es hier lang.“ An dieser Stelle kommt seit Ende April 2018 TOBi ins Spiel, der die Anliegen thematisch einordnet, selbst löst oder dem richtigen Mitarbeiter zuordnet. Die ersten Kundendialoge erfolgten noch per SMS und die thematische Bandbreite war überschaubar. i-Dötzchen TOBi entwickelte sich aber schnell zum Musterschüler für Kundenanliegen. Dank seiner künstlichen Intelligenz ordnet er nicht nur die verschiedenen Anliegen der Kunden schnell thematisch ein, sondern löst viele davon selbst. Dabei ist er stets höflich, jedoch auch direkt und er nimmt alles wörtlich. Er kennt keinen Sarkasmus oder Sprichwörter. Das führte in der Vergangenheit zu manch lustigem Kundenchat. Beispielsweise wünschte sich ein Kunde nur eine Partnerkarte und wollte diese anfordern. TOBi bedankte sich und antwortete er sei schon vergeben. Dieses und weitere Missverständnisse wurden langsam aus dem Weg programmiert, denn auch TOBi lernt täglich dazu. Auch als Maschine ist das möglich. Schnell kamen weitere Kommunikationskanäle sprich Schulfächer wie WhatsApp, Apple Business Chat und Facebook Messenger hinzu.

Vom i-Dötzchen zum Musterschüler – ein Bot wird flügge

Der intelligente Chatbot TOBi kommuniziert mit Kunden über viele Wege. © Vodafone

Darüber kommuniziert TOBi heute mit Kunden und bemüht sich mit zunehmendem Erfolg, deren Anliegen zu lösen. In über 20% aller Anfragen ist er dabei schon erfolgreich. Mittlerweile hat sich i-Dötzchen TOBi zum Musterschüler entwickelt.

Lernen steht weiterhin täglich auf TOBi´s Stundenplan
Schulkinder lernen von ihren Lehrern, TOBi von seinen Trainern. Damit er immer mehr Anliegen selbst zur Zufriedenheit der Kunden lösen kann, lernt er täglich dazu. 17 Lehrer, seine Trainer, bringen ihm alles bei, was er wissen muss – und das ist nicht wenig. Diese Trainer sind Mitarbeiter aus dem Kundenservice, die ihre langjährigen eigenen Erfahrungen an TOBi weitergeben. Dass sie mal als Lehrer zum Einsatz kommen würden, haben die wenigsten von ihnen erwartet. Doch künstliche Intelligenz lebt nun mal von den Erfahrungen des Menschen. Sales-Anfragen, Neuverträge oder Vertragsverlängerungen zählen mittlerweile zu TOBi´s Standard-Anfragen, die er löst. Und seit kurzem kann TOBi auch Sprachnachrichten verstehen und verarbeiten. Hier muss er allerdings noch üben. Auch Bilder erkennt er und filtert nicht relevante Bilder heraus. Damit entlastet er seine Kollegen, die Kundenbetreuer.

Der Musterschüler legt noch einen drauf
Die nächste Prüfung wird sein, auch Bilder von Rechnungen oder Screenshots zum Mobilen Bezahlen zu erkennen und korrekt zu verarbeiten. TOBi soll künftig auch an interne Systeme (Backend) angebunden werden, um noch schneller daraus Informationen beispielsweise über Massenstörungen prüfen oder den Mahnstatus abfragen zu können. Mit Backend-Informationen könnte TOBi zum Beispiel auch den aktuellen Tarif eines Kunden abfragen und mögliche Tarifwechsel-Möglichkeiten automatisiert prüfen und anbieten. All das zeigt: TOBIs Wissendurst ist noch lange nicht gedeckt, seine Fähigkeiten noch nicht ausgereizt. Wir warten gespannt auf sein zweites Schuljahr!

