McLeinhos

Vuca. Das ist kein neuer Vodafone-Tarif. Sondern der Modebegriff für eine Welt, die unbeständiger (volatility), unsicherer (uncertainty), komplexer (complexity) und mehrdeutiger (ambiguity) wird. Kein Wunder, dass die Arbeit eines Kommunikators heute vielschichtiger ist als noch vor einigen Jahren. Wie die externe Kommunikation von Vodafone aufgestellt ist, die Kommunikationsaufgaben im Team aufteilt und welche Charaktere sich dahinter verbergen, soll diese Story-Reihen zeigen. Den Abschluss macht Alex Leinhos, der Chef von dat janze. Im Schnell-Interview ging es um Schweine im Weltall, Abriss im Kinosaal und um eine Eigenschaft, mit der er immer wieder überrascht: Er kann eigentlich echt gut zuhören.

Was liest du momentan?
Gier von Marc Elsberg. Im Buch stellen seine Protagonisten die Theorie auf, dass Teilen schlussendlich reicher macht als Nehmen – auch in der Wirtschaft. Gefällt mir irgendwie …

Wie verbringst du deine freie Zeit?
Ich lese, spiele Klavier, trainiere. Daneben: viel, viel Familie.

Was war das erste Konzert, das du je besucht hast?
Rage Against the Machine, mit Cypress Hill als Vorband. Das Ganze fand in einem bestuhlten Kino statt, ganz oben in Michigan, USA. Nach dem Konzert standen aber irgendwie keine Stühle mehr drin.

Wohin willst du unbedingt einmal reisen?
New York, Rio, Tokio. Nach Mexico, zu den Pyramiden von Chichén Itzá. Und mal in ein buddhistisches Kloster in Südostasien.

Wie meldest du dich am Telefon?
Kommt drauf an, wer anruft. Bei externen Anrufern „Alexander Leinhos, Vodafone Presse, guten Tag.“ Bei internen reicht auch oft „Was gibt’s?“. Und in Krisensituationen zuweilen mit „Zentrale des Wahnsinns“.

Welches Halloween-Kostüm ist das Beste, was du je hattest?
Ich bin passionierter Halloween-Verweigerer. Eher Karneval. Das Beste? Millennium in Bonn. Als Volkspolizist der DDR, komplett mit weißen Handschuhen, Uniform, Koppel und Pferdestiefeln. Habe damals kurzzeitig den Verkehr in Bonn geregelt. Wurde dann aber leider polizeilich aufgehalten.

Was ist dein Lieblingswort?
Ambiguitätstoleranz. In der Konzernkommunikation zuweilen ganz hilfreich.

Was war dein erster Job?
Was mit viel Verantwortung: Ich durfte im Kaffee Faßbender in Siegburg abends die Stühle und Tische anketten, morgens sogar wieder entketten. Danach war ich Mitarbeiter des Monats bei McDonald’s.

Welches Emoji verwendest du am häufigsten?
Die Rakete.

Wem folgst du am liebsten bei Twitter?
Oh, das sind zu viele gute, kluge Menschen. Wenn ich jetzt einen nenne, sind alle anderen beleidigt und entfolgen mich.

Wenn du eine Olympia-Medaille für eine Sportart gewinnen könntest — egal ob es realistisch ist oder nicht — welche wäre das?
Taekwondo.

Welche Themen betreust du in der Pressestelle?
Fragen kann man mich alles. Wenn man mich fragt, antworte ich am liebsten zu: CEO, Wirtschaft, Politik, Regulierung und Strategie.

Was ist dir schon einmal schiefgelaufen?
Ich habe mal eine E-Mail von einer etwas enervierenden Dame an einen Kollegen weiterleiten wollen, mit einem etwas gehässigen Kommentar. Dabei nur leider weiterleiten mit antworten verwechselt. Danach schrieb ich die wohl unterwürfigste E-Mail meines Lebens.

Welches war dein Lieblingsfach in der Schule?
Die PR-Klassiker: Deutsch und Geschichte.

Hast du versteckte Talente?
Ich kann immer noch Akkordeon spielen. Habe es früher aufgegeben, weil es peinlich war. Und nein, es gibt keine Fotos davon.

Was ist dein prägendstes Erlebnis bei Vodafone?
Es sind drei: 1. Pandora, die größte Datenkrise der Vodafone-Geschichte. 2. Die Unitymedia-Übernahme, bei der bis nachts noch nicht klar war, ob die Unterschrift wirklich klappt. 3. Als ich am späten Abend vor den Jahreszahlen erfuhr, dass ich am Morgen auch noch den Exit meines damaligen CEO verkünden musste.

Warum PR?
Als Kind wollte ich Archäologe werden, danach Journalist – und wurde es dann auch. War jahrelang mein Traumberuf. Aber irgendwann mit 30 wollte ich was Neues sehen. Deshalb PR. Wobei das ja bekanntlich nur die andere Seite des Medien-Schreibtisches ist: Ein guter PRler hat sehr viel von einem guten Journalisten: Spürnase, Geschichtensinn und Kontaktfreudigkeit.

Wenn du ab jetzt zu jeder Mahlzeit immer das gleiche essen müsstest, was wäre das?
Die Wickelklöße meiner Oma aus Thüringen. Mit ihrer Petersiliensoße. Da habe ich immer das Gefühl, dass sie mitisst.

Welche Rolle würdest du gerne besetzen, wenn du in einem Film mitspielen dürftest?
Den Mr. Wolf in Pulp Fiction. Der immer dann gerufen wird, wenn es Probleme zu lösen gibt. Oder einen Tatort zu reinigen. Aber an Harvey Keitel werde ich wohl nicht rankommen.