5G Edge Computing: Die kleinsten Rechenzentren im Netz

Sie brauchen kaum mehr Platz als ein handelsübliches Notebook. Sie sind unscheinbar. Sie machen viele digitale Innovationen möglich. Die kleinsten Rechenzentren im Netz. Mit Edge Computing wandern die Rechenzentren direkt an den Ort, an dem die Daten entstehen: In die Industriehalle, in das Klinikum oder an die Straßenecke. Die Daten müssen dann keine langen Wege mehr quer durch Deutschland zurücklegen, um verarbeitet zu werden. All das passiert direkt ‚am Rande des Netzwerks‘. Das spart Zeit: Der Austausch von Daten funktioniert dann in Echtzeit.

5G Edge Computing: Die kleinsten Rechenzentren im Netz

5G Edge Computing: Kleine Echtzeit-Rechenzentren verarbeiten Daten direkt am Ort des Geschehens. © Vodafone

Wer über 5G spricht, nennt früher oder später auch den Begriff ‚Latenz‘. Leichter: Reaktionszeit. Also die Zeit, die Daten benötigen, um verarbeitet zu werden und vom Sender zum Empfänger zu gelangen. Im Alltag von Smartphone zu Smartphone. Im Internet der Dinge von Maschine zu Maschine. Oder im Straßenverkehr von Auto zu Auto. 5G reduziert diese Latenzzeit. Heute sind mit LTE Reaktionszeiten von etwa 40 Millisekunden möglich. Für die allermeisten Kommunikationsformen ist das mehr als ausreichend. Wenn Daten jedoch in Echtzeit ausgetauscht werden müssen, bietet 5G Vorteile. Die fünfte Mobilfunkgeneration überträgt Daten quasi verzögerungsfrei. Die Latenzzeit wird auf weniger als 10 Millisekunden reduziert. Das ist dann etwa so schnell wie das menschliche Nervensystem. Ein Grund dafür ist neben der Weiterentwicklung der Mobilfunkmasten Mobile Edge Computing (MEC).

Bislang legen Daten lange Wege quer durch Deutschland zurück
Heute legen Daten erstaunlich lange Wege zurück, ehe sie beim Empfänger ankommen. Vom Mobilfunkmasten aus geht es unter der Erde über das sogenannte Transportnetz ins Kernnetz und auf diese Weise oft hunderte Kilometer bis zum nächsten Rechenzentrum. Hier werden sämtliche Daten verarbeitet und an den Empfänger vermittelt. Das funktioniert ähnlich wie in einer Postzentrale. Damit die Daten die kilometerweiten Wege zurücklegen, braucht es Zeit. Das ist für uns Menschen übrigens quasi gar nicht spürbar, wenn wir mit unserem Smartphone im Netz surfen und Nachrichten versenden. Doch es gibt zukünftig Anwendungen, die Echtzeit-Kommunikation benötigen.

Ein erster Schritt zu 5G: Supercore Rechenzentren
Mit vier neuen 5G-Supercore Rechenzentren erhöht Vodafone bereits jetzt die Anzahl der Rechenzentren und verringert damit die Wege, die Daten zurücklegen müssen, um verarbeitet zu werden. Die 5G-Supercore Rechenzentren sind nicht nur leistungsstärker, sie dezentralisieren auch die Datenverarbeitung. Zusätzlich werden bestehende Rechenzentren modernisiert. Und das ist erst der Anfang.

5G Edge Computing: Die kleinsten Rechenzentren im Netz

Der erste 5G-Mast von Vodafone funkt im 5G Mobility Lab.

Edge Computing: Datenverarbeitung direkt am Ort des Geschehens
Edge Computing wird die Anzahl der Rechenzentren in Deutschland vervielfachen. Die Rechenzentren wandern dann direkt an den Rande des Netzwerks. Oder: Direkt an den Ort des Geschehens. Also dorthin, wo die Daten entstehen. Beispielsweise direkt in die Industriehalle. Diese Echtzeit-Rechenzentren sind dann nicht mehr riesig und mit hunderten Servern ausgestattet. Sie sind unscheinbar. Und sie brauchen in vielen Fällen nicht mehr Platz als ein herkömmliches Notebook.