McLeinhos

Was bei Alex Leinhos garantiert in seiner Tasche zu finden ist. © Vodafone

Wenn du einen ganzen Tag in den Schuhen von jemand anderem verbringen müsstest, wessen Schuhe würdest du auswählen und warum?
Die Turnschuhe meiner Tochter. Mit ihren Füßen. Und ihrem Alltag. In dem Dinge wie warmer Kakao, Spaghetti Bolognese und Gutenacht-Geschichten alles sind, was zählt.

Hat etwas, was deine Eltern dir beigebracht haben, dein komplettes Leben verändert?
„Sei gut zu den Menschen. Die meisten werden es dir zurückgeben.“ Ein Satz meiner Mutter. Hat in den meisten Fällen gut funktioniert. Aber manche Menschen scheinen den noch lernen zu müssen.

Was war die letzte Nachricht, die du verschickt hast?
„Ich ziehe meinen Hut :-).“

Hast du eine Eigenschaft an dir, die andere Menschen überrascht?
Ich kann eigentlich echt gut zuhören.

Was ist der wichtigste Trend in der PR für dich?
Bei aller Digitalisierung: Die Rückbesinnung auf den Wert persönlicher Kontakte. Ein Essen oder ein Bier mit einem Journalisten ist zuweilen wertvoller wie erkenntnisreicher als 1.000 Klicks auf deinem Smartphone. Deshalb: Auch mal abschalten.

Was ist dein Lieblingskommunikationsmittel?
Der Mund und der Stift.

Welchen Ratschlag würdest du deinem 18-jährigen Ich geben, wenn du das Wissen von jetzt hättest?
Nimm die unwichtigen Dinge nicht immer so wichtig. Sonst wird dir das wirklich Wichtige unwichtig. Und das ist gefährlich.

In welchem Job wärst du furchtbar?
Als Controller gäbe ich diesem Unternehmen einen Monat Überlebenschance.

Mit welchen drei Adjektiven würdest du dich beschreiben?
Kreativ, kommunikativ, spontan.

Wenn du einen Sinn abgeben müsstest – welcher wäre das?
Riechen.

Welcher Herausforderung hast du dich gerade gestellt?
Habe gestern meine erste Yoga-Stunde absolviert. In meinem Wohnzimmer. Der ‚herabschauende Hund‘ war aber wohl eher ‚Schweine im Weltall‘. Fest steht: So viel Hintern hat meine Decke wohl noch nie gesehen.

Was hat dich zu Vodafone gebracht?
Der Headhunter.

Primaballerina

Pressestelle – Moment: Presse-was? Die Bezeichnung klingt nicht nur altbacken, sie ist es auch. Denn heutzutage bedeutet Unternehmenskommunikation nicht nur die Einwegkommunikation zu Journalisten zu forcieren, sondern vor allem in den Dialog zu treten – analog wie digital. Vielfalt ist hier die Devise. Wie vielfältig die externe Kommunikation von Vodafone ist, soll diese Story-Reihe zeigen. Als nächstes ist Sarah Rötzer dran und deckt auf, warum sie Fischverpackungen etikettiert hat, in welcher Situation sie gerne im Erdboden versunken wäre und welche Geheimsprache sie beherrscht. 

Was liest du momentan?
Auf meinem Nachtisch liegen „Born to be wild – Kinder verstehen“ und „Machen Sie doch, was Sie wollen!“ – das ist Coaching-Literatur für meine Ausbildung. Ich komme aber leider im Moment viel zu wenig zum Lesen …

Wie verbringst du deine freie Zeit?
Mit meiner kleinen Tochter. Freitagabends geht’s zum Chor und samstags habe ich eine Stunde Yoga für mich – da passt der Papa auf.

Was war das erste Konzert, das du je besucht hast?
Die Ärzte im PC69 in Bielefeld. Durch diesen Fragebogen habe ich gelernt, dass auch Kollegin Ute Brambrink dort ihr erstes Konzert besucht hat. Legendärer Ort!

Wohin willst du unbedingt einmal reisen?
Nach Tel Aviv.

Warum PR?
Weil ich sehr kommunikativ bin, und gerne mit Sprache und Menschen arbeite. Außerdem bin ich überzeugt, dass Firmen einen stärken Dialog mit Anspruchsgruppen führen müssen, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein.

Wie meldest du dich am Telefon?
Bislang mit: „Vodafone Pressestelle, Sarah Rötzer, Guten Tag.“ Ich hadere allerdings mit dem Begriff Pressestelle. Vielleicht ab sofort mit „Vodafone Unternehmenskommunikation, guten Tag.“?

Welches Halloweenkostüm ist das Beste, was du je hattest?
Halloween ist mir zu amerikanisch. Den „trick or treat“-Kids würde ich am liebsten sagen „kommt zu St. Martin wieder mit Eurer Laterne“. Zu Karneval bin ich mal als Morticia Addams gegangen. Ich sah so gruselig aus, dass ich mich im Spiegel selbst erschreckt hab, und dachte: nächstes Jahr doch lieber Ballerina. 😉

Was ist dein Lieblingswort?
Wunderbar. Und prima.

Was war dein erster Job?
Ich habe mal in den Winterferien in einer Fischfabrik gearbeitet bei eisigen Temperaturen und Fischverpackungen etikettiert. Danach habe ich viel gekellnert.

Welches Emoji verwendest du am häufigsten?
Der Affe, der sich die Augen zuhält. Oder das ‚lach mich schlapp-Smiley‘.