Schneller und sicherer: Edge Computing in der Industrie
Wenn bei einer Roboterstraße beispielsweise mehrere Roboter perfekt aufeinander abgestimmt arbeiten, erhöht Edge Computing die Präzision, mit der sie das tun. Denn ein Roboter informiert seine Kollegen – beispielsweise über einen aktuellen Arbeitsschritt, den er ausübt und der für die folgenden Schritte wichtig ist – in Echtzeit. Die Informationen, die der Roboter teilt, werden direkt in der Industriehalle verarbeitet und an alle weiteren Roboterarme und Maschinen übertragen. Kurz: Die Wege sind kürzer und der Datenaustausch wird schneller. Diese neue Netztopologie erhöht zusätzlich noch einmal die Datensicherheit weil die Daten beispielsweise einen Unternehmens-Campus gar nicht mehr verlassen.

5G Edge Computing: Die kleinsten Rechenzentren im Netz

Edge Computing ermöglicht die Kommunikation in Echtzeit. Auch zwischen Robotern.

Erkennen von Fußgängern oder Gefahren: Edge Computing im Straßenverkehr
Auch im Straßenverkehr werden kleine Echtzeit-Rechenzentren eine bedeutende Rolle spielen. Im Auto werden sich sämtliche Technologien bestmöglich ergänzen müssen. Zum Beispiel 5G, LTE, WLAN, Kameras und Sensoren. Wenn eine Kamera an einem Auto erkennt, dass sich vor dem Auto etwas auf der Straße bewegt, wandern diese von der Kamera erfassten Daten in ein Echtzeit-Rechenzentrum direkt in der Nähe des Fahrzeugs. Dort werden die Bilddaten analysiert. Es wird beispielsweise erkannt, dass ein Kind einem Ball hinterherläuft und die Straße überquert. Basierend auf Erfahrungswerten kann sogar ermittelt werden, wie lange das Kind wahrscheinlich benötigen wird, um wieder auf dem Bürgersteig zu sein. Also eine Vorhersage der Zeit, bis die gefährliche Situation beendet ist. Diese zeitkritischen Informationen müssen auf schnellstem Wege zurück zum Auto gelangen, sodass es den Fahrer im Notfall warnt oder zukünftig eigenständig bremst, um einen Unfall zu vermeiden. Weil ein vollautomatisiertes Auto zukünftig pro Minute bis zu ein Gigabyte Daten verbrauchen wird, wäre eine Verarbeitung dieser Daten direkt im Fahrzeug kaum realisierbar.

Bessere Qualität bei AR und VR: Edge Computing für Privatkunden
Privatkunden werden weniger mit dem eigenen Smartphone und klassischen Messenger-Diensten von den kleinen Echtzeit-Rechenzentren profitieren. Wenn wir beispielsweise eine Nachricht bei WhatsApp versenden oder ein Video bei Youtube streamen, spüren wir nicht ob das mit einer Verzögerung von 10 oder 40 Millisekunden geschieht. Wichtiger ist eine Echtzeit-Datenübertragung dagegen, um virtuelle Realitäten (VR) oder erweiterte Realitäten (AR) in bestmöglicher Qualität wahrzunehmen. In Stadien oder Event-Arenen könnten Zuschauer so zukünftig ständig aktuelle Zusatzinformationen zum Geschehen auf dem Spielfeld oder auf der Bühne erhalten.

Primaballerina

Pressestelle – Moment: Presse-was? Die Bezeichnung klingt nicht nur altbacken, sie ist es auch. Denn heutzutage bedeutet Unternehmenskommunikation nicht nur die Einwegkommunikation zu Journalisten zu forcieren, sondern vor allem in den Dialog zu treten – analog wie digital. Vielfalt ist hier die Devise. Wie vielfältig die externe Kommunikation von Vodafone ist, soll diese Story-Reihe zeigen. Als nächstes ist Sarah Rötzer dran und deckt auf, warum sie Fischverpackungen etikettiert hat, in welcher Situation sie gerne im Erdboden versunken wäre und welche Geheimsprache sie beherrscht. 