Wem folgst du am liebsten bei Twitter?
Kai Diekmann. Und Steffen Seibert. Ich nutze Twitter aber nur selten so, wie es gedacht ist: als Echtzeit-Medium. Dann könnte ich nicht mehr arbeiten.

Was hat dich zu Vodafone gebracht?
Mein Chef.

Wenn du eine Olympia-Medaille für eine Sportart gewinnen könntest — egal ob es realistisch ist oder nicht — welche wäre das?
Biathlon. Weil ich total gerne Ausdauersport mache und super schießen kann. Ich habe nur hier nicht die richtigen Rahmenbedingungen für den Sport. 😉

Was ist dir schon einmal schiefgelaufen?
Ich habe vor vielen Jahren mal ein sensibles Dokument per Mail verschickt. Ich habe dabei nicht gemerkt, dass ein Name von Outlook in eine falsche Mailadresse gewandelt wurde. Seitdem gucke ich dreimal aufs Adressfeld und die Anhänge bevor ich etwas verschicke.

Welches war dein Lieblingsfach in der Schule?
Alle Sprachen.

Hast du versteckte Talente?
Ich habe einen super Orientierungssinn – 1000 Mal besser als mein Mann. Und: Ich kann ein Lied, dass ich das erste Mal höre, direkt mitsingen. Auch wenn es Fantasie-Italienisch ist. Tuttiqualicalicali que … 😉

Was ist dein prägendstes Erlebnis bei Vodafone?
Leider ein negatives. Ich hatte zu Beginn ein unschönes Vorgesetzten-Verhältnis. Aber zum Glück hat sich die Vodafone-Kultur durchgesetzt. Und im Nachhinein kann ich sagen: viel gelernt und daran gewachsen.

Wenn du ab jetzt zu jeder Mahlzeit immer das gleiche essen müsstest, was wäre das?
Salat. Den kann man variieren.

Welche Rolle würdest du gerne besetzen, wenn du in einem Film mitspielen dürftest?
Kelly McGillis in Top Gun. Oder Mary in Downton Abbey.

Welche Themen betreust du in der Pressestelle?
Alle Konzern-Themen, insbesondere die Regulierungsthemen und Geschäftszahlen.

Wenn du einen ganzen Tag in den Schuhen von jemand anderen verbringen müsstest, wessen Schuhe würdest du auswählen und warum?
Paris Hilton oder Heidi Klum – die haben genau so große Füße wie ich, bekommen von den Designern aber Maßanfertigungen.

Hat etwas, was deine Eltern dir beigebracht haben, dein komplettes Leben verändert?
Geprägt hat mich: Man muss das Leben genießen. Und: Leben und leben lassen.

Primaballerina

Dinge, die man bei Sarah auf dem Schreibtisch findet: Cappucino und Coding-Käfer, Notizbuch und Nachtlektüre, Lippenstift und LTE-Tanne. © Vodafone

Hast du eine Eigenschaft an dir, die andere Menschen überrascht?
Ich befürchte ich bin ziemlich durchschaubar. 😉

Was ist dein Lieblingskommunikationsmittel?
WhatsApp.

Welchen Ratschlag würdest du deinem 18-jährigen Ich geben, wenn du das Wissen von jetzt hättest?
Studiere etwas mit Tiefgang. Psychologie zum Beispiel.

In welchem Job wärst du furchtbar?
Vermutlich als Steuerberater.

Mit welchen drei Adjektiven würdest du dich beschreiben?
Pragmatisch, gut gelaunt, harmonieliebend.

Wenn du einen Sinn abgeben müsstest – welcher wäre das?
Hören. Ich bin kein auditiver Typ.

Welcher Herausforderung hast du dich gerade gestellt?
Ich bin Mama geworden und stelle mich der Herausforderung Berufsleben und Familie unter einen Hut zu bekommen. Das klappt bisher ganz gut. Zusätzlich bin ich in den Endzügen einer Coaching- und Change Management-Ausbildung. Ich freue mich sehr über diese persönliche Bereicherung.

Jetzt wird`s sportlich

Mittagspause: Nicht nur in der Vodafone-Kantine herrscht reges Treiben. Auch im Gebäudetrakt gegenüber ist rund um die Uhr viel los. Auf dem Laufband absolviert Veli Celik zehn Kilometer. Neben ihm hievt Maie Farghaly Gewichte. Peter van Meijl bevorzugt den Yogakurs und Pedro Cegarra geht regelmäßig zum Stretchen. So unterschiedlich diese Sportaktivitäten klingen, so haben sie doch eines gemeinsam: das Vodafone-Fitnessstudio am Düsseldorfer Firmensitz. Die einheitliche Sprache dort heißt ‚Sport‘. Im Angebot gibt es Fitnesskurse und eine Fläche von rund 300m² mit modernen Fitnessgeräten. Ein Großteil der 5.000 Campus-Mitarbeiter nutzt diese Sportmöglichkeit regelmäßig. Ob in der Mittagspause oder am Abend – da schwitzen Ukrainer neben Spaniern, stretchen Niederländer gemeinsam mit Engländern, Deutschen und Türken: hier herrscht Internationalität und das täglich.    