Was liest du momentan?
Auf meinem Nachtisch liegen „Born to be wild – Kinder verstehen“ und „Machen Sie doch, was Sie wollen!“ – das ist Coaching-Literatur für meine Ausbildung. Ich komme aber leider im Moment viel zu wenig zum Lesen …

Wie verbringst du deine freie Zeit?
Mit meiner kleinen Tochter. Freitagabends geht’s zum Chor und samstags habe ich eine Stunde Yoga für mich – da passt der Papa auf.

Was war das erste Konzert, das du je besucht hast?
Die Ärzte im PC69 in Bielefeld. Durch diesen Fragebogen habe ich gelernt, dass auch Kollegin Ute Brambrink dort ihr erstes Konzert besucht hat. Legendärer Ort!

Wohin willst du unbedingt einmal reisen?
Nach Tel Aviv.

Warum PR?
Weil ich sehr kommunikativ bin, und gerne mit Sprache und Menschen arbeite. Außerdem bin ich überzeugt, dass Firmen einen stärken Dialog mit Anspruchsgruppen führen müssen, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein.

Wie meldest du dich am Telefon?
Bislang mit: „Vodafone Pressestelle, Sarah Rötzer, Guten Tag.“ Ich hadere allerdings mit dem Begriff Pressestelle. Vielleicht ab sofort mit „Vodafone Unternehmenskommunikation, guten Tag.“?

Welches Halloweenkostüm ist das Beste, was du je hattest?
Halloween ist mir zu amerikanisch. Den „trick or treat“-Kids würde ich am liebsten sagen „kommt zu St. Martin wieder mit Eurer Laterne“. Zu Karneval bin ich mal als Morticia Addams gegangen. Ich sah so gruselig aus, dass ich mich im Spiegel selbst erschreckt hab, und dachte: nächstes Jahr doch lieber Ballerina. 😉

Was ist dein Lieblingswort?
Wunderbar. Und prima.

Was war dein erster Job?
Ich habe mal in den Winterferien in einer Fischfabrik gearbeitet bei eisigen Temperaturen und Fischverpackungen etikettiert. Danach habe ich viel gekellnert.

Welches Emoji verwendest du am häufigsten?
Der Affe, der sich die Augen zuhält. Oder das ‚lach mich schlapp-Smiley‘.

Wem folgst du am liebsten bei Twitter?
Kai Diekmann. Und Steffen Seibert. Ich nutze Twitter aber nur selten so, wie es gedacht ist: als Echtzeit-Medium. Dann könnte ich nicht mehr arbeiten.

Was hat dich zu Vodafone gebracht?
Mein Chef.

Wenn du eine Olympia-Medaille für eine Sportart gewinnen könntest — egal ob es realistisch ist oder nicht — welche wäre das?
Biathlon. Weil ich total gerne Ausdauersport mache und super schießen kann. Ich habe nur hier nicht die richtigen Rahmenbedingungen für den Sport. 😉

Was ist dir schon einmal schiefgelaufen?
Ich habe vor vielen Jahren mal ein sensibles Dokument per Mail verschickt. Ich habe dabei nicht gemerkt, dass ein Name von Outlook in eine falsche Mailadresse gewandelt wurde. Seitdem gucke ich dreimal aufs Adressfeld und die Anhänge bevor ich etwas verschicke.

Welches war dein Lieblingsfach in der Schule?
Alle Sprachen.

Hast du versteckte Talente?
Ich habe einen super Orientierungssinn – 1000 Mal besser als mein Mann. Und: Ich kann ein Lied, dass ich das erste Mal höre, direkt mitsingen. Auch wenn es Fantasie-Italienisch ist. Tuttiqualicalicali que … 😉

Was ist dein prägendstes Erlebnis bei Vodafone?
Leider ein negatives. Ich hatte zu Beginn ein unschönes Vorgesetzten-Verhältnis. Aber zum Glück hat sich die Vodafone-Kultur durchgesetzt. Und im Nachhinein kann ich sagen: viel gelernt und daran gewachsen.

Wenn du ab jetzt zu jeder Mahlzeit immer das gleiche essen müsstest, was wäre das?
Salat. Den kann man variieren.

Welche Rolle würdest du gerne besetzen, wenn du in einem Film mitspielen dürftest?
Kelly McGillis in Top Gun. Oder Mary in Downton Abbey.

Welche Themen betreust du in der Pressestelle?
Alle Konzern-Themen, insbesondere die Regulierungsthemen und Geschäftszahlen.

Wenn du einen ganzen Tag in den Schuhen von jemand anderen verbringen müsstest, wessen Schuhe würdest du auswählen und warum?
Paris Hilton oder Heidi Klum – die haben genau so große Füße wie ich, bekommen von den Designern aber Maßanfertigungen.

Hat etwas, was deine Eltern dir beigebracht haben, dein komplettes Leben verändert?
Geprägt hat mich: Man muss das Leben genießen. Und: Leben und leben lassen.

Primaballerina

Dinge, die man bei Sarah auf dem Schreibtisch findet: Cappucino und Coding-Käfer, Notizbuch und Nachtlektüre, Lippenstift und LTE-Tanne. © Vodafone

Hast du eine Eigenschaft an dir, die andere Menschen überrascht?
Ich befürchte ich bin ziemlich durchschaubar. 😉

Was ist dein Lieblingskommunikationsmittel?
WhatsApp.

Welchen Ratschlag würdest du deinem 18-jährigen Ich geben, wenn du das Wissen von jetzt hättest?
Studiere etwas mit Tiefgang. Psychologie zum Beispiel.

In welchem Job wärst du furchtbar?
Vermutlich als Steuerberater.

Mit welchen drei Adjektiven würdest du dich beschreiben?
Pragmatisch, gut gelaunt, harmonieliebend.

Wenn du einen Sinn abgeben müsstest – welcher wäre das?
Hören. Ich bin kein auditiver Typ.

Welcher Herausforderung hast du dich gerade gestellt?
Ich bin Mama geworden und stelle mich der Herausforderung Berufsleben und Familie unter einen Hut zu bekommen. Das klappt bisher ganz gut. Zusätzlich bin ich in den Endzügen einer Coaching- und Change Management-Ausbildung. Ich freue mich sehr über diese persönliche Bereicherung.

Jetzt wird`s sportlich

Mittagspause: Nicht nur in der Vodafone-Kantine herrscht reges Treiben. Auch im Gebäudetrakt gegenüber ist rund um die Uhr viel los. Auf dem Laufband absolviert Veli Celik zehn Kilometer. Neben ihm hievt Maie Farghaly Gewichte. Peter van Meijl bevorzugt den Yogakurs und Pedro Cegarra geht regelmäßig zum Stretchen. So unterschiedlich diese Sportaktivitäten klingen, so haben sie doch eines gemeinsam: das Vodafone-Fitnessstudio am Düsseldorfer Firmensitz. Die einheitliche Sprache dort heißt ‚Sport‘. Im Angebot gibt es Fitnesskurse und eine Fläche von rund 300m² mit modernen Fitnessgeräten. Ein Großteil der 5.000 Campus-Mitarbeiter nutzt diese Sportmöglichkeit regelmäßig. Ob in der Mittagspause oder am Abend – da schwitzen Ukrainer neben Spaniern, stretchen Niederländer gemeinsam mit Engländern, Deutschen und Türken: hier herrscht Internationalität und das täglich.    