„Für mich ist es total praktisch, in unserem Mitarbeiter-Studio zu trainieren, weil es direkt hier am Campus ist“, erklärt Maie Farghaly. Die kleine Ägypterin trainiert täglich und mag die angenehme Atmosphäre. „Hier ist es völlig normal, dass ich mit einem Kopftuch trainiere.“ Sie ist eine von Vielen. Eine von 5.000 Mitarbeitern, darunter rund 70 verschiedene Nationalitäten, die am Vodafone Campus in Düsseldorf arbeiten und Sport treiben. Ägypter, Spanier, Italiener, Inder, Deutsche, Ukrainer, Niederländer, Engländer, Chinesen, Tschechen und Türken sind nur einige Beispiele. Und viele von ihnen trifft man auch im Campus eigenen Fitnessstudio. Denn das Studio steht jedem Mitarbeiter kostenlos zur Verfügung. Hierarchien, Hautfarben, Geschlechter verlieren in der sportlichen Umgebung an Bedeutung, einzig der sportliche Gedanke zählt. „Und das schweißt zusammen“, weiß Farghaly. Verständigungsprobleme gibt es hier keine. Die gängige Sprache ist selbstverständlich der Sport und dann hört man unterschiedlichste Sprachen – überwiegend aber Englisch und Deutsch. Peter van Meijl schätzt die internationale Atmosphäre: „Hier lernt man nicht nur Kolleginnen und Kollegen aus anderen Fachabteilungen, sondern eben auch aus anderen Ländern kennen, wo man bislang vielleicht nur Urlaub gemacht hat.“ Der ein oder andere Tipp wird dann gerne ausgetauscht.

Weltweit seit 2014: Bei Vodafone seit 1997 täglich
Am 6. April ist der Internationale Tag des Sports für Entwicklung und Frieden. Der Gedenktag wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen am 23. August 2013 einstimmig beschlossen und 2014 erstmals weltweit gefeiert. Bei Vodafone aber ist täglich ‚Internationaler Tag des Sports‘ und das seit 1997. Denn dann wurde das Mitarbeiter-Studio erstmals am Seestern für alle Mitarbeiter eröffnet. Ende 2012 zog auch das Studio in die neuen Räumlichkeiten am heutigen Vodafone Campus. Auf einer Fläche von 300m² gibt es eine große Anzahl von modernen Fitness- und Ergogeräten und einen Kursraum für Gruppenkurse wie Zumba, Yoga, Pilates & Co. Moderne Trends werden regelmäßig aufgegriffen und Trainer betreuen während der Öffnungszeiten die Sportler. Rund 2.700 Besuche verzeichnet das Studio monatlich und die Zahl nimmt stetig zu. Da gibt es Vieltrainierer, Kurzbesucher, Dauergäste oder Mittags-Pausenfüller. Egal ob Führungskraft oder Mitarbeiter, deutschsprachig oder fremdsprachig, im Sport-Outfit haben alle dasselbe Ziel: fit und gesund bleiben oder werden.

Jetzt wird`s sportlich

Rund 70 verschiedene Nationalitäten arbeiten und trainieren am Vodafone Campus. © Vodafone

Forever young

Die klassische Arbeit eines Pressesprechers hat sich im Zuge der Digitalisierung verändert. Darin ist man sich in der Branche einig. Einig ist man sich aber auch, dass die gepflegten, persönlichen und vertrauten Pressekontakte weiterhin ein kontinuierliches Vertrauensverhältnis schaffen, die bei der Positionierung von Inhalten unverzichtbar sind. So vielseitig wie PR-Arbeit heute ist, ist auch die PR-Abteilung  von Vodafone. Welche Köpfe dort arbeiten, zeigt diese Story-Reihe. Der nächste in der Reihe ist Florian Reusch. Im Schnell-Interview hat er erzählt warum nur Taschenbücher in sein Wohnzimmer kommen, wer ihn davon abgehalten hat, zur Polizei statt zu Vodafone zu gehen – und warum er seinen Job als ‚Mädchen für alles‘ bezeichnet.

Was liest du momentan?
Gerade kein Buch, ich komme kaum zum Lesen. Meist hat es mit Sport zu tun oder ‚Unnützes Wissen‘, das habe ich immer verschlungen. Ansonsten die Bücher von Sebastian Fitzek. Ich warte noch darauf, dass sein nächstes Buch ein Taschenbuch wird. Hardcover-Bücher kommen nicht in mein Wohnzimmer, das sieht nicht symmetrisch im Bücherregal aus 😉

Wie verbringst du deine freie Zeit?
Mit Sport. Und so vielen Erlebnissen wie möglich. Für mich hat der Tag immer zu wenige Stunden. Aus der wenigen Zeit, die bleibt, sollten wir so viel wie möglich machen: Konzert-Besuche stehen bei mir zum Beispiel hoch im Kurs. Vorgestern Grönemeyer, heute Revolverheld. Mit meinen Jungs habe ich aber auch schon Konzerte besucht, die ich hier nicht unbedingt nennen mag 😉

Was war das erste Konzert, das du je besucht hast?
Die Backstreet Boys im Jahr 1996.

Wohin willst du unbedingt einmal reisen?
Hawaii und die Osterinseln sind ganz weit oben auf der Liste. Aber es gibt noch so viel mehr.

Wie meldest du dich am Telefon?
„Vodafone Presse, Reusch, guten Tag.“

Was hat dich zu Vodafone gebracht?
Meine Mama. Eigentlich hatte ich schon bei der Polizei unterschrieben. Meine Mutter hat mir aber etwas Bodenständiges ans Herz gelegt. Die Argumente der Eltern wogen dann schwerer. Ich habe dann mit einer kaufmännischen Ausbildung bei Vodafone angefangen. Später dann nebenberuflich studiert.

Welches Halloweenkostüm ist das Beste, was du je hattest?
Zu Halloween verkleide ich mich eigentlich nicht. Aber an Karneval: der Morphsuit zum Beispiel. Siehe Foto 😉

Was ist dein Lieblingswort?
Zentraler Krisenmanagementplan. Meine Kollegen meinen aber „sozusagen“.

Was war dein erster Job?
Zeitungsbote der Stadtpanorama.