„Für mich ist es total praktisch, in unserem Mitarbeiter-Studio zu trainieren, weil es direkt hier am Campus ist“, erklärt Maie Farghaly. Die kleine Ägypterin trainiert täglich und mag die angenehme Atmosphäre. „Hier ist es völlig normal, dass ich mit einem Kopftuch trainiere.“ Sie ist eine von Vielen. Eine von 5.000 Mitarbeitern, darunter rund 70 verschiedene Nationalitäten, die am Vodafone Campus in Düsseldorf arbeiten und Sport treiben. Ägypter, Spanier, Italiener, Inder, Deutsche, Ukrainer, Niederländer, Engländer, Chinesen, Tschechen und Türken sind nur einige Beispiele. Und viele von ihnen trifft man auch im Campus eigenen Fitnessstudio. Denn das Studio steht jedem Mitarbeiter kostenlos zur Verfügung. Hierarchien, Hautfarben, Geschlechter verlieren in der sportlichen Umgebung an Bedeutung, einzig der sportliche Gedanke zählt. „Und das schweißt zusammen“, weiß Farghaly. Verständigungsprobleme gibt es hier keine. Die gängige Sprache ist selbstverständlich der Sport und dann hört man unterschiedlichste Sprachen – überwiegend aber Englisch und Deutsch. Peter van Meijl schätzt die internationale Atmosphäre: „Hier lernt man nicht nur Kolleginnen und Kollegen aus anderen Fachabteilungen, sondern eben auch aus anderen Ländern kennen, wo man bislang vielleicht nur Urlaub gemacht hat.“ Der ein oder andere Tipp wird dann gerne ausgetauscht.

Weltweit seit 2014: Bei Vodafone seit 1997 täglich
Am 6. April ist der Internationale Tag des Sports für Entwicklung und Frieden. Der Gedenktag wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 23. August 2013 einstimmig beschlossen und 2014 erstmals weltweit gefeiert. Bei Vodafone aber ist täglich ‚Internationaler Tag des Sports‘ und das seit 1997. Denn dann wurde das Mitarbeiter-Studio erstmals am Seestern für alle Mitarbeiter eröffnet. Ende 2012 zog auch das Studio in die neuen Räumlichkeiten am heutigen Vodafone Campus. Auf einer Fläche von 300m² gibt es eine große Anzahl von modernen Fitness- und Ergogeräten und einen Kursraum für Gruppenkurse wie Zumba, Yoga, Pilates & Co. Moderne Trends werden regelmäßig aufgegriffen und Trainer betreuen während der Öffnungszeiten die Sportler. Rund 2.700 Besuche verzeichnet das Studio monatlich und die Zahl nimmt stetig zu. Da gibt es Vieltrainierer, Kurzbesucher, Dauergäste oder Mittags-Pausenfüller. Egal ob Führungskraft oder Mitarbeiter, deutschsprachig oder fremdsprachig, im Sport-Outfit haben alle dasselbe Ziel: fit und gesund bleiben oder werden.

Jetzt wird`s sportlich

Rund 70 verschiedene Nationalitäten arbeiten und trainieren am Vodafone Campus. © Vodafone

Erster erfolgreicher Test für übernächste Mobilfunk-Generation 6G

Erster erfolgreicher Test für übernächste Mobilfunk-Generation 6G

Während in Mainz noch die Auktion für die nächste Mobilfunk-Ggeneration 5G läuft, läutet Vodafone heute bereits die Zukunftstechnologie 6G ein. Denn im Düsseldorfer Zukunftslabor hat das Unternehmen heute einen ersten 6G-Prototypen vorgestellt. Diese neue Technologie liefert künftig die Supra-Leitung für Magnetautos und schwebende Flugtaxen. Damit verkürzt sich beispielsweise die normale Fahrtzeit von Berlin nach München auf unter 30 Minuten – von Haustür zu Haustür. Zudem leisten 6G-Supra-Leitungen künftig einen entscheidenden Beitrag zur Energie-Einsparung – und damit zum weltweiten Klimaschutz.