Welches Emoji verwendest du am häufigsten?
Das lachende Smiley mit Tränen.

Wem folgst du am liebsten bei Twitter?
11 Freunde und unserem Social CEO Hannes Ametsreiter.

Wenn du eine Olympia-Medaille für eine Sportart gewinnen könntest — egal ob es realistisch ist oder nicht — welche wäre das?
Fußball. Mittlerweile eher im Standfußball 😉

Was ist dir schon einmal schiefgelaufen?
Ich habe eine Pressemeldung zu den Quartalszahlen intern schon am Vorabend verschickt. Daraus lernt man.

Welches war dein Lieblingsfach in der Schule?
Sport.

Hast du versteckte Talente?
Ich kann eine Triller-Pfeife perfekt imitieren.

Was ist dein prägendstes Erlebnis bei Vodafone?
Die ersten Messeteilnahmen bei der IFA 2009 oder 2010. Oder die Vodafone-Fußball WM in Spanien.

Forever young

Der Kollege, der vermutlich jedes Vodafone-Event mitgemacht hat. Der Kollege, der morgens immer auf der Matte steht, egal wie spät es wird. Der Kollege, der in chaotischen Situationen den Überblick behält. Der Kollege, der seriös auftritt- aber im Herzen immer das Kind des Ruhrgebiets bleibt. Und für immer jung. © Vodafone

Was ist der wichtigste Trend in der PR für dich?
Neue Kanäle, alles rund um Messaging, das finde ich sehr spannend. Ansonsten das Zusammenwachsen mit dem Marketing. Auch SEO und SEA spielen eine andere Rolle, denn die Recherche der Journalisten hat sich verändert. Unternehmen bauen sich selbst Plattformen und damit ihr eigenes Medium. Unser neuer Newsroom ist das Produkt daraus.

Wenn du ab jetzt zu jeder Mahlzeit immer das gleiche essen müsstest, was wäre das?
Nudeln.

Welche Rolle würdest du gerne besetzen, wenn du in einem Film mitspielen dürftest?
Tyler Durden aus Fight Club.

Wenn du einen ganzen Tag in den Schuhen von jemand anderem verbringen müsstest, wessen Schuhe würdest du auswählen und warum?
Die Schuhe von Bastian Schweinsteiger. Weil er ab und an Fußballschuhe trägt –  aber ansonsten seine Schuhe neben denen von Ana Ivanovic stehen.

Hat etwas, was deine Eltern dir beigebracht haben, dein komplettes Leben verändert?
Mutig sein bei allen Entscheidungen. Und: Reklamieren. Meine Eltern sind Weltmeister im Umtauschen. Früher habe ich mich nicht getraut, heute tausche ich alles um, was reklamationswürdig ist. Manuel Neuer mit seinem Reklamier-Arm mag ich trotzdem nicht.

Welche Themen betreust du in der Pressestelle?
Ich bin das Mädchen für alles. Ich mache alles rund um die administrativen Dinge, Projektmanagement, Event-Vorbereitung und -Durchführung. Ich verantworte aber auch die Entwicklung unserer Digitalkommunikation. Oder die Einführung von digitalen Tools und die Pflege unserer Website.

Was war die letzte Nachricht, die du verschickt hast?
In die Konzerthopper-Gruppe: „David Hasselhoff gibt im Oktober in Oberhausen ein Konzert. Hin da!“

Hast du eine Eigenschaft an dir, die andere Menschen überrascht?
Ich kann leise sein. Und ich bin total ordentlich. Ein Monk.

Warum PR?
Aus Interesse. Ich wollte typisch was mit Medien machen und nicht den klassischen Weg einer kaufmännischen Ausbildung gehen. Ich wollte wissen, wie Pressearbeit abläuft. So habe ich meinen Einstieg in Vodafones PR über das Event-Management gefunden.

Was ist dein Lieblingskommunikationsmittel?
Mein Handy.

Welchen Ratschlag würdest du deinem 18-jährigen Ich geben, wenn du das Wissen von jetzt hättest?
Geh` studieren und genieße das Leben.

In welchem Job wärst du furchtbar?
In einem wo ich den ganzen Tag leise und langweilig sein muss.

Mit welchen drei Adjektiven würdest du dich beschreiben?
Wissbegierig, immer jung, frech.

Wenn du einen Sinn abgeben müsstest – welcher wäre das?
Riechen.

Hörsaal, Büro und zwei kleine Tabletten

Judith Ressmann arbeitet seit kurzem wieder in der Vodafone-Pressestelle am Campus, wie schon im letzten Jahr, als sie dort fünf Monate lang mit News, Journalisten-Anfragen und Zeitungsartikeln jonglierte. Und in der Zwischenzeit? Da hieß es lernen – im Hörsaal. Judith ist nämlich eine von 95 dualen Studenten, die eine Kombination aus Studium und Ausbildung bei Vodafone durchlaufen. Nach dem Abi war ihr klar, dass sie etwas mit Kommunikation machen wollte. Aber auch Praxis und Theorie sollten dabei sein.