Die Entwicklung ist damit klar vorgezeichnet: Mit 5G werden Autos intelligent. Sie fahren, vom Computer gelenkt, ohne Lenkrad und Fahrer zu ihrem Ziel. Die Insassen können sich entspannen, sich unterhalten oder einen Film schauen. Unfälle und Staus gehören der Vergangenheit an. Mobilfunk-Systeme und Radar sorgen für freie Fahrt und lenken sicherer durch den Verkehr der Zukunft, als es ein Mensch jemals könnte.

Die heute erstmals vorgestellte 6G-Technologie setzt genau darauf auf und läutet das Zeitalter des Magnetismus ein: Der größte Teil unserer Energie wird heute lediglich dazu verwendet, Reibungskräfte zu überwinden. Reibung zwischen Straßenbelag und Rädern, zwischen Karosserie und Luft. Bei Magnetautos wäre das anders. Einmal angeschoben, gleiten sie widerstandslos über den Boden, wenn auch der Luftwiderstand bleibt.

Die technische Lösung für diese Magnet-Technik liefert künftig die Supraleitung 6G, mit der sehr starke, permanente Magnetfelder erzeugt werden können. Im Labor konnte Vodafone Deutschland heute bereits eine erste solche Supra-Leitung aufbauen und erste Gegenstände zum Schweben bringen. Damit ist klar: Bis zum ‚Hoverboard‘ aus dem Film ‚Zurück in die Zukunft‘, einem Skateboard, das scheinbar schwerelos durch die Luft gleitet, ist es also nicht mehr so weit, wie wir annehmen.

Aprilscherz: Erster erfolgreicher Test für übernächste Mobilfunk-Generation 6G

Aprilscherz: Erster erfolgreicher Test für übernächste Mobilfunk-Generation 6G

Während in Mainz noch die Auktion für die nächste Mobilfunk-Ggeneration 5G läuft, läutet Vodafone heute bereits die Zukunftstechnologie 6G ein. Denn im Düsseldorfer Zukunftslabor hat das Unternehmen heute einen ersten 6G-Prototypen vorgestellt. Diese neue Technologie liefert künftig die Supra-Leitung für Magnetautos und schwebende Flugtaxen. Damit verkürzt sich beispielsweise die normale Fahrtzeit von Berlin nach München auf unter 30 Minuten – von Haustür zu Haustür. Zudem leisten 6G-Supra-Leitungen künftig einen entscheidenden Beitrag zur Energie-Einsparung – und damit zum weltweiten Klimaschutz.

Die Entwicklung ist damit klar vorgezeichnet: Mit 5G werden Autos intelligent. Sie fahren, vom Computer gelenkt, ohne Lenkrad und Fahrer zu ihrem Ziel. Die Insassen können sich entspannen, sich unterhalten oder einen Film schauen. Unfälle und Staus gehören der Vergangenheit an. Mobilfunk-Systeme und Radar sorgen für freie Fahrt und lenken sicherer durch den Verkehr der Zukunft, als es ein Mensch jemals könnte.

Die heute erstmals vorgestellte 6G-Technologie setzt genau darauf auf und läutet das Zeitalter des Magnetismus ein: Der größte Teil unserer Energie wird heute lediglich dazu verwendet, Reibungskräfte zu überwinden. Reibung zwischen Straßenbelag und Rädern, zwischen Karosserie und Luft. Bei Magnetautos wäre das anders. Einmal angeschoben, gleiten sie widerstandslos über den Boden, wenn auch der Luftwiderstand bleibt.

Die technische Lösung für diese Magnet-Technik liefert künftig die Supraleitung 6G, mit der sehr starke, permanente Magnetfelder erzeugt werden können. Im Labor konnte Vodafone Deutschland heute bereits eine erste solche Supra-Leitung aufbauen und erste Gegenstände zum Schweben bringen. Damit ist klar: Bis zum ‚Hoverboard‘ aus dem Film ‚Zurück in die Zukunft‘, einem Skateboard, das scheinbar schwerelos durch die Luft gleitet, ist es also nicht mehr so weit, wie wir annehmen.