Von der Bewerbung zum dualen Studienplatz
Die junge Frau hatte sich 2016 bei Vodafone beworben und die Rückmeldung kam postwendend. Es folgte ein dreistündiger Online-Bewerbungstest, ein Telefon-Interview und schließlich ein Assessment Center in Düsseldorf. „Ich war sehr beeindruckt vom Campus und von der Vodafone-Kultur“, erinnert sie sich noch heute. „Und vor allem total happy als die Zusage für den Studienplatz kam.“ Seitdem heißt es Pendeln und Kofferpacken, denn alle drei Monate wechseln sich Theorie und Praxis ab. Die Praxisphase ist für jeden Studenten an einem anderen Vodafone-Standort in Deutschland – bei Judith ist es Ratingen. Theorie und Vorlesungen finden an der DHBW in Stuttgart statt. Studiert werden können Fächer aus den Bereichen Vertrieb, Marketing und Medien, Finanzen, Personal, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen und Informatik. Sie hat sich für BWL, Medien und Kommunikation entschieden. Was ihr besonders gefällt? „Im Büroalltag bekommt man einen Eindruck davon, wie man das Wissen aus dem Studium nutzen kann und diese Verbindung finde ich toll. Das viele Umziehen hingegen ist anstrengend, aber im Unternehmen haben wir ziemlich freie Hand, uns zu organisieren. Das ist hilfreich.“

Hörsaal, Büro und zwei kleine Tabletten

Judith Ressmann absolviert ihr duales Studium – und hat Epilepsie. © Vodafone

Ein Lebenslauf wie bei vielen anderen jungen Frauen? Bei Judith nicht ganz. Angefangen hatte es, dass Judith als Kind oft krank war. Krampfanfälle kamen hinzu. Bis endlich die Diagnose ‚Epilepsie‘ feststand, war es ein weiter Weg. Für die damalige Schülerin ein Schock. Sie hatte schon einiges erlebt und ‚Wanderjahre‘ hinter sich: 1997 in Herbolzheim bei Freiburg geboren, Grundschulzeit in Berlin, Gymnasium in Hessen und dann Bayern. Die Umzüge waren nötig, da die Eltern – vor allem ihre Mutter – ihre Jobs wechselten. Die Mutter arbeitete auch kurz nach der Geburt wieder Vollzeit, wohingegen ihr Vater auf Teilzeit reduzierte. So wurde Judith in einem ‚emanzipierten Umfeld‘ groß, böse Zungen würden wohl eher von anstrengender Kindheit und Rabeneltern sprechen. Da widerspricht die duale Studentin vehement: „Nein, absolut nicht. Meine Eltern waren und sind immer für mich da. Sie haben mir vorgelebt, dass jeder seinen Weg gehen soll, und dass man gemeinsam immer eine Lösung findet. Das hat mich früh geprägt.“ Und es hat ihr sehr geholfen, als die Krankheit voll durchschlug.

Don’t drink, but drive
An ein ’normales Leben‘, wie es ihre gleichaltrigen Freunde führten, war nach der Diagnose zunächst nicht zu denken. Party-Besuche, Übernachtungen bei Freundinnen? Fehlanzeige. Es gab bereits Medikamente, die allerdings oft noch ‚wahre Hammer‘ waren. „Mir wurde gesagt, dass man sich benebelt fühlt und starke Nebenwirkungen bekommt. Das wollte ich nicht“, sagt Judith nachdenklich. Die Anfälle kamen aber in immer kürzeren Abständen, mittlerweile drehte sich das ganze Familienleben um ihre Erkrankung! Am 18. Juli 2013 – zwei Wochen vor ihrem 16ten Geburtstag, hatte sie einen erneuten Anfall. So ging es nicht weiter. Ihre Eltern und sie entschieden sich noch am selben Tag für die Tabletten-Einnahme. Die erste Dosis nahm sie dann an ihrem 16. Geburtstag. Seitdem ist sie anfallfrei! „Mein Leben änderte sich schlagartig. Es dauerte noch Monate, bis ich stabil auf die Medikamente eingestellt war. Dennoch waren sie bis heute mein tollstes Geschenk!“

Und wie reagierte ihr Umfeld auf ihre Erkrankung? „Letztlich bekommt es ja niemand mit, da es eine ’nichtsichtbare Behinderung‘ ist – anders als zum Beispiel bei einem Rollstuhlfahrer. Ich posaune es nicht raus, verheimliche aber auch nichts. Viele Arztbesuche waren entwürdigend. Ein Arzt bezweifelte sogar, dass ich Abi und eine Ausbildung machen kann“, schüttelt sie immer noch fassungslos den Kopf. Judith hat gelernt, mit der Epilepsie und den Einschränkungen zu leben – keinen Alkohol zu trinken, dafür täglich Medikamente einzunehmen. „Meine Freunde wissen über meine Krankheit Bescheid. Auf Partys bringen sie mir dann automatisch die Fahrer-Drinks“, sagt sie lachend, aber keineswegs resigniert. „So ist es eben.“ Dass sie Auto fahren darf, macht sie aber glücklich. „Heute ist das möglich, dank der Tabletten. Der Führerschein gibt mir die Freiheit, die ich nicht missen möchte. Dafür lege ich gern einmal pro Jahr ein Attest vor, dass ich anfallsfrei war.“

Judith beendet bald ihr Studium – sie startet gerade ins letzte Semester. Was nach dem Studium kommt? Noch unklar. Von Vodafone gibt es eine ‚Anstellungszusage‘ für ein Jahr. Egal, wie sie sich entscheidet: Um Judith muss man sich keine Gedanken machen – sie geht ihren Weg. Mehr erzählt Judith im Interview mit dem EXPRESS.

Vodafone hilft Mitarbeitern, die Opfer häuslicher Gewalt wurden

Vodafone hilft Mitarbeitern, die Opfer häuslicher Gewalt wurden

Häusliche Gewalt wirkt meist weit über die eigenen vier Wände hinaus. Betroffene werden zum Teil von ihren Tätern auch am Arbeitsplatz gestalkt. Oder sie können gar nicht zur Arbeit gehen, kommen verspätet oder können sich nicht auf ihre Arbeit konzentrieren. In einer von der Vodafone Foundation in Auftrag gegebenen Studie der Marktforschungsgesellschaft Opinium wurden 4.715 Frauen und Männer im Arbeitsleben in neun Ländern (UK, Deutschland, Irland, Türkei, Südafrika, Kenia, Indien, Italien und Spanien) befragt. 

Die Studien-Ergebnisse zeigen:

  • 37% der Teilnehmer haben bereits häusliche Gewalt oder Missbrauch in irgendeiner Form* erfahren.
  • 67% der Teilnehmer, die häusliche Gewalt oder Missbrauch erlebt haben, sagten, der Missbrauch habe Einfluss auf ihre Karriere gehabt.
  • 51% der Teilnehmer, die häusliche Gewalt oder Missbrauch erlebt haben, sagten, sie trauten sich am Arbeitsplatz nicht, den Missbrauch zu thematisieren.
  • Wenn Mitarbeiter am Arbeitsplatz den Missbrauch thematisieren, sagen 53% von diesen, dass es positive Konsequenzen gehabt hätte.
  • 33% sagen, eine App, die Missbrauchsopfern Hilfe und Unterstützung bietet, würde auch dabei helfen, dass das Arbeitsleben weniger beeinträchtigt wird.

Vodafone möchte die betroffenen Mitarbeiter entlasten und ihnen helfen, sich aus der häuslichen Gewaltsituation zu befreien. Die Landesgesellschaften arbeiten derzeit daran, die Richtlinien auf die nationalen Gegebenheiten, wie etwa die Gesetzeslage, anzupassen. Bis zu 10 Tage bezahlten Sonderurlaub könnte die neue Richtlinie für Deutschland vorsehen – dieses Thema wird noch gemeinsam mit den Gesamtbetriebsräten vereinbart. Urlaubsanträge sollen bevorzugt behandelt und Arbeitszeiten noch flexibler gestaltet werden können. Denn häufig stehen Arztbesuche oder Gerichtstermine für die Betroffenen an. Wenn es den Mitarbeitern hilft, ihre Arbeitszeit, den Ort oder den Aufgabenbereich zu ändern, soll Vodafone auch das künftig prüfen können, sofern betriebliche Belange berücksichtigt werden. Auch die kurzfristige Anpassung individueller Home-Office-Regelungen kommt in Betracht. Genauso wie die Änderung der Telefonnummer oder der Email-Adresse und eine außerordentliche Gehaltsvorauszahlung.

Damit bietet Vodafone Opfern häuslicher Gewalt konkrete Entlastung an. Betroffene müssen dazu allerdings signalisieren, dass sie Hilfe wünschen. Das kann im Kontext häuslicher Gewalt besonders schwer fallen. Führungskräfte und Kollegen sollen daher besonders sensibilisiert werden. Hierzu arbeitet Vodafone gerade an einem Schulungskonzept und entsprechenden Tool-Kits.

*Häusliche Gewalt und Missbrauch
Unter häuslicher Gewalt und Missbrauch sind Vorfälle oder Muster eines körperlichen, verbalen, sexuellen, emotionalen oder psychischen Missbrauchs zu verstehen, die zwischen Partnern, Familienmitgliedern oder bspw. auch in einem Pflegeverhältnis stattfinden. Mögliche Formen sind:

Körperliche Gewalt: schlagen, treten, verbrennen, verletzen und im schlimmsten Fall töten.

Sexueller Missbrauch: unerwünschte sexuelle Handlungen, einschließlich Vergewaltigung.

Zwanghafte Kontrolle: eine psychologische oder emotionale Form des Missbrauchs, mit der die individuelle Freiheit des Opfers eingeschränkt wird.

Finanzieller Missbrauch: Kontrolle der Finanzen mit dem Ziel eine finanzielle Abhängigkeit des Opfers zu schaffen. Ohne finanzielle Unabhängigkeit ist es schwer, sich aus einer gewalttätigen oder missbräuchlichen Beziehung zu befreien.

Emotionaler Missbrauch: Kann das Selbstwertgefühl negativ beeinflussen und auch die Kontrolle über soziale Kontakte umfassen.

Stalking: Stalking am Arbeitsplatz führt häufig dazu, dass der Täter das Opfer zum Arbeitsplatz begleitet, es wieder abholt, und auch versucht, es vor Ort zu kontrollieren.

Cyber-Mobbing und -Belästigung: Kontrolle, Bedrohung und Stalking werden virtuell per E-Mail oder über Textnachrichten vollzogen.

Digitalisierung und Arbeitswelt – passt das?

Sie sind hier: Medien / Digitales Arbeiten /

Die Digitalisierung ist kein Trend. Sie verändert nicht nur das Privatleben, sondern wälzt auch die Arbeitswelt um. Ich bin davon überzeugt, dass eine gefestigte, Werte basierte Unternehmenskultur  diese Veränderungen verkraftet. Allerdings gilt das nur, wenn der Austausch mit den Mitarbeitern offen und ehrlich erfolgt und sie gezielt weitergebildet werden.

Und was ist mit Künstlicher Intelligenz im Recruiting? Und wie geht man gegen „Unconscious Bias“ vor? Ich sehe es so!

Ein Traum in Tigerhose

Weiter geht’s in der Reihe ‚Hinter den Kulissen der externen Kommunikation von Vodafone‘: Ist der Pressesprecher noch Pressesprecher oder in Zeiten von Social Media und Co. eher ein Tausendsassa? Eins ist zumindest klar: In einem Satz lässt sich das Aufgabenfeld nicht mehr zusammenfassen. Deshalb sollen die Antworten auf knapp 30 Fragen zeigen, was ein PR-ler bei Vodafone macht – und wie bunt und vielfältig die Branche ist. Nummer drei in der Serie ist Ute Brambrink. Im Schnell-Interview hat sie ihren schlimmsten Faux-Pas in der PR verraten und für wen sie geschwärmt hat. Aber auch Wackelpudding mit Vanillesoße spielt eine Rolle.

Was liest du momentan?
Dörte Hansen – Mittagsstunde.

Wie verbringst du deine freie Zeit?
Mit meinen Kindern, Joggen und Stadtführungen durch Düsseldorf.

Was war das erste Konzert, das du je besucht hast?
Klaus Lage Band im PC 69 in Bielefeld – ich fand den Drummer so toll mit seiner Tigerhose.

Wohin willst du unbedingt einmal reisen?
In die Kurische Nehrung.

Wie meldest du dich am Telefon?
Vodafone Pressestelle, Ute Brambrink.“

Welches Halloweenkostüm ist das Beste, das du je hattest?
Vampir.

Was ist dein Lieblingswort?
Italien.

Was war dein erster Job?
T-Shirts aufbügeln bei Jean Pascal – das war ein Laden wie ‚New Yorker‘.

Welches Emoji verwendest du am häufigsten?
Das zwinkernde Smiley.

Wem folgst du am liebsten bei Twitter?
Corriere della Sera – eine italienische Tageszeitung.

Wenn du eine Olympia-Medaille für eine Sportart gewinnen könntest — egal ob es realistisch ist oder nicht — welche wäre das?
Kunstturnen. Leider ganz unrealistisch.

Was ist dir schon einmal schiefgelaufen?
In meinem ersten Job als Pressesprecherin habe ich eine  Veranstaltung mit 20 Journalisten in einer vollautomatisierten Sortieranlage in Aachen organisiert. Dort war es höllisch laut. Der CEO musste über Mikrophon sprechen und die Journalisten konnten über Kopfhörer zuhören. Der Knackpunkt: Aufgrund der Stahlbetonwände gab es keinen Empfang – und kein Mensch hat ein Wort verstanden …

Welches war dein Lieblingsfach in der Schule?
Erdkunde.

Hast du versteckte Talente?
Ich kann gut malen und schreibe gerne.

Was ist dein prägendstes Erlebnis bei Vodafone?
Mein erstes Videotelefonat mit dem damaligen Vodafone-CEO, Jürgen von Kuczkowski über UMTS.

Wenn du ab jetzt zu jeder Mahlzeit immer das gleiche essen müsstest, was wäre das?
Wackelpudding mit Vanillesoße.

Welche Rolle würdest du gerne besetzen, wenn du in einem Film mitspielen dürftest?
Eine entspannte Mutter, die alles im Griff hat – also etwas, das es nicht gibt. 😉

Ein Traum in Tigerhose

Kein Tag startet ohne Äpfel, Buttermilch und Tee. Als Stadtführerin kennt Ute Düsseldorf wie ihre Westentasche. Spricht als Italien-Liebhaberin fließend italienisch. Hat immer ihr Notizbuch dabei. Und hat ein Herz für soziale Projekte. © Vodafone

Wenn du einen ganzen Tag in den Schuhen von jemand anderen verbringen müsstest, wessen Schuhe würdest du auswählen und warum?
Ich würde gerne einmal Mutter in einem SOS-Kinderdorf sein. Ich unterstütze die SOS-Kinderdörfer seit vielen Jahren und finde ihre Arbeit einfach toll und wichtig.

Hat etwas, was deine Eltern dir beigebracht haben, dein komplettes Leben verändert?
Sei ehrlich, werde selbständig und selbstbewusst. Und vergiss nicht: Mit Humor fällt alles leichter. Das verändert zwar nicht das Leben, aber ist eine sehr gute Grundlage …

Was war die letzte Nachricht, die du verschickt hast?
Einen Guten Morgen-Gruß an meinen Mann, da er beruflich unterwegs war.

Hast du eine Eigenschaft an dir, die andere Menschen überrascht?
Ich kann über Stunden ganz ruhig sein, wenn ich lese. Und was mir keiner glaubt: Ich kann auch langsam gehen …

Was ist dein Lieblingskommunikationsmittel?
Das Telefon.

Welchen Ratschlag würdest du deinem 18-jährigen Ich geben, wenn du das Wissen von jetzt hättest?
Gelassenheit. Was jetzt schrecklich ist, hat irgendeinen Sinn. Man sieht es nur erst später.

In welchem Job wärst du furchtbar?
Als Controller.

Mit welchen drei Adjektiven würdest du dich beschreiben?
Lustig, organisiert, lebensbejahend.

Wenn du einen Sinn abgeben müsstest – welcher wäre das?
Schmecken.

Worauf bist du stolz?
Dass ich neben meinem Pressesprecher-Job auch noch als Stadtführerin aktiv bin.

Was hat dich zu Vodafone gebracht?
Umwege. Ich hatte zunächst ein Angebot von Vodafone als Regionalsprecherin für die Niederlassung in München. Doch ‚Kollege Zufall‘ schlug zu – in der Zentrale in Düsseldorf kündigte ein Pressesprecher und … die Stelle habe ich dann bekommen. Das ist nun schon über 16 Jahre her.

Welche Themen betreust du in der Pressestelle?
Alles außer Handys, Technik und Tierfutter. Scherz beiseite: Alle Themen rund um Gesellschaft, Personal, Diversity und den Standort Düsseldorf.

Warum PR?
Menschen, reden, schreiben – und auch Inhalte! Die brauche ich „fürn Kopf“.

Was ist der wichtigste Trend in der PR für dich?
Ganz klar Social Media.